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Google.cn – am 10. April soll Schluss sein

Die Spatzen zwitschern es von den Dächern: Google wird sein Suchgeschäft in China nahezu sicher zum 10. April 2010 einfrieren. Wie hier bereits dokumentiert kann ich mir dieses Szenario nach wie vor nicht vorstellen.

Wieso sollte sich ein Unternehmen aus dem Wachstumsmarkt schlechthin verabschieden? Es scheint mir über die Angriffe auf Nutzerkonten und weitere (nicht ganz so gravierende) Unwegsamkeiten eine Hidden Agenda zu existieren, deren Inhalte ich vielleicht garnicht kennen möchte.

Bis zum 10. April sind noch einige Tage Zeit – Zeit für wilde Spekulationen und am Ende vielleicht einer schlüssigen Argumentation für oder wider dem Vorhaben. Da der Ausgang in meinen Augen nach wie vor offen ist, werden die nächsten Tage in dieser Hinsicht also spannend.

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Schluss, aus, vorbei? Google bereitet Rückzug aus China vor

Nach schweren Zwischenfällen sowie deutlichen Unstimmigkeiten zwischen dem Suchmaschinenbetreiber Google sowie der chinesischen Regierung könnte nun der “Supergau” eintreten und Google den chinesischen Markt verlassen. Auch wenn das US-Unternehmen in China (noch) keine so deutliche Dominanz ausprägen konnte wie beispielsweise hierzulande, ist der Schritt unter wirtschaftlichen Argumenten kaum zu rechtfertigen.

Der kurzen Gedankenpause folgen nun weitere Spekulationen, nach denen die Pläne für den Rückzug bereits fertig und der Rückzug angeblich beschlossene Sache ist. Aktuell fehlt mir noch die Vorstellungskraft für ein derartiges Ereignis, wäre es doch hierzulande aktuell nicht vorstellbar.

More: Heise & Golem.

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Google-Nutzerkonten geknackt – folgt der Rückzug aus China?

Nachdem angebliche, durch chinesische Instanzen beauftragte, Angriffe auf Googles Infrastruktur erfolgreich verliefen, überdenkt der Suchmaschinenbetreiber seine Strategie für den reglementierten jedoch riesigen Markt. Medienberichten zufolge kommt im Extremfall sogar ein Rückzug in Frage, was in Anbetracht der geschäftlichen Potenziale schwer vorstellbar scheint.

Was soll passiert sein? Angeblich ist es zu gezielten Einbrüchen in Mailkonten von Menschenrechtsaktivisten gekommen. Sollte dem wirklich so sein, wäre das ein äußerst bedenklicher Vorgang. Bis dato galt Google zwar als Datensammler im großen Stil, Sicherheitsvorkommnisse wurden jedoch bisher nicht publik. So stellt die Meldung, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet, eine Herausforderung auf zweierlei Fronten dar: zum Einen sind die von Google eingesammelten Datenbestände doch nicht so sicher wie es bisher schien – zum anderen müsste den politischen Vorwürfen auf den Grund gegangen werden.

Eine erste Maßnahme ist bereits eingeleitet: ab sofort führt Google keine Zensierung der Inhalte für die chinesischen Nutzer mehr durch.

Fakt ist: für Google ist die Meldung Gift, versucht man doch neben dem klassischen Suchmaschinenangebot einige weitere – mitunter sehr datensensible – Lösungen zu platzieren.

Ich denke, man darf die nächsten Tage noch abwarten und sich dann von der Kommunikationsstrategie der Beteiligten beeindrucken lassen.

Für die regionale Note: der Bericht der SZ.