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Spammen lohnt nicht

Diese Einsicht dürfte einem Spammer in Japan jetzt – leider zu spät – gekommen sein.

Der junge Mann (25 Jahre) hatte sich bei einem Adressenhändler für umgerechnet 630 € ein paar Adressen (100.000) erstanden und an diese systematisch Mails unter falschem Absender geschickt. An der Stelle muss ich mich betroffen fragen, warum E-Mail-Adressen derart preiswert sind – aber weiter im Text.

Über einen größeren Zeitraum gingen über den Anschluss des jungen Mannes geschätzte 2,2 Mrd(!) E-Mails. Das ist sehr einfach zu realisieren, indem man sich einfach einen Linuxrechner inkl. Mailserver hinstellt – das passende Skript, welches automatisch endlos Post generiert, sollte auch keine große Hürde darstellen.

In Japan steht Spammen unter Strafe und dem Provider wird der enorme Traffic auch nicht gefallen haben, also meldete er den Fall an die zuständigen Behörden.

Den Ermittlungen zufolge hat der Beschuldigte ca. 12.610 € damit verdient. Das ist gemessen am Risiko eine extrem niedrige Ausbeute. Er gab an, nicht mit Konsequenzen gerechnet zu haben.

Gefunden bei: golem.de

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