Mittlerweile ist es 10 Jahre her, als in jeder zweiten Garage ein Business in der “New Economy” gegündet wurde. Viele Ideen konnten gestützt durch Business Angels, Banken und allem voran einer breiten Zahlungsbereitschaft für die neuen, in dieser Form noch nicht existierenden Dienste, direkt in die Tat umgesetzt werden. Der Nachgeschmack dieser Zeit ist zwar durchwachsen, trotzdem existieren auch heute noch zahlreiche Betriebe, die in diesem Zeitfenster gegründet wurden.
Bis heute – 2010 – haben sich die Vorzeichen offensichtlich um 180° gedreht. Die Gründungsbereitschaft junger Akademiker ist auf einem Stand, den ich mehr als überraschend fand. Im Spiegel ist nachzulesen, dass gerade 5% der jungen Akademiker ein Start-Up in Betracht ziehen.
Ein Blick in die Networking-Plattform für Businessbelange verriet, dass die Quote auch in meinem Umfeld maximal auf dieser Höhe rangiert. Da der Mittelstand von morgen zwar zu Teilen heute schon existiert, durch diverse Effekte jedoch auf stetiges Auffüllen oder besser Wachsen angewiesen sein dürfte, hoffe ich darauf, dass sich für die zuständigen Instanzen Handlungsfelder ableiten lassen.
Im Zuge der Krisensituation ist es auch ruhig geworden um Veranstaltungen, die gerade jungen Leuten das Gründen schmackhaft machen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag nimmt sich jetzt einem Teil der Aufgabe an und versucht, Interessenten Ängste zu nehmen und Informationen bereitzustellen.
