Wie jedes Unternehmen verteilt auch Google von Zeit zu Zeit Seitenhiebe. Diesmal nicht gegen die anderen Suchmaschinen sondern in Richtung der Konkurrenten im gigantisch erscheinenden Online-Werbemarkt.
Die Gründer Page und Brin warnen ausdrücklich vor den “Langzeitfolgen” der Onlinenetzwerke – dabei haben sie die Daten zu nicht unwesentlichen Teilen (über die Indizierung in ihren Index und den extremen Marktanteil im Suchsegment) selber im Griff.
Interessant fand ich folgende Passage bei Golem:
Google selbst speichert die IP-Adressen zu Suchanfragen und die mit Hilfe von Cookies gesammelten Informationen anderthalb Jahre lang. Nach Ablauf der Frist werden die Daten anonymisiert. Ursprünglich hatte Google für die Cookies eine Speicherfrist bis 2038 vorgesehen. Auf Druck von Datenschützern wurde die Speicherfrist Mitte des vergangenen Jahres dann auf anderthalb Jahre verkürzt.
Dabei musste ich mich fragen, wo man diese immensen Datenmengen ablegen wollte (2038?!) und was man überhaupt damit will. Aggregiert (und damit anonymisiert) macht das schon eher Sinn, bekommt man auf diese Art und Weise doch ein recht genaues Bild über die Bedürfnisse der Internetnutzer und die Veränderung des Verhaltes über die Zeit.
