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Telekom-Sparpläne ernten Kritik

Die Pläne der Telekom zur Schließung der Hälfte der Call Center und Auslagerung von Service-Mitarbietern stoßen beim Aufsichtsrat auf derbe Kritik. Gerade im Bereich Technik sei lt. Schröder (Aufsichtsratsvorsitzender und Verdi-Bundesvorstandmitglied) mit Arbeitskämpfen zu rechnen, da die Beschäftigten die Folgen der Maßnahme an ihren ehemaligen Kollegen der Call Center sehen.

Da kommt mal wieder das Eine zum Anderen – die Telekom ist ohnehin nicht der preiswerteste Anbieter, was die RegTP wohl maßgeblich zu verantworten hätte (im Übrigen nicht ganz zu Unrecht, da dies überhaupt Wettbewerb zulässt) – zum Anderen gelingt es nicht, die Servicequalität auf einem ausreichenden Maß zu halten, was wiederum die Kunden nicht so recht zum Verweilen einlädt. Die Situation ist und bleibt verzwickt – rückläufige Kundenzahlen führen leider nicht zur Verbesserung der Bilanzsituation, was wiederum zur “Zwangsverschlechterung” im Servicebereich führen wird. Da beißt sich die Katze in den…

Via Heise.

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Telekom verändert Netzstruktur

Heise berichtet über Pläne der Telekom, nach denen weite Teile der bisher auf Kupfer übertragenen Wege durch Glasfaserstrecken ersetzt werden sollen. Kern des Vorhabens ist eine Verlagerung der Vermittlungstechnik aus den Hauptverteilern in die Verteilerkästen. Wie aus Unternehmenskreisen zu hören ist, wäre dort allerdings kein Platz mehr für die bisher in den Hauptverteilern der Telekom untergebrachte Technik der Konkurrenz (Colocation).

Die Folge wäre vermutlich eine Neuregulation des Marktes, da die TAL-Vermietung durch die Telekom mit dieser Maßnahme gekippt wäre. Auf den ersten Blick sieht das nach neuen Produkten für Drittanbieter aus, damit diese nicht aus dem Markt gedrängt werden.

Was die technische Sicht der Dinge anbelangt, bietet die veränderte Netzstruktur im Hinblick auf die DSL-Verfügbarkeit durchaus Vorteile. Die schnelle Datenleitung endet nicht mehr im Hauptverteiler sondern vor der Haustür im Verteilerkasten. Dadurch sinken die Dämpfungswerte und die Reichweite der DSL-Technik kann dank verlustarmer Übertragung auf Glasfasern nahezu beliebig vergrößert werden. Die geringeren Dämpfungen lassen zudem höhere Bandbreiten zu.

Einen Haken gibt es natürlich trotzdem: ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Nichtverfügbarkeit optischer Übertragungswege ein neuer Glasfaserstrang zur Versorgung von kleinen Dörfern gelegt wird. Das macht ökonisch wenig Sinn.

Ich bin gespannt, wie man dieses Vorhaben der RegTP erklären möchte und wie die Bedingungen aussehen werden, die damit verknüpft sind.

Quelle: Wirtschaftswoche.