Berlin, heute morgen 5.15: den Gedanken “Ey Mann, wo ist mein Auto” hatte ich schon mehrfach – heute früh leider etwas ernster. Eben an der Stelle, wo ich am Sonntag das Fahrzeug umrandet von weiteren (durchaus auch preisintensiveren) fahrbaren Untersätzen parkte war einer der sonst in dieser Gegend so raren Parkplätze frei. Nach kurzen (Selbst-Zweifeln) und immer hektischer werdendem “Schlüssel-Drücken” wurde ich auch links und rechts der vermuteten Stelle nicht durch das sonst übliche “Blinken” begrüßt.
Einige Telefonate später war auch das Umsetzen durch Falschparken vollständig ausgeschlossen, so dass sich meine Laune gen Null senkte. Fazit: klassischer KFZ-Diebstahl.
Die Folge: Telefonate mit der ortsansässigen Polizei, der Versicherung, einer persönlichen Vorsprache im örtlichen Revier, nochmals verdutzte Blicke an die ehemalige Parkposition und schlussendlich der Abgang zum Autovermieter.
An dieser Stelle der erste wirklich emotionale Ausbruch in diesem Blog:
SCHEIßE!
Im gut sortierten Teilehandel sind dann aller Voraussicht nach demnächst folgende Dinge günstig und kaum gebraucht erhältlich:
- Karosse Audi A4 Limousine
- Motor 3.0 TDI
- Sportfahrwerk S-Line
- Quattro-Antrieb
- Automatikgetriebe Tiptronic
- Innenausstattung S-Line Leder mit Sportsitzen vorn
- DVD-Navigationssystem
- ein ausgesägtes Schiebedach
- ein Satz nagelneuer Winterreifen auf nagelneuen Alufelgen
- …
- Sportsachen (Shirt, Hose, Schuhe, Tasche, 2 Badmintonschläger)
- 2 Wandkalender
Nachdem Blutdruck und Puls über den Tag mehrfach die Grenzwerte überschritten haben, warte ich nun einfach ab, was mich in nächster Zeit erwartet. Sollten die Versicherungsprodukte das halten, was sie versprechen, gibt es kaum Grund zur Sorge…
Im Folgenden: der “Rest vom Schützenfest”…
