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Öl ins Meer, Holz in die Öfen!

Nach dem schweren Unwetter in der Region Sachsen sind in Teilen der betroffenen Gebiete größere Mengen Bruchholz angefallen, welches nun entsorgt werden muss. Während die Eigentümerschaft schnell geklärt ist, ziehen sich die Räumungsarbeiten über einen größeren Zeitraum, was wiederum die Anwohner zum Abtransport des Edelgehölz animiert.

Als ich den SZ-Artikel zum Thema gerade vor mir hatte kam ich schon leicht ins Grübeln. Die Gemeinden proklamieren das Holz mit der Begründung der “zumindest teilweisen” Refinanzierung der Beseitigungskosten für sich während pfiffige Anwohner die Beseitigung unter Verweis auf die Existenz eines Kettenscheins kostenfrei anbieten. Die Schlussfolgerung? Lieber Geld für die Beseitigung zahlen als kostenfrei räumen lassen?

Während das “Edelholz” durch den hohen Wasseranteil scheinbar ohnehin nur zum Feuern genutzt werden kann da es zu Rissen neigt, darf man sich schon fragen, warum man den Bürgern nicht die Freude lässt.

Andere Länder, andere Probleme: während man sich hierzulande um eine Hand voll Bäume streitet, fließen weiter täglich hunderttausende Liter Öl in den Golf von Mexiko. Die Versuche der Abdichtung scheitern unabhängig von ihrer Art und Rafinesse, so dass mittlerweile auch wirklich abwegige Methoden diskutiert werden. Wie wäre es mit der Zündung einer Atombombe an der Bohrstelle? Beim Stern ist Folgendes zu finden:

Russland hatte mit Atombomben Erfolg

Am meisten Aufmerksamkeit erhielt allerdings eine Idee, die schon seit einiger Zeit durch die amerikanischen Medien geistert. Warum das Loch nicht mit einer Atombombe schließen? Wie die “New York Times” schreibt, hatten russische Ingenieure mit genau diesem Verfahren vor einigen Jahrzehnten Erfolg: Sie dichteten Gaslecks ab, indem sie tief im Untergrund eine Atombomben explodieren ließen. Die Hitze brachte das umliegende Gestein und die Mineralien zum schmelzen, der Gasfluss war unterbrochen. Allerdings wurde diese Methode bis jetzt nur an Land eingesetzt – und nicht 1500 Meter unter der Wasseroberfläche. “Im Golf von Mexiko, wo weitflächig alles voller Leben ist, würde ich lieber nicht mit einer Atombombe herumspielen”, sagt Reich.

Wir werden sehen…

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Ölpreis drückt auf Benzinpreis

Wenn auch deutlich verzögert, bewegt sich der Verbraucherpreis für Benzin und Diesel deutlich abwärts. Von der Höchstmarke, die mir mit 1,60 € schmerzhaft in Erinnerung ist, sind die Tankstellen mittlerweile wieder ein Stück entfernt. Am heutigen Tage war nun auch in Dresden seit Jahren wieder ein Produkt für einen Literpreis unter einem Euro erhältlich – Diesel. Da macht Tanken wieder ein wenig mehr Spaß :-)

Der Abstand zwischen Benzin und Diesel scheint auch wieder zu wachsen – der Liter Super Bleifrei kostete vorhin noch satte 1,08 €.

Der Ölpreisverlauf auf ein Jahr ist der Abbildung zu entnehmen (comdirekt.de)

rohoel

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Rohstoffe auf Korrekturkurs

Nachdem Öl, Gold und Silber sich durch reichliche Renditen als Anlage empfohlen haben, scheinen sich die Wogen vorerst zu glätten. Ob die jetzigen Kurse als Einstiegsmöglichkeit wahrgenommen werden können oder der Anfang einer größeren Korrektur sind, ist wie immer erst im Nachhinein zu beurteilen.

Warum in letzter Zeit die Kurse derart massiv schwanken bleibt mir ein kleines Rätsel. Eine mir plausible Erklärung liegt in der massiven Bewerbung von Hebelprodukten auch für private Anleger. Über Optionen und Zertifikate werden kreditfinanziert im Vergleich zur Direktanlage in Aktien viel höhere Geldbeträge im Markt bewegt. Die Strategien der Anleger werden unterdessen wegen der großen Chancen kurzfristiger.

Ich befürchte fast, der Einfluss dieser “Drittgeschäfte” auf den Gesamtmarkt ist stärker als das einigen lieb ist.

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Olpreis weiter im Sinkflug

Die letzte Woche dürfte die Börsianer in Feierlaune versetzt haben. Ursächlich dafür wird unter Anderem der Ölpreis genannt, der sich seit einigen Tagen auf Talfahrt befindet.

Zum Wochenende wurde der Handel mit 129,47 US-$ beendet. Im jetzigen Moment kurzfristig auf Öl zu spekulieren würde ich mit mutig bezeichnen – langfristig kann es aber ansich nur eine Richtung geben.

Ich bin gespannt, ob sich der Benzinpreis (wenn auch mit Verzögerung) der Entwicklung anpassen wird.

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Rauhes Börsenpflaster – weiter dunkle Wolken am Himmel

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass die Medien über das neue Allzeithoch im Dax berichteten und sich alle sicher waren, dass der Trend nicht gebrochen wird. Damals stand der deutsche Leitindex bei 8.200 Punkten und die Ziele waren klar auf 10.000 und mehr ausgerichtet.

Die Realität hat allerdings ein anderes Bild gezeichnet. Heutiges Nachrichtenhighlight: Jahrestief des Dax bei aktuell gerade noch 6.135 Punkten. Das macht auf den heutigen Tag einen Kursverlust von 2,4% – der sicherheitsbewußte Anleger rechnet jetzt vor, dass das der jährliche Gewinn aufs Sparbuch ist – und zwar garantiert. Der Börsenfan braucht allerdings den Nervenkitzel und hört sich die Analystenprognosen an – diese liegen nach wie vor im positiven Bereich und lassen eine Entwicklung Richtung 7000-7800 Dax-Punkten bis zum Jahresende erahnen.

Gründe für Kurseinbrüche werden natürlich auch immer gefunden: neuerlich ist es der hohe Ölpreis. Dieser liegt momentan bei beinahe unverschämten 145$ und verzeichnet damit ein Tagesplus von mehr als 5% – an der Stelle kann ich ruhig nochmal an den fiktiven Sparbuch-Fan erinnern.

Die Ölpreis-Hausse scheint tatsächlich schwer verdaulich – die Finanzprofis sind sich mehrheitlich einig, dass mit der künftigen Preisentwicklung auch die Potenziale der Aktienmärkte gegenläufig steigen bzw. fallen.

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Benzinpreis wieder auf Rekordfahrt

Wie die Gazetten berichten (SZ, FAZ), ist der Benzinpreis wieder auf Rekordjagd und im Bundesdurchschnitt auf über 1,60 € gestiegen. Zweifelsfrei kein sehr erfreuliches Ereignis, dennoch kommt dies in Anbetracht der Ölpreisentwicklung nicht unerwartet.

Der Jahreschart verrät eine Wertsteigerung, die demnächst die 300%-Marke erreichen könnte. Erfreulicherweise stieg der Endverbraucherreis an der Tankstelle nicht in gleichem Maße – mehr positives kann man dem Thema allerdings kaum abgewinnen. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation weiterentwickelt – ich vermute so langsam, dass dies der Versuch der Maximalpreisfindung ist. Der Markt ist verhältnismäßig einfach strukturiert und die Zahl der Marktteilnehmer ist überschaubar – zudem gibt es eine zentrale “Preisfindungsbehörde”, die vor allem die Interessen der Förderer vertritt.

Die Kehrseite: alle, die in Öl investiert sind, können sich freuen. Die Rendite hätte im letzten Jahr selbst bei kleinen Investments zum Ausgleich der erhöhten Tankkosten geführt.

Der Artikel ist keine Anlageempfehlung!

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