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Epson führt den “Druckerpfand” ein

Epson wird demnächst einen Tintenstrahldrucker anbieten, welcher über fest installierte Tintentanks verfügt. Damit soll kein Tintentausch mehr möglich sein und die Vermutung liegt nahe, dass das Geschäft mit Billigtinten den Herstellern ordentlich die Suppe versalzen hat.

Das Modell sieht vor, dass der Kunden den Drucker samt Tinte kauft und ihn nachdem die Tanks geleert sind zurückgibt. Dafür wird eine Pfandgebühr in Höhe von 50€ fällig – das Gerät inklusive Tinte soll ca. 350 € kosten.

Die Reichweite beträgt Epson zufolge 8000 Seiten, so dass sich ein Seitenpreis von ca. 4,4 Cent ergibt. Ich vermute, dass es sich um ein Farbgerät handelt (4 Tintentanks) – dem Artikel ist allerdings keine genaue Information diesbezüglich zu entnehmen. Wo liegt das Problem? Wenn der Tank “Schwarz” geleert ist, muss der Drucker ersetzt werden – dafür sind die Kosten allerdings deutlich zu hoch.

Die Alternative für “Normalnutzer” (hauptsächlich S/W-Drucke) lag selten näher: für einiges weniger bekommt man auch einen anständigen Farblaser-Drucker. Die Kosten im S/W-Betrieb sind um ein Vielfaches besser – die Qualität ist konstant höher und darüber hinaus hat man die Chance, ab und an Farbiges auf Papier zu bringen.

Wär heute der 1. April, hätte ich den Beitrag nicht veröffentlicht… :-)

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Druckerrunde! HP vs. Canon

HP wird demnächst einige neue Drucker in der 4000er Serie auf den Markt bringen. Imposant hört sich die Druckgeschwindigkeit von 60 Seiten/ Minute – also eine Seite pro Sekunde – S/W – beim Topmodell an. Standardmäßig bringt die Serie 96 bzw. 128 MB RAM mit – Gigabit-Ethernet und viele weitere nette Features. Einsteigen kann man ab schmalen 680 € – für kleine und mittlere Unternehmen klingt das nach einem echten Highlight.

Fast im gleichen Atemzug stellt Canon einige neue A3-Farblaser vor. Bei 32 Seiten pro Minute muss man auch dort nicht ewig auf seine Ausdrucke warten. Dem größeren Format geschuldet schickt Canon den LBP5970 und den LPB5975 standardmäßig mit 256 MB RAM ins Rennen. Die US-Preise belaufen sich auf 2400 bzw. 3700 US-$.

Nachdem Golem letztens so richtige Ramsch-Tinten-All-In-Ones angepriesen hat, war ich richtiggehend überrascht über die Auswahl.

Via Golem (HP) und Golem (Canon).

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Drucken ist zu teuer

Der Ausdruck über den Drucker zu Hause ist den meisten Deutschen zu teuer – Grund genug, um das Gerät auf Arbeit auch für private Zwecke zu nutzen. Mehr darüber ist bei golem.de zu lesen.

Warum das so ist, werde ich wohl jetzt hier auf die “Schnelle” nicht herausfinden – ich kann lediglich einen kleinen Tipp für den nächsten Druckerkauf geben.

Unter druckkosten.de ist ein Vergleichsrechner zu finden, der auch versteckte Kosten aufdeckt. Nebenbei soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Seite in letzter Zeit gründlich überarbeitet wurde. Ich fand die Datenbank auch sehr aktuell.

Größtes Problem scheint die Tatsache zu sein, dass die meisten Leute auf den Gerätepreis schauen und mögliche Folgekosten unbeachtet lassen. Das führt beim Tinte/ Tonerkauf meist zu Verwirrungen und der Drucker wird noch weniger genutzt. Das allerdings bekommt gerade den (extrem preisgünstigen) Tintenstrahldruckern nicht (Eintrocknen der Tinte).

Der Betreiber dieser Seite unterhält noch ein zweites Portal, was ich ebenfalls empfehlen kann. Unter druckerchannel.de kann man sich Vergleichstests verschiedener Drucker ansehen, wo sich über die Händlerangaben hinaus Dinge wie Geräuschentwicklung und Qualität der Ausdrucke entnehmen lassen.

Ich kann übrigens guten Gewissens sagen, dass ich nichts mit den Betreibern zu tun haben – das soll also keine Werbung sein. Da ich ebenfalls vor der Qual der Wahl stand, habe ich unter anderem diese zwei Seiten genutzt.