Nach der Versteigerung der LTE-Lizenzen, die dem Bund immerhin 1,3 Mrd. € einbrachten, beginnt nun der Netzausbau. Wenngleich sich die Betreiber eher zögerlich dem Thema nähern, könnte für Bewohner der “Weißen Flecken” die Zeit schmalbandiger Internetverbindungen bald ein Ende haben.
Die Telekom startet in Brandenburg mit der Erschließung nicht versorgter Gebiete (was im Rahmen der Versteigerung auch gefordert war). Bandbreitenzusagen gibt es unterdessen nicht und ich wage zudem zu bezweifeln, dass man diese sehr dünn besiedelten Gebiete mit 100 MBit/s “anschließen” wird. Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit eines solchen Ausbaus dürfte wohl nur für Ballungsgebiete positive Werte zurückliefern.
Auch wenn einige der Kommentare bei Golem die Maßnahme zerreißen: ich empfinde den Umstieg von ISDN auf 2 MBit/s schon gelungen und kann für mich feststellen, dass ich keinen höheren Bandbreitenbedarf besitze. So gesehen bleibt zu wünschen, dass die Tarifstruktur vernünftig ist und die Netzstabilität das Vergnügen im WWW nicht trübt :-)
