joomla Archiv

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Kurzvorstellung CMS: Typolight

TypolightGestern bin ich im Netz über ein CMS namens Typolight gestolpert. Der Name hat mich ein wenig neugierig gemacht, woraufhin ich mir das System lokal installiert habe, um mir die Features live anzuschauen.

Was wie der kleine Bruder von Typo3 klingt, ist es allerdings scheinbar nicht. Einige Ähnlichkeiten haben sich allerdings doch eingeschlichen.

Als ehemaliger Joomla-Nutzer freute es mich überaus, ein schmales und verständliches Design im Backend vorzufinden. Das  Frontend wird natürlich über Templates erzeugt. Neben einem auf den ersten Blick recht anständigem Usermanagement bringt das System von Haus aus Bildverarbeitungs-, Dateiverwaltungs- und Formulargenerierungsfeatures mit, womit man den Großteil der Anforderungen für die kleine bis mittlere Präsenz Out-of-the-Box installiert hat. Als Hilfestellung kann man sich ein deutsch- und englischsprachig verfügbares pdf-Dokument herunterladen, welches auf 50 Seiten kurz und knackig die Funktionalitäten erklärt. Darüber hinaus finden Multimediabegeisterte einige Screencasts.

Für umfangreiche Projekte empfielt sich wohl nach wie vor Typo3 – für kleinere Angelegenheiten, bei denen das Budget auch eine Rolle spielt, ist Typolight eine wirklich gute Alternative.

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Joomla 1.5 ist raus!

Nach doch einiger Zeit der Entwicklung steht die Version 1.5 des Open-Source-CMS Joomla nun als Final zum Download bereit. Damit kommt das Projekt der Entledigung der Mambo-Altlasten wieder ein Stück näher. Verbesserungen gibt es lt. Golem hauptsächlich in Punkto Administration, Internationalisierung und Barrierefreiheit. Für Entwickler wurde eine neue Schnittstelle geschaffen.

Templates und Erweiterungen sollen nun abwärtskompatibel sein – soweit ich mich erinnere, war das vor einiger Zeit ein Problem. Schön, dass man dieses lösen konnte, da das CMS ja hauptsächlich von den unzähligen Funktionserweiterungen und freien Templates lebt.

Ich werde es demnächst einfach mal ausprobieren. Als ich es hier noch im Einsatz hatte (in Version 1), hat es mir ganz gut gefallen.

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Schlechte Seite mit gruseligem Design?!

Nein danke, denken sich viele und quälen sich trotzdem mit ein paar mäßigen Zeilen HTML. Nicht w3c-konform, quitschbunt und äußerst unansehnlich stehen sie nun im Netz und die Pflege gestaltet sich äußerst undankbar. Da das nun auf diese Weise wenig Spaß macht, findet man doch zumeist nicht sehr aktuelle Seiten vor. Dabei gibt es seit geraumer Zeit durchaus brauchbare Alternativen, die dank integrierter Template-Engine und vielen kostenfreien Designs Out-of-the-Box toll aussehen, endlos viele Funktionalitäten mitbringen und zudem einfach zu administrieren sind. Bis auf einige Ausnahmen benötigt man eine Datenbank, die allerdings selbst in preiswertesten Hostingpaketen enthalten ist.

Das Schlüsselwort, welches sich von der anspruchsvollen Industrieanwendung bis in den privaten Haushalt vorgekämpft hat heißt Content Management und in letzter Zeit Blog. Rest des Artikels lesen »

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Joomla und die GPL

Kurze Vorgeschichte: Weil Miro International die Entwickler des CMS Mambo in ihre Struktur einbinden wollte, verabschiedeten sich die Kernentwickler von dem Projekt und gründeten ein neues namens Joomla – auf Basis des quelloffenen Mambo-Codes (GPL). Dabei wurden (zwangsläufig) die Lizenzbedingungen übernommen, was sich in einem Punkt nun doch als schlecht erwies. Im Punkt 10 war eine Bedingung zu lesen, nach der Erweiterungen, Templates, Module, etc. nicht unter die GPL gestellt werden müssen. Dies nahmen einige Entwickler als Grundlage, selber proprietär lizensierte Erweiterungen zu entwickeln.

Leider stellte sich dieses “selbstgestrickte” Lizenzmodell als nicht haltbar heraus. Punkt 10 verschwand einfach. Damit war die Grundlage für Anbieter proprietärer Software weggefallen. Diese wollen ihre Produkte (ansich nachvollziehbarerweise) nicht unter die GPL stellen. Alles andere ist allerdings mit der GPL in ihrer Ursprungsform nicht so recht vereinbar. Heise-Open schlägt als Lösung eine Unterstellung des gesamten Softwareprojekts unter die LGPL vor. Dazu müsste allerdings sämtlicher “Restcode” von Mambo entfernt und ersetzt werden, da dieser weiterhin unter der GPL lizensiert bleiben muss.

Vielleicht löst sich das Problem ja selber (im Stillschweigen) – vielleicht wird es später auch als Geburtsstunde des Folgeprojektes gehandelt.

Eines zeigt sich aber definitiv: Open Source ist seit einiger Zeit kein Randgruppensport mehr, was natürlich auch zu steigendem Interesse kommerzieller Anbieter führt. Bleibt zu hoffen, dass es nicht zum Projektsterben kommt.

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