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Bertelsmann druckt das Wikibook

Wie heute berichtet wird, möchte der Bertelsmann-Verlag Auszüge aus dem Onlinelexikon Wikipedia abdrucken. Unter dem Arbeitstitel “lexikalisches Jahrbuch” werden 50.000 Artikel des Onlinelexikons gerafft und zusammengefasst aufgenommen.

Der Preis soll sich auf 19,95 € belaufen, wovon pro Exemplar 1 € in die Wikimedia fließen soll.

Als Erfolgsgründe nennt das Projekt lt. Heise:

Wissen Media ist sich jedoch sicher, mit seinem Projekt mehr Erfolg zu haben. So seien die Wikipedia-Artikel heute nach lexikographischen Gesichtspunkten sehr zuverlässig, erklärt eine Verlagssprecherin im Gespräch mit heise online und verweist auf Vergleichstests, in denen Wikipedia der klassischen Konkurrenz Paroli bieten konnte. Die Zusammenstellung der Artikel wird von der normalen Projektredaktion des Unternehmens übernommen, etwaige Änderungen sollen wieder an die Wikipedia-Community zurückfließen.

Ich bin mir nicht sicher, ob das so ein erfolgreiches Unterfangen wird. Als Nachschlagewerk für Schüler könnte es noch geeignet sein – für die weiterführende Verwendung habe ich ein wenig Zweifel – vor Allem begründet in der permanenten Verfügbarkeit der aktuellen Wikipedia-Inhalte im Internet. Unterschiedlich wird zudem über die Artikelzusammenstellung berichtet: Golem spricht von den 50.000 meist geklickten Artikeln – Heise von redaktioneller Zusammenstellung. Die redaktionelle Auswahl wäre vermutlich die bessere Wahl.

Andererseits ist ein “Basislexikon” zum Preis von 19,95 € konkurrenzlos günstig.

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Spiegel Wissen

Unter Wissen.Spiegel.de ist ein neues Portal online gegangen. Der interessierte Nutzer konnte die Ankündigungen in den einschlägigen Informationsquellen verfolgen – mit Wirkung zu heute ist die Plattform nutzbar.

Wie unterscheidet sich das Portal von anderen? Man hat die redaktionelle Arbeit von Spiegel, Spiegel Online, dem Manager Magazin, der eigenen Wissen Media Group und der Wikipedia kombiniert und diese durchsuchbar zur Verfügung gestellt.

Das Konzept finde ich interessant – wenngleich die recherchierten Informationen noch genauer zu prüfen sind. Redaktionelle Fehler schleichen sich schneller ein als man denkt – den (wissenschaftlichen) Anspruch eines richtigen Lexikons wird man demzufolge vermutlich nicht verwirklichen können.

Für “All-Day-Information” werde ich wohl in nächster Zeit ab und an vorbeischauen.

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Was gehört in die Wikipedia?

Diese Frage führte letztens zu einer hitzigen Diskussion zwischen einigen Usern und dem Gründer Jimbo Wales. Auslöser war ein von ihm verfasster Artikel über das Mzoli’s, einem Lokal in Kapstadt. Man konnte sich nicht einigen, ob die Inhalte mit den Richtlinien der Wikipedia einhergehen oder aber doch eher nach Werbung anmuten.

Während sich einige User über den “Gott-Status” des Gründers beschweren und scheinbar versuchen, ihm das Veröffentlichen von Texten bewusst zu erschweren, behalten am Ende die User die Oberhand, welche sachlich recherchieren. Größtes Problem schien die Beschaffung von Referenzen für die Informationen darzustellen, welches sich allerdings mittlerweile gelöst hat. Am heutigen Tage sind immerhin 14 Quellen und ein offizieller Link im Artikel zu finden.

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Interessante Online-Bibliothek

Unter zeno.org findet man eine hochinteressante Bibliothek. Neben der Integration der deutschsprachigen Wikipedia sind digitalisiert alte Lexikas zur Verfügung gestellt, in denen man ebenso bequem suchen und stöbern kann. Ein kleines Beispiel zum Thema “Licht” aus dem Brockhaus des Jahres 1911 kann man sich unter http://www.zeno.org/Brockhaus-1911/A/Licht ansehen.

Für aktuelle Informationen oder politische Einschätzungen sollte man dann allerdings doch eher zu “modernen” Quellen greifen.

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