SAP Archiv

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SAP mit drastischen Einschnitten

Nachdem schon bei Neueinstellungen der Riegel vorgeschoben wurde, folgen nun beim Vorzeige-IT-Unternehmen Deutschlands Entlassungen. Betroffen werden ca. 3.000 Mitarbeiter sein kündigte der ERP-Riese über den neuen Chef Léo Apotheker an.

Für das Jahr 2008 konnte man zwar noch Gewinne in Milliardenhöhe verbuchen – eine Prognose für 2009 wagt man jedoch nicht. Die Einsparungen sollen nominal 200 Mio. € betragen.

Problematisch war zuletzt schon die Einführung der neuen Mittelstandssoftware, mit der man weiteres Wachstum erzeugen wollte. Das Standardprodukt verfehlte jedoch die Erwartungen deutlich und stellte sich offenbar als unverkäuflich heraus, was zum sofortigen Stop des Projekts führte. Nun wird man Kreativität beweisen müssen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen – ob das gelingt wird nicht unwesentlich von der Führungsstärke Apothekers abhängen.

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Outsourcing bei SAP – Rechenzentrum zu teuer?

Die langsamer als erwartet verlaufende Entwicklung der Mittelstandssoftware “Business by Design” sowie die allgemein verschlechterte Weltwirtschaftslage veranlassen die SAP AG, den Verkauf ihres Rechenzentrums in St. Leon Rot zu prüfen. Zudem ist die Akzeptanz der gehosteten Lösung, bei der das Unternehmen die Hoheit über seine Daten an SAP überträgt, scheinbar deutlich schlechter als erwartet. Dass sich die Akzeptanz im Falle eines Verkaufs des Rechenzentrums erhöht, darf bezweifelt werden, da noch ein weiterer Dienstleister involviert wäre.

Die Interessentenliste lässt eher auf eine Vertagung der Lösung oder eine Änderung des Konzepts schließen. Mit British Telecom und T-Systems stehen Interessenten in der Tür, die durchaus auch mit eigenen Angeboten die Kapazitäten nutzen könnten. Dafür spricht auch der Umstand, dass über technische Varianten nachgedacht wird, die beim Kunden platziert werden können.

Via Golem.

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SAP investiert in LinkedIn

Der Walldorfer Softwarekonzern SAP, der sein Kerngeschäft derzeit auf Sparflamme fährt, investiert in LinkedIn – das amerikanische Vorbild von Xing. LinkedIn gehört neben Facebook zu den derzeit am risikoreichsten bewerteten Unternehmen. Der aktuelle Wert soll sich auf 1 Mrd. $ belaufen. Im Gegensatz zu Facebook, dessen Wert von Gründer Marc Zuckerberg großzügig auf 15 Mrd. $ geschätzt wird, klingt das zwar nach einem Schnäppchen – ganz so klar erscheint mir der Fall allerdings doch nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: die Investition des Konsortiums um Goldman Sachs, McGraw-Hill, SAP Ventures und Bessemer Venture Partners wird sich auf knapp 23 Mio. $ belaufen. Die verhältnismäßig kleine Summe suggeriert doch, dass man sich des Risikos durchaus bewusst ist.

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SAP wird verklagt: Software unbrauchbar

Bei Heise.de ist ein Bericht zu lesen, nach dem SAP vom größten US-Müllentsorger auf 100 Mio. $ verklagt wird. In der Schrift ist wohl von “unbrachbarer” Software zu lesen. Zudem steht der Vorwurf im Raum, SAP habe bei der Demonstration der “eierlegenden Wollmilchsau” getrickst – die versprochenen Funktionalitäten sind nach nunmehr 2 Jahren Implementierungsphase nicht verfügbar.

Hinzu kam noch der Umstand, dass man über Monate nicht in der Lage war, sich zu einigen und Vertreter des Walldorfer Konzerns sich vorzeitig von Verhandlungen verabschiedet hätten.

Ich musste mir leicht die Augen wischen – einen derart kritischen Bericht über Deutschlands Vorzeigeunternehmen schlechthin hätte ich dort nicht erwartet.

Den Bericht findet man bei heise.de.

[EDIT]

Die Aktie der SAP AG hat heute direkt über 4% abgegeben – gegen die  Marktbewegung. Ob die Ursache besagtes Verfahren  ist, kann ich allerdings nicht sagen.

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SAP und die Datenbanken…

Nachdem es im letzten Jahr einigen Zoff mit Oracle gegeben hat, entschloss man sich bei SAP, die ehemals eigenentwickelte Datenbank MaxDB (ehemals SAP DB) wieder zurückzuholen. 2003 trennte man sich von dem System und gab es an MySQL ab, die fortan Entwicklung und Vertrieb übernahmen.

Lizenzrechtlich stand das Projekt bis zur Version 7.6.00 unter der GPL. Nun gab man bekannt, dass ab der kommenden Version die Open Source Zeit vorbei sei. Die Begründung liegt in “signifikanten Investitionen” in diese Technik.

Gefunden bei golem.de.

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SAP holt aus…

… zum großen Rundumschlag. So ist heute zu lesen, dass 4,8 Mrd. Euro in den Zukauf von Business Objects – einem französischen Softwarehersteller – investiert werden.

Bei den Aktionären scheint dieser Schritt nicht gut anzukommen, da man die Gewinne schwinden sieht. Bei ansonsten ausgeglichenem Handel führt SAP die Verliererliste mit 5% an.

Abgesehen davon wäre einmal mehr das Papier von VW zu nennen, was eine wahre Preisexplosion erlebt. Vor einem Jahr war der Anteil noch ca. 70 € wert – heute freuen sich die Aktionäre über fast 172 € pro Aktie. In Anbetracht der Tatsache, dass Porsche da sehr viel Geld investiert hat, war dieser Trend eigentlich zu erwarten.

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