Die Frauen-Fußball-WM ist in vollem Gange und unsere Elf – wenn ich das korrekt verfolgt habe – trotz Medienrummel und viel Tramborium ganz gut im Rennen um den Pokal. Umso schöner, dass mein Heimatstädtchen als Veranstaltungsort aufgenommen wurde – ein wunderbares neues Stadion gibt es ja in Dresden.
Dass gerade in Dresden ein kleiner Zwischenfall für reichlich Schlagzeilen sorgte, ist zwar nicht überragend, vielleicht dient es ja dennoch einem guten Zweck. Etwas überrascht war ich über die Begründung des 10-minütigen Stromausfalls mitten während des Spiels zwischen Kanada und Nigeria schon. So heißt es, ein kurzzeitiger Spannungsausfall im gesamten (regionalen) Netz wäre die Ursache. Stimmt die Pressemeinung, so stand kurzzeitig (wie viel ist kurzzeitig?) lediglich noch eine Spannung von reichlich 100 Volt zur Verfügung. Einen Stimmungsabbruch gab es glücklicherweise (oder sollte man sagen “natürlich!”) nicht – für die Sicherheit im Stadion dürfte Licht aber eine nicht unbedeutende Rolle besitzen. Da ich bisher von einer stabilen Energieversorgung auf Basis einer dezentralen Netzstruktur ausgegangen bin, sehe ich diesbezüglich insbesondere auch für Firmen deutliches Potenzial, da der potenzielle Schaden durch unkontrolliertes Herunterfahren der Infrastruktur (IT und Non-IT) durchaus erheblich ausfallen kann.
