Nachdem mir vor einiger Zeit mein Fahrzeug gestohlen wurde und ich hier begonnen hatte, das Prozedere zu beschreiben, häufen sich nun die Zeitungsbereichte zu dem Thema. Sofern die Medienvertreter meinen Blog verfolgen und daraus das “Knallerthema” der Tage abgeleitet haben, fühle ich mich natürlich geehrt :-)
Der heutige Artikel im Lokalblatt ist – denke ich über meinen Fall nach – doch etwas – sagen wir mal – seltsam. Da wird mit Hochdruck Imagepflege für die Polizeibehörde betrieben… Dass ein gestohlenes Fahrzeug dort jemanden aus dem Sessel hebt, kann ich mir aus eigens gemachter (lokal allerdings leicht abweichenden) Erfahrung schlicht und ergreifend nicht vorstellen. Dass der Wagen also trotz extrem zeitnaher Meldung sowie eindeutigen und auffälligen Erkennungsmerkmalen nicht aufgefunden wird verwundert somit wenig.
Ein Umstand ist meines Erachtens nach besonders erschreckend: die Aufklärungsrate liegt bei lediglich 14% – und das obwohl nahezu allen Beteiligten klar ist, dass es sich um Exporte handelt. Ich sehe das Problem nicht, im Grenzgebiet (vornehmlich teure Fahrzeuge) einer standardisierten Kontrolle zu unterziehen. Der Blick auf das Straßennetz verrät, dass es nicht wirklich viele Stellen gibt, an denen man eine Grenze (mit einen herkömmlichen Fahrzeug) übertreten kann.
