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Stuttgart 21 – Was ist das Problem?

Seit Tagen tobt der Streit über das Großprojekt Stuttgart 21 bei dem mittels einer reichlich dimensionierten Finanzierung der Hauptbahnhof und darüber hinaus wohl das Verkehrskonzept der Stadt überarbeitet und entwickelt werden soll. Statt Freude herrschen momentan allerdings nur Probleme vor.

Bund, Land, Stadt, die Bahn sowie einige kleinere Investoren haben insgesamt reichliche 4 Mrd. € für den Umbau des Kopf- zum Durchfahrtbahnhof geplant. Neben dem Umbau des Bahnhofs werden zahlreiche Trassen erneuert sowie neu erschlossen, so dass sich die Verkehrslage in der Region (nach Fertigstellung) deutlich verbessern sollte. Weiterhin vorteilig erscheint mir die unterirdische Streckenführung, die insbesondere den sonst deutlich hör- und spürbaren Zuglärm minimiert oder gar vollständig eliminiert.

Nun sind die Leute unzufrieden und demonstrieren – teils massiv bis militant – gegen das Projekt. Als Ortsfremder erschließen sich mir leider bisher nicht die Argumente, die gegen das Projekt sprechen. Stattdessen tun sich mir kleine Parallelen zur schönen Stadt Dresden auf:

  • Der Neubau der Autobahn 17 war von Unterschriftensammlungen und heftigen Protesten begleitet. Heute gibt es die Autobahn und die Verkehrslage hat sich (gefühlt) deutlich verbessert.
  • Die geplante Waldschlösschenbrücke wurde über einen enormen Zeitraum (unter magerem Protest) geplant – als der erste Spatenstich erfolgen sollte, intensivierten sich die Proteste in ähnlicher Weise wie jetzt bei Stuttgart 21. Zwar ist die Brücke noch nicht fertig aber von derlei Aktionen habe ich lange nichts mehr gehört. Der Nutzwert des Bauwerks wird sich hier jedoch erst in der Zukunft zeigen.

Am heutigen Tage wurden nun die Abrissarbeiten am Kopfbahnhof in Stuttgart begonnen und Demonstranten bildeten ebenso Sitzblockaden.

Nun unterliege ich der Vermutung, dass das Projekt insgesamt wirtschaftlich wie auch logistisch und damit auch spürbar in der Lebensqualität der Bevölkerung der Region zum Vorteil wäre.

Befinden sich unter meinen Lesern zufällig Stuttgarter, die den Sachverhalt diskutieren können?

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iPhone 4 und die Antenne…

Bereits seit geraumer Zeit finden sich im Netz diverse Statements darüber, dass die Antenne des iPhone 4 sowie die Software, die die Signalstärke verwaltet, nicht dem Optimum entsprechen. Nachdem sich Berichte über Gesprächsabbrüche häuften, greift Apple nun zu einem ersten Korrektiv:

  • Kunden erhalten ein Softwareupdate auf iPhone OS 4.0.1, welches die Anzeige der Signalstärke (und damit höchstwahrscheinlich auch die Verwaltung im Gerät) verbessert.
  • Kunden erhalten eine kostenlose Schutzhülle, die – so mein Verständnis – über einen Magneten positiven Einfluss auf die Empfangsqualität haben soll.

Apple-Chef Steve Jobs beziffert die Anzahl Beschwerden dieses Fehlerbildes auf 0,55% der Nutzer, was zugegebenermaßen wirklich wenig ist.

Nach den durchschlagenden Erfolgen der letzten Markteinführungen bin ich nun gespannt auf die Krisen-PR von Apple. Einen Rückruf hat Jobs bisher zurückgewiesen – ganz ausschließen würde ich diesen Fall allerdings unter den aktuellen medialen Berichten nicht…

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Problem? Teledat Wlan-Router am T-DSL’er

Nachdem der telekomeigene Router über einen langen Zeitraum problemlos seinen Dienst verrichtete häuften sich in letzter Zeit Performanceprobleme kombiniert mit Fehlfunktionen der DHCP-Funktion des Geräts. Da sich die Phänomene über die sonst bewährte Taktik – Ausschalten – Anschalten – Geht! – nicht lösen lassen wollten, war der Griff zum Hörer zur Konsultation der freundlichen Telekom-Hotline nicht weit. Ein Reset des Geräts endete leider im absoluten ko – die Verbindung die nun hergestellt wird, lässt lediglich Routen zu service.t-online.de zu und verspricht die automatische Konfiguration des Geräts über die dort präsentierte Webseite. Diese Variante funktionierte leider nicht und ohne die Möglichkeit, online eine Lösung zu recherchieren, steht man ziemlich hilflos da – also los:

  1. Standard-Hotline
    Man wird recht freundlich begrüßt und die Problematik wird in ein Ticket gegossen. Die Wartezeit bis zum Erstkontakt ist erschreckend niedrig, so dass es keinen Grund für schlechte Laune gibt. Die Messung der Leitung ergibt ein positives Ergebnis – da die Verbindung jedoch nicht steht, wird freundlich und bestimmt in einen weiteren Support-Bereich verwiesen.
  2. Endgeräte-Support
    Gefühlt ist die Kompetenz auf dem Niveau der Standard-Hotline. Es vergehen einige Minuten des Wartens und die junge Frau ist etwas ratlos. Lösung? Klar, im Hintergrund sitzen noch die Profis. “Bitte warten Sie einen Moment – ich verbinde…”.
  3. Endgeräte-Support 2
    Der junge Mann begrüßt mich forsch und man könnte gleich den Eindruck gewinnen, einen Fehler gemacht zu haben. Den Gedanken muss man schnell verdrängen, hat das Gerät doch bis vor kurzer Zeit unter identischen Bedingungen fehlerfrei funktioniert. Einige kaum nachvollziehbare Arbeitsschritte später (ziehen Sie bitte das DSL-Kabel, Klicken Sie bitte im Admin-Panel des Routers hier und da, …) und einige äußerst suspekte Erklärungen später meine ich das eigentliche Problem erkannt zu haben: der Router fährt automatisiert Updates übers Netz und ich verwette meinen Allerwertesten, dass die aktuell zur Verfügung gestellte Version nicht installiert werden kann und die blanke Verfügbarkeit den Teledat in den Wahnsinn und folglich an die Wand fährt.

Wer also folgende Symptome unter Verwendung der Standardhardware erkennt, der kann den im Folgenden vorgeschlagenen Lösungsansatz probieren:

  • schlechte Performance der Internetverbindung
  • Abbrüche bei der Arbeit im Admin-Panel des Routers
  • Probleme beim Zuweisen von IP-Adressen

Im Admin-Panel des Routers kann man die automatische Konfiguration wie auch die Update-Funktion deaktivieren. Zumindest gefühlt ist die Verbindung nun so performant wie selten vorher – darüber hinaus bekommen auch wieder alle Rechner eine IP-Adresse zugewiesen. Sofern ich nun mindestens einem meiner Leser den Telefon-Marathon ersparen kann, bin ich zufrieden :-)

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WordPress 2.8 – Galerie – funktioniert – schön

Im Text etwas ausführlicher als in der Überschrift: die neu erschienene Version 2.8 des tollen WordPress-Projekts hat mich dazu bewogen, doch mal wieder (wenn auch nur kurz) Hand anzulegen.

Bedingt durch stetig steigenden Speicherhunger dieser kleinen Seite war ich letztens schon an der Installation einer Galerie gescheitert – heute versagte nun das automatische Update-Skript seinen Dienst. An der Stelle sei meinem freundlichen Dienste-Anbieter Net-Housting.de der unkomplizierten Handhabe gedankt. Das Speicherproblem war fast schon innerhalb des Anrufs gelöst, so dass nun das Update durchgeführt und die Galerie in Betrieb genommen ist. Ab sofort werden Bilder wie Testweise schon beim Köln-Artikel geschehen, in zeitgemäßerem Gewandt präsentiert. Auf die Migration älterer Artikel werde ich wohl aus Zeitgründen verzichten :-)

Sofern es hier SEO-Begeisterte unter meinen Lesern gibt, würde ich doch gern die Frage adressieren, wie der Suchmaschinengigant zu Bildern steht, welche via Script eingeblendet werden? Ich vermute, das wird der kleine aber feine Nachteil dieser – zumindest aus Usability- und Look- & Feel-Sicht deutlich gesteigerten – Lösung sein. Ich würde – wenn auch ausschließlich in diesem Artikel – für wertvolle Antworten mal beliebige (allerdings gesetzes- und sittenkonforme) Linktexte zulassen – no-follow gibts hier ohnehin nicht :-)

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Opel und die Probleme – heute: Drallklappen und Heckklappe

Ungeachtet der aktuellen Debatte über eine Opel-Rettung möchte ich ein Stück eigene Erfahrung preisgeben. Während die Abwrackprämie die Leute in die Autohäuser zu (scheinbar) günstigen Neuwagen lockt, ist die Diskussion über Ausstattung, Leistung und Qualität vollständig zum Erliegen gekommen. Geiz ist geil? Schick ist momentan nur der Kauf der “Günstigsten” – oder?

Zurück zum “Erlebten” – der Kauf ist bereits einige Zeit her – der Wagen war poliert, von Schrottprämie war gerade noch nicht die Rede und tatsächlich hatte man das Gefühl, dass der geneigte Händler auf einen Verkauf bedacht war. Warum wurde es ein Opel? Klar – die Ausstattung war gut, das Fahrzeug bot einen Dieselmotor, der Preis war auch gut und zudem geisterten die Berichte über die Unsicherheit der Arbeitsplätze in Rüsselsheim & Co durch den Hinterkopf.

Als ehemaliger Toyotafahrer war ich eines gewohnt: permanente Mobilität – Werkstätten kannte ich nur vom Vorbeifahren. Welch Luxus das ist, fällt mir leider gerade mit dem Opel auf. Keine 10.000 km gefahren und plötzlich leuchtete das Servicelicht und das Fahrzeug lief nur noch im Notprogramm. Da ich die Tage zuvor 1.200 km zurückgelegt hatte, war ich vorerst erfreut, dass mir dies nach der Rückkehr passierte. Der freundliche Verweis auf das Problem durch den Opelhändler in DresdenDrallklappen – führte jedoch dazu, dass ich unverhofft zu Fuß gehen “durfte”. Ungeachtet dieses Qualitätsproblems war die Abwicklung durch den Opelhändler in Dresden gut – schnelle Reparatur und Kulanzregelung. Es bleibt: der Aufwand, das Fahrzeug abzugeben, der Ärger und schließlich der Verzicht.

Das ist keine zwei Wochen her und es besteht das nächste Problem. Der Opel lässt niemanden mehr in den Kofferraum – die Heckklappe lässt sich jedoch auch nicht vollständig schließen. Sie hängt in dieser unangenehmen, dauerndes Klappern und Piepen verheißenden Stellung, die wohl die Sicherheit erhöhen soll. Das Entladen des Kofferraums über den Innenraum mag zwar gehen, ist jedoch leider sehr unkomfortabel – darüber hinaus lässt sich die Beleuchtung des Nummernschildes und des Ablageraums nicht abschalten. So leuchtet es vor sich hin und sollte die Batterie diesen “Spaß” nicht tolerieren, wird meine Laune nochmals deutlich schwinden.

Werde ich also wieder Zeit und Nerven opfern und den Händler aufsuchen – sofern der Batteriestand das am Montag zulässt.

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Vobis – eine Never-Ending Story

Der einst größte PC-Lieferant Deutschlands kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Nachdem man letztens Probleme mit dem Betreiber des Onlineshops hatte, stellt man sich nun komplett neu auf. Die Entscheider von gestern werden die Entscheider von morgen sein – allerdings ändert sich die Geschäftsform. Aus der Vobis AG wird rückwirkend zum 1.1.2008 die Vobis GmbH – und aus den Vorständen werden die Gesellschafter. Das Franchise-Konzept möchte man aufrecht erhalten – ebenso wie die Lieferantenbeziehungen. Als Ziele gab man die Eröffnung von 10 bis 12 Shops jährlich heraus und erhofft sich stetiges Wachstum.

Beim Lesen des Artikels bei Golem erinnerte ich mich mit Freuden an meinen ersten Rechner – im Colani-Design. Das Gerät verfügte damals über einen 486er Prozessor mit 66 MHz. Der Ram hatte eine Größe von 4 MB und die Festplatte fasste 425 MB. So betrachtet liegt bei den Werten im Vergleich zu heute locker Faktor 1000 dazwischen. Das Design des Towers halte ich aber nachwievor für ungeschlagen.