Die Geschichte ist so skurril, dass sie beinahe geschrieben erscheint. Ein Apple-Mitarbeiter lässt (aus Versehen) seinen iPhone-Prototypen im Restaurant liegen. Der Finder wundert sich über die leicht modifizierte Oberfläche und identifiziert das Gerät als neumodischen Prototypen. Statt selbst den Versuch der Veröffentlichung zu unternehmen, bietet er das Gerät für schlappe 5000 US-$ einem Blog, Gizmodo, an. Die 5.000 US-$ dürften hervorragend angelegt sein, bedenkt man den medialen Hype, der nun um das nächste iPhone entbrannt ist.
Soweit die Spekulationen – ich persönlich halte es durchaus auch für möglich, dass der besagte Mitarbeiter das Telefon in die Kneipe gelegt hat. Als Teil einer ausgeklügelten Marketingstrategie finde ich dies durchaus für valide und zielführend. An dieser Stelle: Glückwunsch an Gizmodo!
Sei’s drum: die “Lessons learned” beschränkt sich auf das Äußere – alle Anwendungen sowie alle Nutzdaten wurden aus der Ferne gelöscht. Um zur Optik noch kurz meine Meinung zu äußern: sehr gelungen :-)
Andere Meinungen, Vermutungen, Spekulationen und vielleicht auch die eine oder andere Tatsache findet man unter anderem bei: Gizmodo, Golem, Geizhandy, Petanews, Handelsblatt, Spiegel, Süddeutsche, Focus und ansonsten auch an jeder Ecke in der Blogosphäre.
