Heute früh fand ich auf meinem Exkurs durch die Weiten des www auf den Seiten der FAZ einen echt lesenswerten Artikel von Stefan Theil, der sich durch den Dschungel der Schulbücher gekämpft und dabei die Wirtschaftsteile analysiert hat. Im Ergebnis kann man seine Ausführungen mit dem Titel “Von Raffgier und Ausbeutung” nachlesen. Meine Schulkarriere ist zwar schon ein paar Jährchen vorbei – allerdings gingen mir ein paar lebhafte Erinnerungen durch den Kopf als ich den Artikel gelesen habe.
Es muss wohl in der Mentalität der Menschen hierzulande liegen, dass Bildung als eines der Kernthemen doch eher ein unliebsames ist – so muss man sich auch nicht wundern, dass die Medien dieses lieber auslassen oder (falls doch zwingend nötig – zum Beispiel nach PISA) nur anschneiden und ein paar Phrasen im Raum verteilen. Schließlich kommt man doch allzuoft zu dem Ergebnis, den jungen Leuten fehle es an Potenzial und Motivation. Diese Grundhaltung scheint sich nach dem erfolglosen Versuch, Bildung effektiver und besser zu gestalten noch zu verhärten.
