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E-Commerce im Wandel der Zeit

Die Hersteller von E-Commerce-Systemen – im Spezialfall Onlineshops – haben eine schwere Zeit hinter sich. Während das Geschäft anfänglich über die Maßen boomte, kam direkt darauf die Einsicht der Käufergemeinde und die Umsätze (und damit die Gewinne und noch viel schlimmer auch die Erwartungen) brachen ein. Bei golem.de ist in einem Artikel über Oxid eSales zu lesen:

Shopsoftware-Hersteller haben es derzeit nicht leicht – einerseits hat die Open-Source-Szene mittlerweile respektable Projekte am Start, andererseits sind gerade im mittleren Leistungsbereich die Preise für kommerzielle Software stark gesunken. Nun hat die Oxid eSales AG, die E-Commerce-Software entwickelt, eine millionenschwere Finanzspritze erhalten.

Die Gelder sollen vornehmlich in Firmenwachstum investiert werden – neben ca. 30 Neueinstellungen hat man in Halle einen neuen Standort eröffnet.

Prominentestes Beispiel zu diesem Thema sollte die Intershop AG in Jena sein, die sich ebenfalls auf die Erstellung von E-Commerce-Applikationen justiert hat. Allein das Prozedere um den Intershop-Tower ist selten spektakulär.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der extreme Einsatz von Opensource-Software. Während große Anbieter (ich meine wirklich große Anbieter) auf kommerzielle Systeme setzen, findet man diese schon im mittleren Rahmen nicht mehr. Durch die Koexistenz mehrerer (meiner Meinung nach sehr guter) Systeme, kann der Anwender anhand seiner Anforderungen problemlos ein System wählen. Die Customizingtätigkeiten beschränken sich auf ein Minimum, welches sicher gern von kleinen Agenturen übernommen wird. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Templateerstellung und die Programmierung einiger APIs, um beispielsweise eigene Warenwirtschaftssysteme mit dem Onlineshop zu koppeln und redundante Daten zu vermeiden.

Meine Wahl würde im Moment vermutlich auf osCommerce oder xt:Commerce fallen. Zweiteres wird mit Service zwar für 99 € vertrieben, ist aber auch noch frei zum Download zu finden.

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Preiskrieg an den Tankstellen

In einigen Regionen soll es auf Grund eines *räusper “Preiskampfes” unter den Tankstellen zu Hamsterkäufen und leeren Vorratsbehältern gekommen sein. Als Grund für diese Absurdität wird ein Preisrutsch um nicht einmal 10 ct angegeben. Erstaunlich – seit Jahren seigt der Preis – gibt man mal ein paar cent nach, drehen die Leute durch und denken sie sparen ein Vermögen.

Vielleicht einfach mal kurz durchgerechnet: 50 Liter Sprit mit je 10 ct “Ersparnis” – macht satte 5 Euro. Das allerdings bei einem Preis von 65€. Sind wir doch mal ehrlich – 65 oder 70 € – das ist doch irgendwie auch egal…

Quelle ist natürlich meine “Lieblingszeitung” – wo sonst findet man sowas?!

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