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Telekom bündelt Festnetz und Mobilfunk

Wer jetzt denkt, es handelt sich um die Produktpalette, der muss sich leider noch gedulden. Vorerst gehts nur um die Organisation. Telekom-Chef Rene Obermann gab bekannt, dass eine gigantische Umstrukturierung eine Konzerneinheit schaffen soll, die Festnetz- und Mobilfunksparte beinhaltet und damit einen Umsatz von 62,4 Mrd. € generiert.

Ob dies für den Kunden einen erhöhten Nutzen zur Folge hat (Synergien der Produkte – Bundles – einheitliche Ansprechpartner – einheitliche Rechnungslegung – …) bleibt vorerst offen – für das Unternehmen hat es sie definitiv. Es scheint, als wären viele der Prozesse redundant – die offensichtliche Ausnahme ist der Vertrieb, für den sich T-Com und T-Mobile das Filialnetz teilen.

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Krisentreffen zur SchäubleCOM: Was gabs?

Zu guter letzt war es ein Cometogether zwischen Politik und einigen Verbänden. Telekom-Chef Rene Obermann gab sich nur zeitweilig die Ehre. Dementsprechend harmlos sind auch die Ankündigungen.

An der Gesetzeslage möchte man vorerst nichts ändern – die Selbstverpflichtung ist allerdings auch nicht Ziel. Man darf die Frage stellen, was denn nun eigentlich in Konsequenz geschehen soll – eine Antwort erwartet man aber lieber nicht.

Heise dazu weiter:

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar verlangte mehr Vorkehrungen gegen Missbrauch. Zentral sei die umfassende manipulationssichere Protokollierung von Datenzugriffen.

Einige politisch motivierte Ohrfeigen gab es noch aus der FDP. Dazu schreibt die FAZ:

Die Opposition nahm die Debatte um die Bespitzelung von Journalisten und Telekom-Aufsichtsräten zum Anlass, einmal mehr die Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung zu verlangen. Zuspruch erhielt sie vom Vizechef des Telekom-Aufsichtsrates, Verdi-Vorstand Lothar Schröder. Die Gewerkschaft werde dagegen Verfassungsklage erheben, sagte er. Die halbjährige Aufbewahrungsfrist der Telekomunternehmen soll den Kampf gegen den Terror einfacher machen. In einer Aktuellen Stunde wird sich damit in dieser Woche auch der Bundestag befassen.

Zusammenfassend kann man sagen: viel Wind um nichts.

Weitere Informationen hält Heise und die FAZ bereit.