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Dresdner Zeitgeschichte: Bautzner Straße

Ein Stück düstere DDR-Zeitgeschichte kann man in Dresden auf der Bautzner Straße erleben. In dem ehemaligen MfS-Komplex ist im Bereich der ehemaligen Haftanstalt eine Gedenkstätte eingerichtet, deren Besuch sich durchaus lohnt. Mit Blick auf die Dresdner Gegenwart in Form einer Brückenbaustelle wird man über Linoleumfußboden in die Tiefen Abgründe der DDR entführt. Folgend die Bilder der kleinen Fototour:

Neben der spürbaren Tristesse des Gebäudes, in dem im Äußersten auch Methoden wie Einzelhaft in Dunkelzellen praktiziert wurden, findet man zeitgenössische Dokumente wie Beobachtungsprotokolle und Urteile. Der Aufenthalt in ausschließlich künstlicher Beleuchtung macht das Verlassen des Komplex zu einer echten Wohltat.

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Stasi-Gedenkstätte Bautzen

Zum heutigen Sonntag haben wir uns neben den Sauriern in Kleinwelka die Gedenkstätte Bautzen II angesehen. Einige Bilder sind entstanden, von denen ich vorerst nur eins hochladen möchte.

Das Szenario ist beeindruckend – beeindruckend interessant und irgendwie absolut gruselig, grausam und nicht zu fassen. Durchschnittlich haben dort 150 bis 180 Personen gleichzeitig ihr Dasein gefristet. Gerade die Trakte für Einzelinhaftierungen sprechen Bände.

Der Blick in die Zellen lässt einem das Lächeln gefrieren. Die Tatsache, dass dort Leute, die aufgrund ihrer politischen Gesinnung fast schon wie Tiere in der Massen-Einzelhaltung unter psychischer Strangulation trotz allem den Lebensmut nicht verloren haben, ist kaum zu glauben.

Die Gedenkstätte wurde mit Hilfe von Zeitzeugen und vielen Freiwilligen zum Museum umgebaut.

Alle, die ein Stück wirklich junge Geschichte erleben wollen, sei ein Besuch empfohlen – Eintritt sowie Führungen sind kostenfrei, was mich doch etwas erstaunt hat. Ich hoffe doch, dass diese Tatsache die Spendenbereitschaft etwas erhöht.

Weitere Infos gibts hier.

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