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Google wagt den Frontalangriff auf Microsoft

Es ist garnicht allzulange her, als Steve Ballmer (Microsoft) Google den Rang im Suchmaschinengeschäft ablaufen wollte – ein geplatzter Yahoo-Kauf sowie mäßig laufende Selbstentwicklungen führten dazu, dass davon heute nur noch ein leises Echo zu vernehmen ist.

Ob es Google beim Angriff auf Microsofts Kerngeschäftsfeld – den Betriebssystemen – genauso ergeht, wird sich zeigen. Fakt ist: man will den Schritt wagen und ein Betriebssystem auf den Markt bringen, was keine der bei Microsoft so oft angekreideten Fehler mitbringt:

  • es soll klein sein
  • es soll schnell sein
  • es soll schonend mit Ressourcen umgehen
  • es soll voll auf Web getrimmt sein und etablierte Technologien unterstützen
  • es soll kostenlos(!) sein

In Anlehnung an den erst unlängst veröffentlichten Browser Chrome soll das BS den (Arbeits-)Titel “Chrome OS” erhalten. Aktuellen Medienberichten zufolge wird man das neue System ab Mitte 2010 für Netbooks haben können. Das sollte für Microsoft der wunde Punkt sein, da gerade in diesem Bereich der Ressourcenhunger sowie der Preis der MS-Produktpalette negativ auffällt.

Man darf also gespannt sein :-)

Mehr bei Heise & Golem & fast allen weiteren Newsprovidern.

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OpenOffice 3.0 – fertig?

Die Spatzen flüstern die Kunde der Fertigstellung der Open Source Office Suite OO3.0 von den Dächern. Auf einigen Spiegelservern soll die Finale Version bereits in englischer Sprache vorliegen – auf der Homepage des Projekts ist allerdings noch nicht die Rede davon.

Eine interessante Neuerung ist die Möglichkeit der Lösung linearer Optimierungsprobleme:

Neu in der Tabellenkalkulation Calc ist unter anderem der Solver zum Lösen von Optimierungsaufgaben (Lineare Optimierung). Für einen Zielwert in einer bestimmten Zelle der Tabellenkalkulation werden mehrere Eingangswerte so variiert, dass ein gewünschtes Optimum erreicht wird. Dabei werden Randbedingungen in anderen Zellen berücksichtigt. In Diagrammen können Regressionskurven neben der Funktionsgleichung auch den Korrelationskoeffizienten anzeigen. Außerdem können Diagrammwerte mit Fehlerindikatoren versehen werden.

Der vieldiskutierte PDF-Import ist über eine Erweiterung möglich.

Via Heise.

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OpenOffice 3.0 RC2 – Final noch im September?

Das OpenOffice-Projekt hat den RC2 der Version 3.0 des Officepakets zum Download bereitgestellt und vermutet, eine finale Version noch in diesem Monat anbieten zu können. Die Bugs aus RC1 sind beseitigt und sollten keine schweren Fehler mehr gefunden werden, wird die finale Version zusammengestellt.

Lt. Heise wird der 30.09.2008 als möglicher Termin gehandelt – das wäre doch sehr kurzfristig.

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OpenOffice 3.0 – jetzt doch mit PDF-Import!

Die Diskussionen über die Import-Funktion von PDF-Dateien war lang, nimmt sie doch dem Format die Endgültigkeit (die es ansich schon jetzt nicht mehr besitzt). Jetzt liegt OpenOffice 3.0 als Release Candidate vor und bringt die lang ersehnte Funktion mit.

Auf der Seite des Projekts heißt es:

Die PDF-Import-Extension erlaubt das Verändern von existierenden PDF-Dateien, für die die originalen Quelldateien nicht mehr vorhanden sind.

Einen Wehmutstropfen gibt es allerdings doch: so frei wie man sich das gewünscht hätte, ist der Import doch nicht. Dieser wird vorerst nur in Draw und Impress möglich sein, was die Bearbeitung bestehender Texte in einer Textverarbeitung ausschließt.

Darüber hinaus wird die Extension die Möglichkeit bieten, hybride PDF-Files zu erzeugen. Darin ist neben dem PDF, was sich plattformübergreifend nahezu immer und überall öffnen lässt, ein Source-File enthalten. Dieses kann natürlich editiert werden.

Die Benutzerführung bleibt wie sie schon immer gewesen ist, was vielleicht einige verärgerte Nutzer von MS Office 2007 zum Wechsel veranlasst. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass die Umstrukturierung der Menüs auf der Agenda für OO 4.0 stehen könnte. Am Ende entscheidet die “große Masse” :-)

Via Golem.

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Wer die Wahl hat…

Beim Thema Onlineshops tut sich viel – gerade auf dem Opensource-Markt. Noch vor einiger Zeit war die Anzahl der Shopsysteme an einer Hand abzählbar – mittlerweile etablieren sich mehr und mehr der kostenfreien Alleskönner (Eierlegende Wollmilchsau!) am Markt.

Wer noch auf der Suche ist, darf neben osCommerce und XT:Commerce auch Magento und FWPShop auf die Liste “zur Evaluierung” aufnehmen. Alle Systeme bieten reichlich interessante Funktionen, die auch im Alltag großen Nutzen bringen dürften.

Ich werde versuchen, die Systeme mal unter die Lupe zu nehmen.

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Freie Brennsoftware

Da das Feld nicht sonderlich breit gestreut ist und Nero sich zum Defakto-Standard entwickelt hat – allerdings kostenpflichtig ist – möchte ich hier kurz eine kostenfreie Variante vorstellen. CDBurnerXP sollte in allen gängigen Windowsumgebungen laufen und brennt die üblichen Formate (bis hin zu DL-DVDs, HD-DVDs und BlueRay-Scheiben). CDs kann man natürlich auch beschreiben…

CDBurnerXPDie benutzerfreundliche Bedienung weist eine gewisse Ähnlichkeit mit dem kostenpflichtigen Produkt auf – da sich beim Brennen die Interaktionen allerdings auf ein Minimum beschränken und funktionsbedingt ein Dateibrowser notwendig ist, wüsste ich spontan auch nicht, was man da noch verbessern könnte. Einige Einstellungen (beispielsweise für bootfähige Medien) kann man in einem weiteren Screen tätigen.

Das Projekt ist unter cdburnerxp.se zu Hause – deutschsprachige Downloads der Software findet man wenn man Google fragt – oder beispielsweise bei chip.de. Der Download ist gerade einmal 2,2 MB groß – kann also auch von Schmalbandusern bedenkenlos in Angriff genommen werden.

Fazit: Sehr empfehlenswert!

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