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DE-Mail made by Deutsche Post: E-Postbrief

Es lockt ein neues Geschäftsmodell – wenngleich noch lange nicht geklärt ist, ob es sich dabei wirklich um die Cash Cow von morgen handelt. Mit der Umsetzung der DE-Mail sollen rechtssichere Zustellungen auch über den elektronischen Kanal möglich sein. Genau genommen ist das dank Signatur und Verschlüsselung auch heute schon im Rahmen des Vorstellbaren, so dass es sich bei DE-Mail prinzipiell um eine Marketingkampagne für elektronischen Schriftverkehr handelt, die darüber hinaus für die anbietenden Mail-Provider die Chance auf einige Einnahmen bietet.

Während ich den Eindruck habe, dass es bei den klassischen Providern (Web.de; Gmx.de; T-Online; …) erstmal ein Zubrotgeschäft sein soll, stellen sich für die Deutsche Post schon eher strategische Fragestellungen – welche im Zweifel sogar einen gesamten Geschäftsbereich gefährden. Also: rette sich wer kann! Die Deutsche Post steigt in’s Mailgeschäft ein – ab heute sind Registrierungen von Adressen möglich.

Der Preis für eine dieser neumodisch versandten Mails soll bei der Post – wen wundert es – bei 55 Ct. liegen. Nun bin ich gespannt, wie die Preistafel der anderen Anbieter aussehen wird.

Via Golem.

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Hybrid Post 2 – Brief2.0

Wenn es nach dem Willen der Post geht, könnte man demnächst die Vorzüge einer Mail mit dem Charme eines Briefs kombinieren. Im Detail bedeutet das die Zustellung von Papierpost innerhalb weniger Stunden – der Absender verschickt seine Message per Mail an die Post. Dort wird der Inhalt buchstäblich “zu Papier gebracht” und zugestellt. Weltweite Partner ermöglichen eine Versandzeit, die deutlich unter den jetzigen liegt. Darüber hinaus ergeben sich energiepolitisch deutliche Vorteile, weil der Brief eben nicht per Luftfracht über tausende Kilometer transportiert werden muss. Im Gegensatz zur Mail schneidet die Variante trotzdem schlecht ab – allein schon wegen des Ausdrucks.

Ob es einen Markt für diese Idee geben wird, dürfte die Zukunft zeigen – ich finde die Idee zu schade für die Schublade – für eine Goldgrube halte ich sie allerdings nicht.

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Google Mail alias G-Mail – nicht in Deutschland!

Skurrile Dinge findet man gerade in der Welt der Bits und Bytes doch regelmäßig – dass allerdings ein Einzelner die Namensauflösung gmail.com für den Raum Deutschland verhindert – das hätte ich nicht gedacht.

Es ist Daniel Giersch, der seine G-Mail-Dienste mit dem Slogan “G-Mail… Und die Post geht richtig ab” vermarktet und Google damit hierzulande den Wind aus den Segeln nimmt.

Ich bin glücklicherweise nicht betroffen und kann wohl deswegen ein wenig drüber schmunzeln – allen, die sich eine Google Mail Adresse gesichert haben, ist vermutlich ein wenig das Gesicht eingefroren.

Google bietet den Maildienst natürlich trotzdem an – der Name lautet dann Google Mail und ist unter www.mail.google.com erreichbar.

Via Golem.