Der Debatte um die Automobilkrise folgt die Aufregung über die Bevorzugung durstiger Fahrzeuge. Nachdem die Abwrackprämie offensichtlich eingeschlagen ist wie eine Bombe, werden Stimmen laut, die Investitionen der Autokäufer ein wenig geschickter zu lenken. Soll heißen? Der grünen Werbung folgend werden wohl massenweise ausländische Kleinwagen gekauft – subventioniert durch unser aller Steuergelder. So betrachtet überlegt sich vielleicht doch der eine oder andere, zur deutschen (meist etwas durstigeren) (Premium-)Marke zu greifen, sofern er dafür nicht noch deutlicher bestraft wird als bisher. Die KFZ-Steuer dürfte im Verhältnis zu den Ausgaben für Benzin das geringere Übel sein – bedenkt man, dass Sprit quasi nur aus Steuer besteht, wäre das tatsächlich die “Doppelstrafe”.
Entlastung von “Spritschluckern”
– 22. Januar 2009Veröffentlicht in: Politik, Wirtschaft
