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Bin ich froh…

… dass ich keinen Benziner fahre. Die aktuelle Diskussion um den “Biokraftstoff” E10 ist für meine Begriffe völlig überflüssig. Auch wenn ich meine, von der Einführung von E5 (jetziges Super-Benzin) ähnliche Diskussionen auf etwas geringerem Stress-Level in Erinnerung zu haben, so ist diesmal doch erheblich etwas daneben gegangen.

Also – anbei ein paar Gedanken zum Thema:

  • geringerer Preis
    Das ist leider kein Vorteil, da der Preisvorteil durch den Mehrverbrauch kompensiert wird. Weiterhin kann ja jeder mal für sich einen Blick an die Zapfsäulen werfen.
  • “Grüner Sprit”
    Gut, für die Umwelt wollen wir alle etwas tun. Auch wenn von einer geringeren CO2-Emmission in Höhe von > 30% gesprochen wird, so steht dem der höhere Verbrauch gegenüber. Ich habe den zarten Verdacht, dass es sich hier bei einer konstanten Strecke (z.B. 100km) um eine Nullnummer handelt. Dass keine Zahlen auf einheitlicher Basis präsentiert werden, spricht Bände…
  • Unabhängigkeit von Öllieferanten
    Unsere gewählten Vertreter werden nicht müde, die steigende Unabhängigkeit von Öllieferanten zu betonen. Hier sei darauf hingewiesen, dass die Einführung von E10 eine maximale Erhöhung des Bio-Anteils um 5%! bedeutet. Unsere Abhängigkeit von Lieferanten liegt auf einer Skala von 1 bis 10 bei – wie könnt es anders sein – 10!
  • Risiko von Fahrzeugschäden
    Die Unsicherheit der Hersteller über die Langzeitwirkungen sind leider erheblich, was sich auch an deren Kommunikation ablesen lässt. Dass in den letzten Tagen von BMW deutliche Bedenken angemeldet wurden und in Kooperation mit Mercedes ein Projekt zur Erforschung von Langzeitfolgen initiiert wurde, ist löblich. Es bleibt die Frage, warum zum Teufel dies erst jetzt – zum Zeitpunkt der Einführung – geschieht? Was passiert, wenn sich Langzeitschäden für verhältnismäßig geringe Laufleistungen (z.B. 50.000 km) abzeichnen?
  • Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen
    Dass hierzulande zwischen 3 und 4 Millionen Autos bewegt werden, die den neuen Sprit nicht tanken sollten, hat scheinbar niemand bedacht. Die Ignoranz derer gegenüber irritiert mich doch erheblich.

Auf die Nennung von Beteiligten habe ich mal ganz bewusst verzichtet, da die gelebte Taktik eine “Rollensuppe” vorsieht. Auch wenn sich der eine oder andere Minister für die Medien opfert, sehen Zuständigkeiten anders aus. Lassen wir die Key-Player einfach den Schwarzen Peter Runde um Runde schieben und denken uns unseren Teil dabei.

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DE-Mail-News

Der Dienst DE-Mail steht offenbar in den Startlöchern und erstmals äußern sich die Anbieter auch über die Preisgestaltung.

Das Interesse für sichere elektronische Kommunikation war jedenfalls schonmal erheblich – mit 700.000 Registrierungen vor dem eigentlichen Start hätte ich zumindest im Vorfeld nicht gerechnet. Umso besser für die Anbieter, die jetzt aufwandseitig eine bessere Schätzung vornehmen und dementsprechen Preise bilden können.

Aus dem United-Internet-Umfeld – insbesondere von GMX – ist zu vernehmen, dass ein Preis von 10  bis 20 ct pro versendeter DE-Mail angepeilt wird. Weder eine Grundgebühr noch Kosten für den Empfang von DE-Mails seien in Planung.

Etwas vorsichtiger verhält sich die Telekom und verspricht ein freies Inklusiv-Kontingent für versendete DE-Mails. Was den Preis für weitere versendete Mails anbelangt verspricht man lediglich, dass sich dieser unter den Post-typischen 50 ct für einen Brief bewegen wird.

Na dann darf man auf den Start gespannt sein :-)

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Apple iPad in Deutschland ab 514 €

Beinahe schon legendär sind die Wechselkursalgorithmen der Firma Apple. Während der Dollar beinahe nur noch 50 ct wert war (man möge mir die “leichte” Übertreibung verzeihen), wurde bei Apple großzügig 1:1 umgerechnet. Nun ist der Euro leicht unter die Räder geraten, was Apple dazu bewogen hat, den eigenen Kurs auch “anzupassen”. Golem hat eine schöne Übersicht über die zu erwartenden iPad-Preis erstellt. Dieser ist zu entnehmen, dass der Preis für die kleinen Spielzeuge in Euro (erwartungsgemäß) durchweg deutlich höher liegen als in Dollar. Darüber hinaus ist das bei einem Teil der iPad-Produktpalette sogar in absoluten Beträgen der Fall. Summa summarum spart man beim Kauf in den USA knappe 30%. Steve Jobs hat sich folgende Preisgestaltung überlegt:

iPad WiFi 16 GByte 499 $ 514 €
iPad WiFi 32 GByte 599 $ 614 €
iPad WiFi 64 GByte 699 $ 714 €
iPad 3G 16 GByte 629 $ 614 €
iPad 3G 32 GByte 729 $ 714 €
iPad 3G 64 GByte 829 $ 814 €

Wer weiß, wie sich der Euro-Dollar-Kurs entwickelt – mich würde nichts wundern. Egal wie – ich nehme an, das Gerät wird sich trotzdem wie “geschnitten Brot” verkaufen :-)

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Umzug? Erledigt…

Der erste Umzug dieser Domain ist Geschichte. Nachdem ich schon längere Zeit darüber nachgedacht hatte – aus Performance und Konfigurationsgründen jedoch vorerst unsicher war – habe ich den Umzug des Blogs nun doch vollzogen. Zu den Gründen zählt wohl in erster Linie der kleine Lerneffekt, den ich in der hiesigen Umgebung auf Basis erweiterter Konfigurationsmöglichkeiten haben werde.

Ein kleines Resume am Rande: mein bisheriger Hoster hat mir über die letzten Jahre wirklich treu zur Seite gestanden.

  • die Verfügbarkeit war extrem hoch
  • der Service war hervorragend
  • der Preis war unschlagbar

Grund genug, hier nochmal einen Link zu spendieren und vielleicht dem einen oder anderen schreibwütigen Blog-Neuling einen guten Tipp zu geben: für den Einstieg ist Net-Housting wirklich zu empfehlen.

Der Umzug selbst war aus technischer Sicht problemlos. Etwas überraschend verlief der KK der .net-Domain. Während ich den Vorgang bisher nur bei .de-Domains erlebt und mich auf eine vollautomatisierte Abwicklung eingestellt hatte, wurde ich eines Besseren belehrt. Ganz offensichtlich liegt die Denic in Punkto Automatisierung leicht vor den Registraren der weiteren Top Levels. Aus den erwarteten Minuten bis wenigen Stunden bis zur Durchführung des Transfers wurden im Ergebnis Tage. Was lange währt…

Eine weitere interessante Erkenntnis: es ist möglich, DNS-Entries zu setzen ohne dass man Eigner der Domain ist. Über diesen Anwendungsfall hatte ich im Vorfeld garnicht nachgedacht – umso erstaunter war ich als der Name auf die neue Hardware aufgelöst wurde ohne dass der KK bestätigt war. Sachlich betrachtet: klar – wie sollte es anders sein, rein hypothetisch gesehen ist das allerdings schon etwas seltsam, kann man doch auf diese Art und Weise beliebige Domains “umlenken”…

Und nun? Für die nächsten Wochen habe ich mir vorgenommen, die Schlagzahl wieder ein wenig zu erhöhen. Vielleicht ist ja der eine oder andere Ausritt in die Welt der Konfiguration dabei :-)

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Benzinpreis wieder auf Rekordfahrt

Wie die Gazetten berichten (SZ, FAZ), ist der Benzinpreis wieder auf Rekordjagd und im Bundesdurchschnitt auf über 1,60 € gestiegen. Zweifelsfrei kein sehr erfreuliches Ereignis, dennoch kommt dies in Anbetracht der Ölpreisentwicklung nicht unerwartet.

Der Jahreschart verrät eine Wertsteigerung, die demnächst die 300%-Marke erreichen könnte. Erfreulicherweise stieg der Endverbraucherreis an der Tankstelle nicht in gleichem Maße – mehr positives kann man dem Thema allerdings kaum abgewinnen. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation weiterentwickelt – ich vermute so langsam, dass dies der Versuch der Maximalpreisfindung ist. Der Markt ist verhältnismäßig einfach strukturiert und die Zahl der Marktteilnehmer ist überschaubar – zudem gibt es eine zentrale “Preisfindungsbehörde”, die vor allem die Interessen der Förderer vertritt.

Die Kehrseite: alle, die in Öl investiert sind, können sich freuen. Die Rendite hätte im letzten Jahr selbst bei kleinen Investments zum Ausgleich der erhöhten Tankkosten geführt.

Der Artikel ist keine Anlageempfehlung!

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Telekom senkt iPhone-Preis

Was die FAZ unter “Jetzt verramscht die Telekom das iPhone” als Lektüre anbietet ist meines Erachtens nach eine längst überfällige Preissenkung der Apple-Hardware. Der Köderpreis von 99€ kommt dem Kunden (nicht unerwartet) teuer zu stehen, da es diesen nur in Verbindung mit dem Premiumpaket für schlappe 89€ monatlich gibt. Den Gesamtpreis rechnet man da im Vorfeld lieber nicht zusammen.

Genug geschimpft – tatsächlich ist der Preis gesunken – und zwar nicht ganz unerheblich. Interessant könnte für einige “Design- und Überzeugungskäufer” der neu eingeführte Tarif für 29€ sein. Für das Gerät müsste man dann allerdings 249 € berappen – und die Internetflat ist auch nicht enthalten, was die Freude für Multimediafans deutlich trüben dürfte.

Technikbegeisterte werden ohnehin die nächste Version des Gerätes abwarten, mit der es den UMTS-Standard erlernt haben soll.

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