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Qimonda-Rettungspaket steht

Nach dem Hin und Her inklusive gescheiterter Verhandlungen steht jetzt das Rettungspaket für Qimonda, welche hier in Dresden ein Werk mit aktuell noch ca. 3000 Mitarbeitern betreiben. Auch wenn es für 950 Mitarbeiter nicht reichen wird, ist es für die verbleibende Belegschaft ein Lichtblick.

Gelder kommen in Form von Krediten von:

  • Freistaat Sachsen (150 Mio. €)
  • Portugiesische Investitionsbank (100 Mio. €)
  • Infineon (75 Mio. €)

Interessant wird weiterhin der Preisverlauf für Speicher sein, der getrieben durch schnelle Technologiewechsel und scheinbar auch Überproduktion in eine Spirale geraten ist.

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Kalkulierte Aktienanlage? Fehlanzeige!

Die Sensation heute dürfte der Tagesgewinn des DAX sein: satte 5,5% konnte der Index zulegen. Die Märkte brachen in Folge der Lehman-Brothers-Pleite weltweit ein – heute die (doch etwas unerwartete) Kehrtwende.

Der Blick auf einige weitere Indizes lässt den geneigten Anleger zur Brille greifen: London & Paris liegen mit 8% deutlich über dem Schnitt – in Shanghai wird gar der größte Tagesgewinn der Geschichte verbucht: 9,5%.

Ursache dafür dürfte der “Rettungsplan” der amerikanischen Regierung sein. Nachdem letztens schon endlose Beträge in den gebeutelten Bankensektor geschoben wurden, denk man jetzt über eine langfristige Lösung nach. Erster Schritt ist eine 50 Mrd. US-$-Spritze in Form einer Einlagensicherung. In nächster Zeit will der Staat die Banken entlasten, indem er die Risiken der Hypothekenfinanzierungen übernimmt.

Darüber hinaus sind ab sofort sogenannte “Leerverkäufe” auf ca. 800 Titel (vornehmlich der Finanzbranche) untersagt. Dieses maßgeblich von Hedge-Fonds genutzte Instrument erlaubt Gewinne bei fallenden Kursen.

Nichts desto trotz dürfte Respekt weiter die Transaktionen an den Börsen bestimmen. Dass der heutige Trend nachhaltig ist, wage ich zu bezweifeln.

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Dresden Regional: Dynamo

Heute findet im Stadtrat die Entscheidung über die Gewährung eines Darlehens über 1,25 Mio € an Dynamo Dresden statt. Die finanzielle Schieflage könnte auch einige Einschnitte in die Selbstbestimmung des Vereins haben. In der Sächsischen Zeitung schreibt man:

Stadtrat Albrecht Leonhardt (Bürgerfraktion), der auch Dynamo-Aufsichtsrat ist, warnte davor, städtische Forderungen wie Mitbestimmung bei der Geschäftsführung umzusetzen. Auch SPD-Fraktionschef Peter Lames mahnte: „Der Verein darf nicht verstaatlicht werden.“ Leonhardt forderte aber die Gelb-Schwarzen zu einem Sparkurs auf. Der Etat für die Profimannschaft von rund drei Millionen Euro müsse reduziert werden. Damit sei klar, dass der Verein mittelfristig nicht in die zweite Liga aufsteigen könne.

“Nebenher” läuft noch der Stadionneubau – vor diesem Hintergrund kann ich mir eine Absage durch die Stadt ansich nicht vorstellen.