Nokia Archiv

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Nokia & Windows Phone 7: erst ab 2012!

Nachdem die Nokia-Bombe geplatzt ist und man sich im schönen Skandinavien nun auf Microsofts mobiles Betriebssystem Windows Phone 7 konzentrieren möchte, wurden nun erste Informationen zum Zeitplan publik. Nokia wird vor 2012 nicht in der Lage sein, Geräte mit Windows Phone 7 auszuliefern, was meines Erachtens nach ziemlich spät ist.

Bleibt zu hoffen, dass das OS von Microsoft bis dahin seine Nische nicht schon verloren hat – wenn ich mir die Roadmap und die atemberaubende Geschwindigkeit der Entwicklung so ansehe, bin ich mir auch diesbezüglich durchaus unsicher…

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Nokia: dicke Luft um Symbian, Meego & Windows Phone

Der weltweit größte Handyhersteller ist mit seiner Plattform Symbian am Ende. Insbesondere Apples iOS und Googles Android haben Bewegung in den Markt der mobilen Endgeräte gebracht und verfügen nicht zuletzt durch die klug konzipierte App-Store / Market-Strategie über glasklare Alleinstellungsmerkmale. Welche Rolle Microsoft mit Windows Phone 7 in dieser Runde spielen wird, steht bisher in den Sternen, da der Softwareriese als letzter der genannten seine Lösung auf den Markt gebracht hat und nun größte Mühe hat, ähnliche Angebote für die Plattform (Market, Store, …) zu produzieren und zu platzieren.

Sei es drum: Nokia hat sich immer bemüht, durch eine Symbiose aus Hard- und Software einen Mehrwert für die Käufer zu generieren. Die Ankündigungen stellen die gesamte Unternehmensstrategie auf den Kopf und werden wohl oder übel zu erheblichem Änderungsbedarf in der Organisation führen. Nicht verwunderlich, dass die Börsianer die Entwicklungen kritisch sehen und der Kurs von Nokia gestern zeitweise um 10% nachgab.

Konkret? Der Strategiewechsel sieht das Einstampfen von Symbian und Meego vor – anstelle dessen nun maßgeblich Windows Phone auf den Geräten laufen soll. Warum sich das Nokia-Management für die zuletzt veröffentlichte Plattform (mit der geringsten Verbreitung) entschieden hat, lässt sich für mich nicht so recht erklären.

Vor den Angestellten liegen harte Wochen: die Entwicklung der Alt-Plattform wird nicht weiter betrieben. Ob in ähnlicher Größenordnung Entwicklungsleistungen für Microsofts Plattform benötigt werden, wird wohl auch noch abzuwarten sein.

Konsens? Ein Strategiewechsel war überfällig und ist für ein Unternehmen wie Nokia fast schon existenzgefährdend spät angegangen worden. Inwiefern die nun getroffene Ausrichtung in den Markt passt, wird sich noch zeigen müssen.

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Nokias Marktanteil in Deutschland rückläufig

Der Rückgang des Marktanteils des finnischen Handyproduzenten Nokia beschleunigen sich im Vergleich zum Vorjahr noch und liegen momentan Schätzungen zufolge bei 4%. Dass ein Zusammenhang zwischen den Absätzen und der Werksschließung in Bochum besteht, wird vermutet, lässt sich aber momentan nicht zweifelsfrei beweisen.

Im Gegensatz dazu steht SonyEriccsson immer besser da. Der Marktanteil konnte von 17% auf 26% gesteigert werden, was doch recht beachtlich ist.

Weltweit ist und bleibt Nokia “Primus” – daran gibt es wohl keine Zweifel.

Via Golem.

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Blackberry-Entwicklung im Ruhrgebiet?

Neuerlichen Zeitungsberichten zufolge besteht die Möglichkeit, dass sich der Blackberryhersteller RIM am ehemaligen Nokia-Standort in Bochum niederlässt. Man habe vor, in Europa ein Kompetenzzentrum zu eröffnen, ist aus Firmenkreisen zu hören.

Anders als Nokia möchte man eher entwickeln als produzieren – für die ehemaligen Nokia-Produktionsmitarbeiter ist dies somit kein Lichtblick.

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Back to the Roots – Nokia 6310i

Nokia 6310iDa in den Räumlichkeiten meines Arbeitgebers fotografisches Equipment nicht gestattet ist, konnte ich mir ein neues Handy “aussuchen”. Nachdem ich mir die aktuellen Produktpaletten der Hersteller zu Gemüte geführt hatte, war ich doch leicht enttäuscht über das Angebot. Freilich hätte mir ein Blackberry der aktuellen Kollektion gefallen – der Gedanke an den “Rest Monat” hat mich dann allerdings doch davon abgehalten. Die Palette der “großen” Hersteller bietet leider recht wenige Geräte ohne Kamera – die letzten Jahre war ich recht zufrieden mit SonyEricsson und auch mein letzer Erwerb der Marke Samsung hat mich durchaus zufrieden gestellt.

Als ich mich so an meine abgelegten Geräte erinnerte, fiel mir als “Highlight” das 6210 ein. Den Nachfolger – also das 6310i – hätte ich damals schon gerne gehabt, was sich leider mit der Laufzeit meines Vertrags nicht vereinbaren ließ.

Wie es der Zufall wollte, ergab sich jetzt spontan die Möglichkeit, ein solches zu erwerben. Schon damals vermutete man, das beste Telefon aller Zeiten entwickelt zu haben – und das nicht zu unrecht. Funktionsumfang, Design, Akkulaufzeit – in allen Kategorien war man der Zeit voraus, was wohl unter Anderem der Grund für die nach wie vor saftigen Preise bei Ebay sein wird.

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Au weia oder doch nicht?

Wie in diverse (unter anderem hier und hier) Quellen zu lesen ist, bleibt es beim exklusiven Vertrieb des iPhones durch T-Mobile. Damit ist die kurze Zeit der freien Verfügbarkeit des Gerätes (999 € ohne SIM-Lock) vorbei.

Bei heise.de ist zu lesen:

“Das iPhone-Vertriebsmodell ist ein innovativer Ansatz, der Auswirkungen auf die gesamte Branche hat”, sagt Nikolaus Mohr, Experte bei Accenture. Ein Mobilfunkmanager schränkt allerdings ein: “Auch in Zukunft werden die meisten Mobiltelefone ohne eine exklusive Bindung verkauft.” Nur bei Verkaufsrennern würden die Hersteller künftig wohl eine Beteiligung einfordern. Wichtig ist dafür neben Technik und Design das Image des Herstellers. So profitiert Apple beim Einstieg in das Mobilfunkgeschäft von seiner starken Marke. “Jeder fünfte neue Vertragskunde entscheidet sich derzeit für ein iPhone”, sagt ein T-Mobile-Sprecher. Das Apple-Gerät entwickelt sich damit zu einem der am besten verkauften Mobiltelefone.

Dass das iPhone Sonderstatus besitzt steht mittlerweile außer Frage. Über eine grundlegende Änderung der Vergütungen zwischen Mobilfunkanbieter und Handyhersteller zu diskutieren finde ich allerdings übertrieben. Wenn man sich anschaut, wie identisch die Leistungen der Hersteller sind, frage ich mich welcher Kunde dafür einen Bonus zahlen möchte. Apple hat mit diesem Modell (Beteiligung an Umsätzen) durch hervorragende Vorleistung – gerade durch iTunes – den Grundstein für den Erfolg gelegt.

Die Bedeutung des eigenen Image hat auch Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo erkannt: “Wir wollen zur besten Marke der Welt werden”, kündigte er am Dienstag an. Mit dessen Zugkraft will er die eigenen Dienste wie das mobile Internetportal Ovi zum Erfolg führen.

Die Einrichung eines (sorry) banalen Internetportals dürfte bei Weitem kein Alleinstellungsmerkmal sein wie es bei Apple verfügbar ist. Eine bessere Strategie scheint mir die Errichtung eines Konkurrenzproduktes zu iTunes & Co zu sein.

Das Image der Firma Apple ist gigantisch – und das obwohl man sich mit vielen Dingen (zum Beispiel dem Betriebssystem) einfach der Masse angepasst hat. Apples Rechner laufen mittlerweile auch mit Microsoft-Produkten.