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Verdi “veranstaltet” ab morgen Streiks

Wie schön – es war ja lange ruhig um die Gewerkschaften. Jetzt – mitten in der Ferienzeit – macht es natürlich schon allein des Rummels wegen Sinn, den Medienzeiger auf sich zu richten.

Beteiligte: Lufthansa und Verdi

Forderung: 9,8% mehr Lohn

Angebot: 7,7% mehr Lohn

Der Idealfall ist ansich “eine Hand wäscht die andere” – was da seitens der Gewerkschaften seit einiger Zeit dargeboten wird scheint mir allerdings in die falsche Richtung zu schlagen.

Wie viele der “betroffenen” Arbeitnehmer bei Verdi organisiert sind, werden die Urlauber morgen zu spüren bekommen – das Kabinenpersonal wird aber Schätzungen zufolge zur Verfügung stehen. Diese organisieren sich bei der UFO – mehrheitlich. Der Tarif mit UFO läuft allerdings noch bis Jahresende – dann dürfte das nächste Spektakel folgen: die Forderung beläuft sich momentan auf 15% mehr Lohn.

Allen Wartenden trotzdem einen schönen Urlaub!

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Trainingsflug mit Passagieren?

Scheinbar wurde das nur knapp einer Katastrophe entgangene Flugzeug von der Copilotin gesteuert. Ich verstehe nicht ganz, warum bei schlechten Bedingungen nicht der erfahrendste Pilot an Board das Steuer zu übernehmen hat. Die 24-Jährige war wohl offensichtlich überfordert, woraufhin der Pilot zum Durchstarten ansetzte. Intern scheint es auch Klärungsbedarf zu geben – es wird ermittelt.

Nachzulesen bei FAZ.net.

Fast-Katastrophe in Hamburg in der Bild[EDIT]

Mein Lieblingsblatt reduziert den Sachverhalt wie üblich auf das Aussehen der Hauptakteurin. Die “Schlagzeile” zur Meinungsbildung kann man sich im Screenshot anschauen.

Das kann man ansich kommentarlos stehen lassen…

[/EDIT]

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Glück gehabt…

Im Zuge der stürmischen Tage haben in Hamburg die Passagiere eines Lufthansa-Fluges richtig Glück gehabt. Der Pilot dürfte sich in diesem Zusammenhang einen Extra-Urlaub verdient haben.

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Lufthansa Cargo bekommt Russland-Verbot

Die Frachtlinie der Lufthansa darf mit dem kommenden Winterflugplan den russischen Luftraum nicht mehr überqueren. Scheinbar konnte man sich nicht auf die Höhe der Überfluggebühren einigen, die im russischen Raum überdurchschnittlich hoch sind. Wöchentlich gibt es ca. 20 Überflüge, welche nun einen größeren Weg nehmen müssen.

Einer Schätzung der AEA (Assotiation of European Airlines) zufolge wurden letztes Jahr ca. 300 Mio € für die Nutzung des russischen Flugraumes aufgewandt.

Die Lufthansa schiebt das Problem der Politik zu – es sei unternehmensseitig nicht lösbar. Im Gegenzug wurde der russischen Gesellschaft Aeroflot die Einfluggenehmigung nach Deutschland entzogen.

Erstaunlich – diese Problematik war mir bis vor einigen Minuten gänzlich unbekannt.

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