Prohlis Archiv

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Sternstädtchen Dresden: Abriss-Countdown

Nachdem ich letztens bereits darüber berichtet und eine kleine Umfrage bezüglich eines fotografischen Besuchs (mit positivem Feedback) durchgeführt hatte, habe ich am Wochenende bei der Vorbeifahrt kurz angehalten um die folgenden Schnappschüsse einzufangen. Ich würde mir das Gelände auch ein zweites Mal ansehen – diejenigen, die mir Feedback gegeben haben, sollten sich bitte der Bilder wegen nicht entmutigen lassen, nochmal Anlauf zu nehmen :-)

Die Erkenntnis ist ziemlich trocken: es steht noch ein Rest des Sternstädtchens in Niedersedlitz (nahe Prohlis :-)), der Abriss erscheint jedoch deutlich terminiert. Während inmitten des verlassenen Geländes noch eine Kita in Betrieb zu sein scheint, verfallen die Wohnbauten drumherum doch deutlich – nicht zuletzt wegen zunehmendem Vandalismus. Das Bild passt sich in die sonstigen Alltagserlebnisse nicht so recht ein, so dass sich in Anbetracht der “großen Leere” ein etwas mulmiges Gefühl einstellt :-)

Interessant ist auch ein Blick auf die Nachbarwiese – dort ist der Abriss der Bauten schon durch und außer einer Straße und einigen Parklücken erinnert glattwegs nichts daran, dass dort vor garnicht allzulanger Zeit Beton-Relikte aus DDR-Zeiten standen.

Anbei noch eine Hand voll Eindrücke:

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Sternstädtchen Dresden Prohlis: Fototrip?

Der heutige Artikel im Regionalblatt mit dem Titel “Der letzte macht das Licht aus” hat mich doch ein wenig beeindruckt. Da ich in der Gegend nichts zu tun habe, ist der Umstand, dass es im Sternstädtchen Dresden Prohlis schon umfängliche Abrissmaßnahmen gab und weitere geben wird an mir vorbeigerauscht.

Mittlerweile ist der Komplex (bis auf eine Wohnung) leer und wenn ich so darüber nachdenke, könnte man dort sicher eine schöne Bilderserie fertigen. Hat jemand aus meinem Leserkreis Lust, an einem fotografischen Ausflug in die Kulisse teilzunehmen? Ich hätte die Hoffnung, dass der Eintritt auf legalem Weg gelingt und sich evtl. sogar ein fachkundiger Begleiter für die technischen Finessen der Gebäude aus einem mittlerweile vergangenen Zeitalter zur Verfügung stellt.

Dass die Betonbauten, die vor gerade einmal 25 Jahren an ihren Bestimmungsort gestellt wurden und zur damaligen Zeit zur “Creme de la Creme” gehörten, eine so kurze Lebenszeit haben würden, hätte sich in der Vorwendezeit wohl niemand zu träumen gewagt.