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Release: Ubuntu 8.10

Mit großem Medienecho wurde heute die neue Version der beliebten Ubuntu-Distribution freigegeben. Damit liegt man einmal mehr pünktlich im Halbjahresrhytmus. Bevor ich jetzt anfange, alles nochmal aufzukochen, einfach ein paar Links:

Freunde freier Software (und solche, die es werden wollen), können in gewohnter Manier das Medium downloaden und vor der Installation einen Blick auf das Live-System werfen.

Wer sich mit Gnome nicht anfreunden kann, findet beim Derivat Kubuntu eine KDE-Oberfläche.

OpenOffice 3.0 – fertig?

Die Spatzen flüstern die Kunde der Fertigstellung der Open Source Office Suite OO3.0 von den Dächern. Auf einigen Spiegelservern soll die Finale Version bereits in englischer Sprache vorliegen – auf der Homepage des Projekts ist allerdings noch nicht die Rede davon.

Eine interessante Neuerung ist die Möglichkeit der Lösung linearer Optimierungsprobleme:

Neu in der Tabellenkalkulation Calc ist unter anderem der Solver zum Lösen von Optimierungsaufgaben (Lineare Optimierung). Für einen Zielwert in einer bestimmten Zelle der Tabellenkalkulation werden mehrere Eingangswerte so variiert, dass ein gewünschtes Optimum erreicht wird. Dabei werden Randbedingungen in anderen Zellen berücksichtigt. In Diagrammen können Regressionskurven neben der Funktionsgleichung auch den Korrelationskoeffizienten anzeigen. Außerdem können Diagrammwerte mit Fehlerindikatoren versehen werden.

Der vieldiskutierte PDF-Import ist über eine Erweiterung möglich.

Via Heise.

Gimp 2.6 erschienen – Adobe kündigt CS4 an

Die frei erhältliche Grafiksoftware Gimp ist in Version 2.6 erschienen. Neben einigen Änderungen an der Menüstruktur sind auch zahlreiche Funktionen verbessert worden (Golem).

Interessant ist darüber hinaus die Frage, ob Gimp immernoch (oder gerade?!) ein Konkurrenzprodukt zu Adobes Photoshop sein kann. Ich persönlich bin nicht zuletzt auf Grund der anwenderfreulichen Lizenzbedingungen Fan von freier Software und freue mich immer wieder über den Umstand, dass man selten enttäuscht wird.

Mein letzter Blick in Adobes Produktpalette hat allerdings auch Appetit bereitet. Generell scheinen die Entwicklungsbudgets in Unternehmen, die der GPL-Konkurrenz ausgesetzt sind, zu steigen. Microsofts Office 2007 bringt überdurchschnittlich viele Änderungen mit sich und auch in den Creative Suiten scheint kein Stillstand einkehren zu wollen.

Kennt jemand beide Varianten etwas mehr als nur “vom Hinsehen”? Ich persönlich habe den Eindruck, dass der Unterschied in der Leistungsfähigkeit dieser Anwendungen steigt – und zwar nicht in Richtung der quelloffenen Angebote :-(.

Das Interesse scheint reichlich – in der Blogosphäre sind folgende Meinungen zu lesen:

emn.de, zahlenzerkleinerer, technik-news, mywoh.de, der jörg (mit neuem Design), hep-cat.de, zentrum des wahnsinns, nexem und viele Weitere mehr.

Windows 7 testen? Ab nach Los Angeles!

Auf der Professional Developers Conference will Microsoft erste Pre-Test-Versionen von Windows 7 unter das (zugegebenermaßen sehr ausgewählte) Volk werfen. Auf 160 GB großen Festplatten wird unter anderem eine erste lauffähige Version enthalten sein.

Microsofts Focus liegt hauptsächlich auf der Multitouch-Bedienung, welche wohl mehr oder weniger in Anlehnung an die Benutzerführung in PDAs entwickelt werden dürfte.

Interessant klingt der Fakt, dass Windows 7 weniger leistungshungrig daherkommt als Vista und dazu auch als 32-Bit-Version angeboten werden soll. Der geplante Releasetermin liegt im Januar 2010(!), so dass mich dieses kleine technische Detail doch ein wenig verwundert.

Reaktionen: prometeo, metaparadigma.

OpenOffice 3.0 – jetzt doch mit PDF-Import!

Die Diskussionen über die Import-Funktion von PDF-Dateien war lang, nimmt sie doch dem Format die Endgültigkeit (die es ansich schon jetzt nicht mehr besitzt). Jetzt liegt OpenOffice 3.0 als Release Candidate vor und bringt die lang ersehnte Funktion mit.

Auf der Seite des Projekts heißt es:

Die PDF-Import-Extension erlaubt das Verändern von existierenden PDF-Dateien, für die die originalen Quelldateien nicht mehr vorhanden sind.

Einen Wehmutstropfen gibt es allerdings doch: so frei wie man sich das gewünscht hätte, ist der Import doch nicht. Dieser wird vorerst nur in Draw und Impress möglich sein, was die Bearbeitung bestehender Texte in einer Textverarbeitung ausschließt.

Darüber hinaus wird die Extension die Möglichkeit bieten, hybride PDF-Files zu erzeugen. Darin ist neben dem PDF, was sich plattformübergreifend nahezu immer und überall öffnen lässt, ein Source-File enthalten. Dieses kann natürlich editiert werden.

Die Benutzerführung bleibt wie sie schon immer gewesen ist, was vielleicht einige verärgerte Nutzer von MS Office 2007 zum Wechsel veranlasst. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass die Umstrukturierung der Menüs auf der Agenda für OO 4.0 stehen könnte. Am Ende entscheidet die “große Masse” :-)

Via Golem.

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