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Leerrohre bei Straßenbaumaßnahmen

Was mittlerweile in jedem Eigenheim zum Standard gehört, könnte demnächst auch im öffentlichen Verkehrsraum zum Standard werden. Zur Erhöhung der Breitbandversorgung wird überlegt, bei Straßenbaumaßnahmen Leerrohre zu verlegen, um diese später bedarfsorientiert mit Glasfasern bestücken zu können.

Die Idee dürfte aus vielerlei Hinsicht interessant sein – zum einen ermöglicht es den Aufbau von Infrastruktur für “jedermann” (nicht nur für die Größen der Branche) – zum anderen sollte die Versorgung gerade im ländlichen Bereich deutlich gesteigert werden können. Die Kosten zur Verlegung in vorhandene Rohre dürften im Vergleich zur vollständigen Baumaßnahme verschwindend gering sein. Darüber hinaus ermöglicht es einen einfacheren Generationenwechsel auf neue Medien. Die eingegrabenen Kupfer-Doppeladern lassen sich weder ökonomisch sinnvoll tauschen noch erweitern.

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Die Lösung: der Masterplan!!

Das soll die Lösung für die weißen Flecken im DSL-Atlas sein. Der Ansatz klingt gut – es soll nicht Konkurrenz geschaffen sondern die Kräfte gebündelt werden. Gemeint sind wohl die Telekommunikationsanbieter, die sich lieber in Ballungsgebieten die Kunden teilen als diese (zugegebenermaßen teuer) in zart besiedelten Regionen zu erschließen. Es handelt sich um geschätzte 5 Mio Bürger, die keine Chance haben, breitbandiges Internet zu nutzen (und ich gehöre immernoch dazu).

Zur Verbesserung der Lage gibt es nun einen Masterplan, der neben den Technologien auch Details zur Unterstützung der betroffenen Gemeinden enthält.

Blöde Zwickmühle – unter wirtschaftlichen Aspekten wird die Erschließung der abgelegenen Gemeinden keinen Sinn ergeben. Die Leute dauerhaft nicht anzuschließen ist allerdings auch keine Lösung.

Wer am Plan interessiert ist, kann diesen unter vatm.de (PDF!) herunterladen.