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Autodiebstahl: und dann?

Nachdem mein Fahrzeug in der Nacht von Sonntag zu Montag gestohlen wurde und ich nun eine Weile hin und her überlegt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das weitere Verfahren (hoffentlich übersichtlich) hier einstellen werde. Warum? Weil ich schlicht und ergreifend nicht ausreichend valide Informationen finde und das tolle Internet (was sonst alles weiß) scheinbar eine Menge gefährlichen Halbwissens bereithält. Hiermit startet also mein persönlicher Erfahrungsbericht über Behörden und Versicherungen :-)

Angaben der Polizei sowie der Versicherungsgesellschaft zufolge handelt es sich bei dieser Fahrzeugkategorie um “Exportware” – die Wahrscheinlichkeit, dass sich das gute Stück wieder anfindet sei extrem gering. Auszuschließen ist auch dieser Anwendungsfall natürlich nicht – mit welchem Fahrzeugzustand auch immer…

Vorerst konnte ich folgende “Tasks” identifizieren, wobei ich anmerken kann, dass die Auskunft der Versicherungsgesellschaft wesentlich wertvoller ist als die der Polizeibehörde(n) – dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.

  1. Anzeige erstatten
  2. Versicherung in Kenntnis setzen
  3. Papiere und Schlüssel bereitlegen
  4. Fahrzeug abmelden (Bedingung: polizeiliche Anzeige ist erstattet)
  5. Warten

Zu Punkt 5 kann ich anmerken, dass sich innerhalb der ersten 4 Wochen versicherungsseitig nichts bewegt. Dieser Umstand ist höchst ärgerlich, da man seitens der eigenen Kasko-Versicherungen keinen Mietwagen in Anspruch nehmen kann und somit in erster Linie ein Mobilitätsproblem erleidet.

Etwas überraschend kam in einem Zwischensatz die Anmerkung, dass sich der Schutzbrief der Sache annehmen würde – tatsächlich sind bei der HUK / HUK24 bis zu 7 Tage Mietwagen möglich. Die weitere autofreie Zeit darf man sich dann jedoch selbst organisieren – besonders schlecht (und in dem Zusammenhang allem voran besonders teuer) also für Leute die gern und oft unterwegs sind.

Weiterhin kann ich empfehlen, über die im Auto zurückgebliebenen Gegenstände / Dokumente nachzudenken und ggf. geeignete Maßnahmen zu ergreifen…

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Berlin: Ey Mann, wo ist mein Auto???

Berlin, heute morgen 5.15: den Gedanken “Ey Mann, wo ist mein Auto” hatte ich schon mehrfach – heute früh leider etwas ernster. Eben an der Stelle, wo ich am Sonntag das Fahrzeug umrandet von weiteren (durchaus auch preisintensiveren) fahrbaren Untersätzen parkte war einer der sonst in dieser Gegend so raren Parkplätze frei. Nach kurzen (Selbst-Zweifeln) und immer hektischer werdendem “Schlüssel-Drücken” wurde ich auch links und rechts der vermuteten Stelle nicht durch das sonst übliche “Blinken” begrüßt.

Einige Telefonate später war auch das Umsetzen durch Falschparken vollständig ausgeschlossen, so dass sich meine Laune gen Null senkte. Fazit: klassischer KFZ-Diebstahl.

Die Folge: Telefonate mit der ortsansässigen Polizei, der Versicherung, einer persönlichen Vorsprache im örtlichen Revier, nochmals verdutzte Blicke an die ehemalige Parkposition und schlussendlich der Abgang zum Autovermieter.

An dieser Stelle der erste wirklich emotionale Ausbruch in diesem Blog:

SCHEIßE!

Im gut sortierten Teilehandel sind dann aller Voraussicht nach demnächst folgende Dinge günstig und kaum gebraucht erhältlich:

  • Karosse Audi A4 Limousine
  • Motor 3.0 TDI
  • Sportfahrwerk S-Line
  • Quattro-Antrieb
  • Automatikgetriebe Tiptronic
  • Innenausstattung S-Line Leder mit Sportsitzen vorn
  • DVD-Navigationssystem
  • ein ausgesägtes Schiebedach
  • ein Satz nagelneuer Winterreifen auf nagelneuen Alufelgen
  • Sportsachen (Shirt, Hose, Schuhe, Tasche, 2 Badmintonschläger)
  • 2 Wandkalender

Nachdem Blutdruck und Puls über den Tag mehrfach die Grenzwerte überschritten haben, warte ich nun einfach ab, was mich in nächster Zeit erwartet. Sollten die Versicherungsprodukte das halten, was sie versprechen, gibt es kaum Grund zur Sorge…

Im Folgenden: der “Rest vom Schützenfest”…

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Polizei “beschaffungskriminell”?

Wie in verschiedenen Medien berichtet wurde, kam es letztens zu einem bizarren Fall bei der Verwendung beschlagnahmter Gegenstände. So gab es einen “Verwendungsvorschlag” für einen beschlagnahmten PC für den Polizeidienst. Bei Golem ist weiter zu lesen:

“Eine Verwertung als Auswerterechner der Polizei erscheint angesichts der starken Leistungsdaten und der klaren Multimediaausrichtung des Systems jedoch sinnvoller. Die externe Festplatte ist aufgrund der besonders großen Speicherkapazität geradezu prädestiniert für einen Einsatz im Bereich der Auswertung von Internetkriminalität.” So heißt es in dem “Verwertungsvorschlag” eines Justizoberinspektors für ein Medion-PC, das im Zuge eines Strafverfahrens der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen einen Tauschbörsennutzer beschlagnahmt wurde.

Der Verteidiger-Anwalt mutmaßt im Kanzlei-Blog:

Ganz offenbar ist also geplant, mit dem schnellen Rechner des Mandanten weitere Filesharer aufzuspüren und dingfest zu machen.

Da muss ich mich allerdings schon fragen, wozu man da einen voll multimediafähigen Aldi-PC benötigt. Ich könnte mir eher vorstellen, dass dies das erste Gerät mit anständiger Grafikkarte wäre und somit auch für die kurzweilige Pause geeignet ist.

Desweiteren gibt es den vollständigen Verwendungsvorschlag zum Download.

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Fliegendes Auge

Bei heise.de ist zu lesen, dass die sächsische Landespolizei eine fliegende Kamera testet. Zur Beweissicherung (hauptsächlich bei Fußballspielen) soll der 65.000 € teure fliegende Roboter Hilfe leisten.

In ersten Tests konnten aus 50 Metern Höhe Gesichter scharf aufgenommen werden. Zudem sei das Fluggerät nicht zu hören.

Die Datenschützer haben sich dazu erstmal nicht geäußert. Die Plätze größerer Versammlungen werden meiner Information nach ohnehin schon seit einiger Zeit video- bzw. fotoüberwacht, so dass die Nutzung dieses Fluggeräts lediglich eine Erweiterung zu bestehenden Aufnahmen darstellen dürfte.

Über die Größe und das Gewicht war leider nichts zu lesen. Es bleibt zu hoffen, dass das Gerät nicht absturzgefährdet ist.

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Demonstration in Dresden

Nach dem Pariser Vorbild hat die Polizei heute in Dresden aufgerüstet. Zwischen Hauptbahnhof und Universitätsgelände sind (zumindest war das vorhin so) die meisten Leute im Beamtengrün gekleidet. Grund ist eine Studentendemonstration, die sich gegen die Änderung des Hochschulgesetztes richtet, in der die Mitbestimmung der Studierenden gekürzt werden soll.

Erwartet werden neben den Studenten der TU Dresden und der HTW auch Demonstranten aus den anderen sächsischen Hochschulstandorten.

Dresden ist ja für größere Polizeieinsätze bekannt – ich erwarte eigentlich eine Berichterstattung in den großen Medien – auch wenn das für das Image der Stadt ansich nicht das Richtige ist. Kann man nur hoffen, dass es zu keinen Ausschreitungen kommt.

[EDIT]

Für Interessierte: so sieht das dann aus :-)

Demonstration Dresden

Quelle: http://www.intermobil.org

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Ich muss sagen, da haben ne Menge Leute teilgenommen. Eine kurze Chronik findet derjenige, der den “Weiter-Knopf” betätigt. Rest des Artikels lesen »