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Eigenmarken liegen voll im Trend

Wenn ich mich recht erinnere wollte die Media Saturn Holding jetzt im Weihnachtsgeschäft mit einer Eigenmarke starten. Als es mich im vorweihnachtlichen Einkaufsstress zum Mediamarkt getrieben hat, habe ich leider in der Hektik verpasst, einen prüfenden Blick über die Regale zu werfen, so dass ich den aktuellen Status an dieser Front leider nicht weiß.

Dafür hat Notebooksbilliger.de jetzt ein eigenes Format platziert. Die Handelsplattform steigt damit etwas tiefer in der Wertschöpfungskette ein und bietet nun CI-konforme Geräte unter eigenem Namen an.

Ein kurzer Blick über das Angebot hat mich zumindest bezüglich der beworbenen Kriterien für Arbeitsplatzrechner überzeugt. Offensichtlich hat man intensiver nachgedacht als mancher Mitbewerber und offeriert Geräte, die – im Rahmen des gebotenen Preises – durchaus leise sein sollten.

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GEZ für PC’s und SmartPhones: neuer Anlauf?

Rund um die GEZ und den Einzug der Gebühren wird es ja nie wirklich ruhig – wenig verwunderlich ist also die Tatsache, dass der mediale Wind einmal mehr rauher wird. Nachdem das Verwaltungsgericht Koblenz Mitte 2008 eher verbraucherfreundlich geurteilt hatte und einem Anwalt Recht damit gab, dass das Vorhalten eines beruflich genutzten (internetfähigen) PCs noch lange keine Nutzung von Inhalten öffentlich-rechtlicher Natur erzwingt, unternimmt Martin Stadelmaier, Leiter der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und Koordinator der Medienpolitik der Länder, einen neuen Versuch, die Gebühr für internetfähige Endgeräte (PCs, Handys, Kühlschränke, Waschmaschinen,…) auf den vollen Satz zu heben. Seine Argumentation im Wortlaut fühlt sich so an:

Wir diskutieren derzeit verschiedene Gebührenmodelle. Es gibt aber noch keine Entscheidung. Bei der Haushaltsabgabe stellt sich die Frage der PC-Gebühr nicht. Bei der modifizierten Gerätegebühr gibt es für eine verminderte Gebührenpflicht für PCs oder Smartphones keine sachliche Begründung mehr.

Tatsächlich drängen die Anstalten des öffentlichen Rundfunks mehr und mehr in die Welten des Web vor und präsentieren dort neben textualen Inhalten auch die eine oder andere Sendung. Inwiefern sich dies jedoch unter “Grundversorgung” verbuchen lässt, dürfte noch diskutabel sein.

Ich bin gespannt auf das “Blogging Echo” – aktuell finden sich schöne Beiträge bei:

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Samsung-Netbook – besser spät als nie?!

Der koreanische “wir-bauen-alles”-Anbieter Samsung wird im Oktober diesen Jahres seine erste Generation eines Netbooks auf den Markt werfen. Warum das nicht eher geschehen ist, erklärt sich aus Firmenkreisen folgendermaßen:

Wir haben den Netbook-Markt eine ganze Weile beobachtet, um zu sehen, wie man den Nutzwert dieser Produktklasse noch verbessern kann.

Neben den “üblichen Verdächtigen” im Inneren kann sich der geneigte Käufer über eine 160GB große Festplatte, 1 GB RAM, ein 10 Zoll großes Display und einen 6-Zellen-Akku freuen, der frühen Berichten nach minimum 5 Stunden halten dürfte.

Vom ehemals von Ausus für den EEE PC der ersten Generation angeschlagenen Einführungspreis von 299 € hat man sich verabschiedet – der Preis für Netbooks liegt jetzt mehr oder minder einheitlich um die 400 €.

Reaktionen:netbux, ich blog dich, zahlenzerkleinerer, eee900, eeepcnews. Das Interesse am Thema ist also noch nicht verflogen :-)

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Monster-TFTs für den PC

Samsung stellt auf der IFA neue Geräte aus der Bildschirmsparte vor und bewirbt vor allem die High-Class TFTs in 24”. Besonders betont man bei Heise die grünen Eigenschaften der Geräte.

Im normalen Betrieb kommen die Panels mit maximal 50 Watt aus – unter Anderem in Abhängigkeit von den Inhalten und damit gemäß dem Motto “je dunkler desto grün”.

Die Hintergrundbeleuchtung wird je nach Bildinhalt – für den kompletten Schirm – heller oder dunkler gesteuert, wodurch die Monitore in aufeinander folgenden Frames einen dynamischen Kontrast von 20 000:1 erreichen sollen.

Die Funktion der dynamischen Hintergrundbeleuchtung scheint sich auch bei anderen Herstellern großer Beliebtheit zu erfreuen. Mein (ganz sicher preiswerteres) Gerät regelt die Helligkeit des Panels ebenso je nach dargestellten Inhalten. Der erreichbare Kontrast mag dadurch steigen – ABER:

Wer gern Bilder bearbeitet, kann schnell erschrecken. Die Darstellung ist dabei nicht nur vom Bild sondern auch von weiteren auf dem Display enthaltenen Helligkeitsvariationen abhängig. Bearbeitet man nun das geschossene Foto kann dies schnell dazu führen, dass es auf anderen Schirmen über- oder unterbelichtet aussieht.

Aus dieser Warte bin ich mir unsicher, ob sich die “betroffenen” Gruppen (Grafiker, Designer, Webworker,…) über diese Entwicklung freuen – zumal ich hier den Button zur Deaktivierung der Funktion nicht finden kann.

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Jetzt auch in Kuba PCs

Lange Zeit war die Einfuhr von PCs zur privaten Verwendung politisch verhindert worden. Das hat sich jetzt geändert – sobald die logistischen Probleme gelöst sind, könnten Cubas Bewohner sich nun Rechentechnik zulegen.

Leider gibt es daran noch einen größeren und einen kleineren Haken: der Preis liegt bei etwa 800 US-$ pro Gerät – bei einem durchschnittlichen Einkommen von 20 US-$/ Monat ist das der größere Haken. Der kleinere besteht darin, dass keine Datenverbindung besteht nach außen besteht und auch für die nähere Zukunft nicht klar ist, ob das Internet für die Cubaner die politischen Hürden nehmen kann.

Via Heise.

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Computer und Schule – passt das?!

Bei Golem wird über den Einsatz von Linux in den Schulen des Schweizer Kantons Genf berichtet und promt wird im Forum heiß diskutiert. Erstaunlich, wie unterschiedlich man dafür (und auch dagegen) argumentieren kann. Hier zwei Auszüge: (Link zum Thread)

Wir haben Microsoft Office 2000 und OpenOffice 2 drauf. Was wird am meisten genutzt? Richtig, Microsoft Office. Warum? Nun, es ist so, dass kein Lehrer sich mit OpenOffice “auskennt”. Also müssen die Schüler da schon selbst hinfinden. Und nein, wir glauben, dass man die Leute nicht zu ihrem “Glück” zwingen sollte. Würden wir z.B. nur noch Ubuntu installieren, würde niemand mehr diese Rechner benutzen. Lehrer sind – ich weiß, dass ich eine schmerzliche Lektion für alle, die meinen, sie hätten die totale Ahnung von Schule, weil man selbst ja mal vor 10 oder 20 Jahren da war – nicht verpflichtet und nicht aufgefordert, Computer zu benutzen. Sie sind nicht mal drauf angewiesen. Wenn ein Lehrer mit den Computern nicht klar kommt, benutzt er sie nicht. Da mag Ubuntu noch so toll und offen sein, es würde nicht benutzt werden ohne Schulung. Und Schulungen kosten. Und viele Lehrer würden sie nicht mitmachen.

Und geantwortet wird darauf:

Also unterstellst du, dass Lehrer generell zu faul sind, um was neues zu lernen? Es sind angestellte des Staates, wenn der Staat ihnen Ubunturechner vorsetzt, dann muessen sie damit arbeiten koennen (Ich rede von arbeiten, nicht vom administrieren. Und wer mit Windows zurecht kommt, der braucht zur Arbeit mit Linux 2 Stunden. Und da muss er lernen:
- Der Ausschalter ist woanders.
- Die Programme sind nach Kategorien sortiert. )
So sehe ich das…
Nun mag die reele Rechtsprechung ein bisschen anders aussehen, aber ich finde durchaus, dass man auch von einer 50-Jaehrigen Deutschlehrerin erwarten kann, dass sie lernt, wo bei Ubuntu/OpenSuse/Mac/Wo-auch-immer Das PowerPoint Programm, das Internet und die Textverarbeitung ist. Denn mehr tools werden von nicht-technischen Faechern ja nahezu nie verwendet.

Was ist die (blogbare) Moral von der Geschicht? Es gibt anscheinend massiv Gesprächsbedarf. Mein Gefühl lässt mich vermuten, dass man auf die Veränderung der medialen Landschaft nicht oder nicht ausreichend eingestellt ist. Es reicht eben nicht, wenn man ein Zimmer mit PCs vollstellt und wartet, bis die Lehrer Mut gefasst haben, diese Möglichkeit in den Unterricht einzubauen.

Es wäre wünschenswert, dass Kinder in der Schule einen sinnvollen Umgang mit neuen Medien erlernen könnten. Um dem “Hauptargument” zu begegnen: das Internet ist nicht nur Gewalt und Porno – im Gegenteil. Es gibt sogar Leute, die viel Zeit und Kraft investieren, Inhalte für die Jüngeren bereitzustellen. Die Verteufelung der Wikipedia als Quelle für Vorträge (im schulischen Rahmen) ist ebenso schwerlich nachzuvollziehen. Für Schüler dürfte das die einfachste und anschaulichste Quelle darstellen, die es momentan gibt. In einem Buch funktionieren leider keine Shortcuts wie Strg-F.

Für Interessierte wäre ein Besuch der Kindersuchmaschinen BlindeKuh und HellesKöpfchen empfehlenswert. Beispielhaft sei die Seite für optische Täuschungen notiert.

Fazit: Ich meine, mit altersgerecht aufbereiteten Informationen kann man die jungen Leute aus dem Hause locken – und ihnen zeigen, dass PC und Schule zusammenpassen – und ihnen das Internet als riesigen Informationsspeicher (und nicht nur Gewalt, Porno und Spiele) nahebringen.

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