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Tool-Tip für MySQL-Backups

Etwas erstaunt war ich letztens als ich feststellen musste, dass es Hoster gibt, die kein Backup der Inhalte über das Administrationstool des Servers anbieten (Confix, ispCP,…). Übersteigt die Datenbank eine gewisse Größe, wird auch die Sicherung mittels phpMyAdmin schwierig, da das Script seine Zeit benötigt und damit am gesetzten PHP-Timeout scheitert.

Die Lösung bietet das Tool MySQLDumper,  welches auf Befehl oder per Schedule Backups durchführt. Große Begeisterung löste die Möglichkeit von Multipartbackups aus, da damit das Timeout für Scripts ausgehoben werden kann. Mailversand und FTP-Upload der Backupdateien ist über die Oberfläche konfigurierbar, was auch wenig kommandozeilenerprobten Usern diese Möglichkeiten eröffnet.

Vorsicht ist bei der Einrichtung geboten, da das Tool recht mächtig daherkommt. Der Verzeichnisschutz sollte aktiviert sein (Videotutorial).

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In Punkto Datenrettung ist guter Rat teuer…

Das Problem dürfte jeder kennen: die wichtigen Daten hat man gern dabei und was drängt sich da mehr auf als der USB-Stick – zumal die kleinen Transportmedien mittlerweile für wenige Euro zu haben sind.

Lässt sich dieser plötzlich nicht mehr auslesen, ist der Ärger groß. So hatte ich Samstag ein physisch leicht aus der Form geratenes Exemplar auf dem Schreibtisch liegen.

Mit den wichtigen Daten ist das nun so eine Sache, so dass ich die Google-Suche bemühte, um einen Wiederherstellungsservice ausfindig zu machen. Tatsächlich ist das Feld äußerst klein. Die Top-Suchtreffer auf höchst verschiedene Suchphrasen führen den Hilfesuchenden auf wenig professionell anmutende Seiten.

Zudem klingen die Preise nicht sonderlich verlockend – für eine Datenrettung kann man schnell mehrere hundert Euro ausgeben, so dass die Wahl auf den Selbstversuch fiel.

Dieser war in diesem Fall erfolgreich – für die nächste Zeit bin ich zumindest einmal mehr darauf verwiesen, was Sicherheitskopien wert sein können.