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Weblog Performance – WordPress, Apache, MySQL, PHP

Meine letzten Abende bestanden zu größeren Teilen aus der Ursachenforschung für die mitunter doch erheblichen Performancepotenziale dieser Seite. Nachdem Google die Kenngröße nun sichtbar in die Webmaster Tools integriert hat und mein schlechtes Gewissen vorher schon grenzenlos war, musste ich mir doch etwas Zeit dafür gönnen.

Kurze Vorgeschichte: nach langer Zeit des Shared Hostings habe ich die Domain (nicht zuletzt der großartigen Möglichkeiten hinsichtlich der Konfiguration) auf einen VPS (Virtual Private Server) umgezogen. Getreu dem Motto “nur Mut” war dies schnell getan. Leider waren die Defizite doch erheblicher als ich vermutet hatte.

Nach einigen Sessions, in denen die Konfiguration noch einen deutlichen “Schliff” erhielt, war es für den Moment erträglich wenn auch nicht zufriedenstellend.

Die Stellschrauben sind begrenzt – angreifen kann man prinzipiell:

  • am Webserver selbst (Apache2) – apache2.conf, httpd.conf
  • am Datenbankserver (MySQL) – my.cnf
  • an der Skriptsprache (PHP) – php.ini
  • an der Anwendung (WordPress) – Caching, Plugins, …

Damit wären die wesentlichen Punkte behandelt. Sie fragen sich nach dem Effekt? Gefühlt schonmal deutlich – in Zahlen schwer messbar, da die Umgebungsparameter (Gesundheitszustand Hostsystem, Anzahl zeitgleicher Zugriffe,… ) einen nicht unwesentlichen Beitrag leisten.

Nun stellt sich die Herausforderung auf eine etwas andere Art und Weise: in Abhängigkeit von der Tageszeit ist die Performance mal ok und eben mal nicht. In Zahlen bedeutet das, dass Sie, werter Leser, zwischen 0,7 und durchaus auch mal 10 Sekunden warten müssen, bis die Inhalte auf dem Server zusammengesetzt sind – der Download ist (breitbandig) in einer wenig spürbaren Zeitspanne abgeschlossen – die Bandbreite sollte also nicht der Flaschenhals sein. Bis zwei, vielleicht auch drei Sekunden liegt man damit ansich im WordPress-Schnitt – zumindest bei etwas besser besuchten Seiten. Mehr erscheint mir allerdings ungünstig, fühlt sich der geneigte Surfer doch schon nach wenigen Sekunden genötigt, nochmal zu klicken oder die Seite zu verlassen.

Und nun? Ich werde die Szenarie noch etwas beobachten – wenn alles nix hilft, muss eben doch eigene Hardware her. Sofern Sie diese Zeilen gerade lesen und Interesse an “Hardware-Sharing” haben, können Sie gern per Mail mit mir in Kontakt treten :-)

Das ganze hat gefühlt etwas von “Simons Cat” – frustrierend und erheiternd zugleich – in diesem Sinne also einen schönen Abend!

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Tool-Tip für MySQL-Backups

Etwas erstaunt war ich letztens als ich feststellen musste, dass es Hoster gibt, die kein Backup der Inhalte über das Administrationstool des Servers anbieten (Confix, ispCP,…). Übersteigt die Datenbank eine gewisse Größe, wird auch die Sicherung mittels phpMyAdmin schwierig, da das Script seine Zeit benötigt und damit am gesetzten PHP-Timeout scheitert.

Die Lösung bietet das Tool MySQLDumper,  welches auf Befehl oder per Schedule Backups durchführt. Große Begeisterung löste die Möglichkeit von Multipartbackups aus, da damit das Timeout für Scripts ausgehoben werden kann. Mailversand und FTP-Upload der Backupdateien ist über die Oberfläche konfigurierbar, was auch wenig kommandozeilenerprobten Usern diese Möglichkeiten eröffnet.

Vorsicht ist bei der Einrichtung geboten, da das Tool recht mächtig daherkommt. Der Verzeichnisschutz sollte aktiviert sein (Videotutorial).

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MySQL 5.1 – wieder ein großer Schritt vorwärts

Die fast fertige (momentan noch als RC) verfügbare Version 5.1 des Opensource-DBMS MySQL wartet mit einigen interessanten und nützlichen Neuerungen auf, die vor allem im Businessumfeld für Freude sorgen werden.

Verbessert wurden unter anderem:

  • Replikation – jetzt auch zeilenweise möglich
  • Partitionierung – Tabellen können auf verschiedene (Teile) von Speichern geschrieben werden
  • Replikation zwischen Clustern und
  • ein Event-Scheduler, der den Cronjobs Konkurrenz macht.

Einige weitere Neuerungen kann man im Artikel bei Golem oder bei MySQL nachlesen. Ich vermute, die anderen IT-Gazetten werden folgen.

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SAP und die Datenbanken…

Nachdem es im letzten Jahr einigen Zoff mit Oracle gegeben hat, entschloss man sich bei SAP, die ehemals eigenentwickelte Datenbank MaxDB (ehemals SAP DB) wieder zurückzuholen. 2003 trennte man sich von dem System und gab es an MySQL ab, die fortan Entwicklung und Vertrieb übernahmen.

Lizenzrechtlich stand das Projekt bis zur Version 7.6.00 unter der GPL. Nun gab man bekannt, dass ab der kommenden Version die Open Source Zeit vorbei sei. Die Begründung liegt in “signifikanten Investitionen” in diese Technik.

Gefunden bei golem.de.

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SAP, MaxDB und MySQL

Wie bei heise-open nachzulesen ist, haben SAP und MySQL die Rückkehr der Datenbank MaxDB zu SAP bekanntgegeben. Im Jahr 2000 hatte SAP diese unter die GPL gestellt und 2003 übernahm MySQL den Vertrieb.

Es scheint, als ob SAP lieber selber die Finger an die Datenbank legen möchte, nachdem die Verbrüderung mit Oracle am Krach über angeblich ausspionierte Daten zu zerbrechen scheint.

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