kfz Archiv

0

Der Autoklau in Grenznähe – ein Phänomen

Nachdem mir vor einiger Zeit mein Fahrzeug gestohlen wurde und ich hier begonnen hatte, das Prozedere zu beschreiben, häufen sich nun die Zeitungsbereichte zu dem Thema. Sofern die Medienvertreter meinen Blog verfolgen und daraus das “Knallerthema” der Tage abgeleitet haben, fühle ich mich natürlich geehrt :-)

Der heutige Artikel im Lokalblatt ist – denke ich über meinen Fall nach – doch etwas – sagen wir mal – seltsam. Da wird mit Hochdruck Imagepflege für die Polizeibehörde betrieben… Dass ein gestohlenes Fahrzeug dort jemanden aus dem Sessel hebt, kann ich mir aus eigens gemachter (lokal allerdings leicht abweichenden) Erfahrung schlicht und ergreifend nicht vorstellen. Dass der Wagen also trotz extrem zeitnaher Meldung sowie eindeutigen und auffälligen Erkennungsmerkmalen nicht aufgefunden wird verwundert somit wenig.

Ein Umstand ist meines Erachtens nach besonders erschreckend: die Aufklärungsrate liegt bei lediglich 14% – und das obwohl nahezu allen Beteiligten klar ist, dass es sich um Exporte handelt. Ich sehe das Problem nicht, im Grenzgebiet (vornehmlich teure Fahrzeuge) einer standardisierten Kontrolle zu unterziehen. Der Blick auf das Straßennetz verrät, dass es nicht wirklich viele Stellen gibt, an denen man eine Grenze (mit einen herkömmlichen Fahrzeug) übertreten kann.

9

Berlin: Ey Mann, wo ist mein Auto???

Berlin, heute morgen 5.15: den Gedanken “Ey Mann, wo ist mein Auto” hatte ich schon mehrfach – heute früh leider etwas ernster. Eben an der Stelle, wo ich am Sonntag das Fahrzeug umrandet von weiteren (durchaus auch preisintensiveren) fahrbaren Untersätzen parkte war einer der sonst in dieser Gegend so raren Parkplätze frei. Nach kurzen (Selbst-Zweifeln) und immer hektischer werdendem “Schlüssel-Drücken” wurde ich auch links und rechts der vermuteten Stelle nicht durch das sonst übliche “Blinken” begrüßt.

Einige Telefonate später war auch das Umsetzen durch Falschparken vollständig ausgeschlossen, so dass sich meine Laune gen Null senkte. Fazit: klassischer KFZ-Diebstahl.

Die Folge: Telefonate mit der ortsansässigen Polizei, der Versicherung, einer persönlichen Vorsprache im örtlichen Revier, nochmals verdutzte Blicke an die ehemalige Parkposition und schlussendlich der Abgang zum Autovermieter.

An dieser Stelle der erste wirklich emotionale Ausbruch in diesem Blog:

SCHEIßE!

Im gut sortierten Teilehandel sind dann aller Voraussicht nach demnächst folgende Dinge günstig und kaum gebraucht erhältlich:

  • Karosse Audi A4 Limousine
  • Motor 3.0 TDI
  • Sportfahrwerk S-Line
  • Quattro-Antrieb
  • Automatikgetriebe Tiptronic
  • Innenausstattung S-Line Leder mit Sportsitzen vorn
  • DVD-Navigationssystem
  • ein ausgesägtes Schiebedach
  • ein Satz nagelneuer Winterreifen auf nagelneuen Alufelgen
  • Sportsachen (Shirt, Hose, Schuhe, Tasche, 2 Badmintonschläger)
  • 2 Wandkalender

Nachdem Blutdruck und Puls über den Tag mehrfach die Grenzwerte überschritten haben, warte ich nun einfach ab, was mich in nächster Zeit erwartet. Sollten die Versicherungsprodukte das halten, was sie versprechen, gibt es kaum Grund zur Sorge…

Im Folgenden: der “Rest vom Schützenfest”…

0

AMI in Leipzig – 2009 “verschlankt”

Für die AMI – die Automobil International – trifft die Krise zweifelsfrei die falsche Branche. So haben für die Messe, die dieses Jahr zwischen 28. März und 5. April stattfinden wird, mittlerweile BMW, Nissan, Volvo, Saab, Chrysler, Dodge und Mitsubishi ihren Auftritt abgesagt.

Dem allgemeinen Tenor folgend wird auch die Messe im Zeichen des Sparens stehen. Nicht nur CO2 – vielmehr die Geldbeutel der Kunden wollen Schonung erfahren, so dass Erdgas- und Autogasantriebe wieder voll im Trend liegen.

Ich hoffe trotzdem, dass man auf der Messe einmal mehr zum Kind werden kann und die Aussteller nicht allzu ökonomisch an die Vorbereitungen schreiten. Mit Freude erinnere ich mich an diverse Testfahrten, bei denen in den letzten Jahren auch Geschwindigkeiten oberhalb 250 km/h in der Praxis erprobt werden konnten.