Die Pressekonferenz ergab das erwartete Ergebnis: Opel wird sich verselbständigen – wirtschaftlich wie auch rechtlich. Trotzdem ist der Autobauer auf die Zusammenarbeit mit GM angewiesen. Auch wenn konkrete Details zum Rettungsplan noch ausstehen sieht es so aus, als wäre der Weg frei für die Erhaltung. General Motors sei auch bereit, Anteile “abzugeben” – von Schenkung ist nicht die Rede jedoch auch nicht von Summen, die dem wirtschaftlichen Sinn widersprechen.
Werksschließungen sollen nach Kräften vermieden werden, was jedoch den Verkauf von Produktionsanlagen nicht ausschließt. Ausdrücklich hingewiesen hat Opel-Chef Förster auf die Notwendigkeit, geschaffene Überkapazitäten abzubauen.
Der Kapitalbedarf wird auf 3,3 Mrd. € beziffert und in erster Linie durch GM in Form von Sachanlagen eingebracht. Gleichwohl wird der Bundesregierung der Weg geebnet – der tatsächliche Bedarf wird aktuell wohl schwer schätzbar sein.
