Nachdem ich in letzter Zeit nur noch wenig über den Fast-Weltmeister Lewis Hamilton zu lesen war, hat sich dieser Zustand nach seinem Sieg in Monaco deutlich geändert. Grund dafür könnte seine neuerliche Führungsposition in der Fahrerwertung sein.
Sport1.de titelt mit “Mehr als ein Befreiungsschlag“:
Immer wieder riss er auf der Ehrenrunde die Fäuste nach oben, stieg, nachdem er das Auto abgestellt hatte, auf sein Gefährt und setzte zu einem riesigen Freudensprung an. “Dies muss der Höhepunkt meiner Karriere sein. Ich bin mir sicher, dass dieser Sieg das Highlight für den Rest meines Lebens sein wird”, sagte der Brite freudestrahlend.
Ferrari hatte deutlich mehr Pech:
Den umgekehrten Effekt dürfte das Regen-Roulette vom Sonntag auf die Moral von Konkurrent Ferrari haben. “Der Strategiewechsel war ein Fehler”, gab sich Massa zerknirscht. Symptomatisch für den schwarzen Tag der Scuderia war der Auftritt von Weltmeister Räikkönen, der zu allem Überfluss mit einer unkontrollierten Aktion kurz vor Ende des Rennens die Heldengeschichte des Adrian Sutil zerstörte.
Eines dürfte sicher sein: Monaco war wieder einmal mehr der medienwirksamste Grand Prix und die Veranstalter dürften damit auch für später ihre Daseinsberechtigung demonstriert haben.
