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Bloggen! Aber wie?

Gut gebrüllt ist nicht erlegt und erlegt ist noch nicht gekocht und gleich garnicht gegessen. Beim Betrachten des Ebay-Blogs seit dem Abtritt von Robert stellt sich mir die Frage, ob der Kauf das Ergebnis eines Anfalls von Feierabend-Euphorie war.

Momentan warten die Leser gerade zu darauf, zu Allem ihren Senf zugeben zu dürfen – erschreckenderweise gibts es nichts, wozu man wie gewohnt senfen könnte. Die Vermarktungsstrategie, die Seite als “Werbeplattform” zu betrommeln, hat zumindest zu einem akzeptablen Preis geführt – ohne die Investition echter Arbeit wird das Projekt jedoch schneller zerrissen als man ein Konzept entwickelt hat – auch wenn man dafür lediglich ein schlappes Wochenende in Planung hat.

Artikel 1 n.R. (nach Robert) wäre unter klassischen Markenplacement abzutun…

Artikel 2 n.R. offenbart eine gewisse Ratlosigkeit. Den Leser nach seiner Meinung zu fragen mag nicht die schlechteste Idee sein – vorher hätte man sich jedoch erstmal die Vorschusslorbeeren ernten sollen (Vorstellung, großes Hallo von allen,…). Das wäre trivial gewesen und hätte das Eis brechen können. Vielleicht hätte es auch die Qualität der Kommentare zu den Userwünschen erhöht (was zugegebenermaßen extrem spekulativ ist). Den folgenden Icebreaker finde ich jedoch “gewöhnungsbedürftig” :-)

Mann, Mann, Mann, hier ist echt komplett Land unter. Unglaublich, auf was für eine Medienresonanz das Ende der eBay-Auktion gestoßen ist. Seit gestern Abend steht das Telefon nicht mehr still, teilweise habe ich heute echt mit zwei Handys am Ohr hier im Büro gesessen…

Dass man Leute wie Robert nicht an jeder Ecke findet, war klar – die künftigen Texter werden anfangs vermutlich zu dritt Probleme haben, eine ähnliche Schlagfrequenz an den Tag zu legen.

Viel Aufregung hätte man sich wohl mit dem Verfassen einiger Artikel vor Ablauf der Auktion gespaart. Ich hoffe, es gelingt dem Team um Thomas Strohe trotz Allem – auch dem Genörgel in den Kommentaren – einen Erfolg zu landen. Die Bedingung für Werbeeinnahmen ist Content, für einen Teil der Weltbevölkerung brauchbarer Content. Ich würde behaupten, das hat Robert in Perfektion beherrscht.