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Die Gebrüder Samwer…

Im Netz gehen Gerüchte um, die drei Brüder Samwer planen einen Einstieg bei Facebook, um die Plattform erfolgreich nach Europa zu holen. Dieser Schritt klingt für beide Seiten vielversprechend – die Brüder könnten ihr bereits gesammeltes Vermögen (ich berichtete bereits) vergolden und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hätte ernsthafte Aussichten auf Erfolg außerhalb der USA. Fraglich bleibt mir die Höhe der Beteiligung – Facebook wird auf 15 Mrd. US-$ geschätzt. Microsoft ist vor garnicht allzulanger Zeit mit 240 Mio US-$ eingestiegen und hat nicht wirklich große Anteile damit ergattert.

Die Samwer-Brüder hielten schon Anteile an StudiVZ (was für 85 Mio € den Besitzer wechselte) – das große Geld haben sie allerdings mit Jamba verdient. Durch das gute Euro-Dollar-Verhältnis könnte sich ein Investment jenseits des großen Teiches durchaus lohnen.

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Jamba und die Klingeltöne

Da mich dieses Geschäftsmodell interessiert hat, habe ich einfach mal ein wenig nachgelesen. Viel ist (vermutlich aus gutem Grund) nicht zu finden.

Fakt ist, dass Jamba im Jahr 1999 von den Brüdern Samwer (drei Stück) zusammen mit zwei Bekannten gegründet wurde. Die zwei Bekannten verabschiedeten sich aus dem Geschäft und als die Zeit “reif” war wurde das Unternehmen an die amerikanische VeriSign verkauft. Der Preis lag bei 273 Mio US-$.

Das war der zweite Deal der Samwers. Der erste Versuch trug den Namen Alando – eine Plattform für Versteigerungen, die nach lediglich 100 Tagen Geschäftstätigkeit an Ebay verkauft wurde. Man hatte das Potenzial von Ebay scheinbar erahnt und den Versuch im deutschsprachigen Raum gestartet. Der Erlös betrug ca. 9 Mio US-$.

Noch eine Anmerkung zu den Klingeltönen: mittlerweile scheint auch Mediamarkt und Saturn beteiligt zu sein. Über Umsatz und Gewinn hüllt man sich – vollkommen zu Recht – in Schweigen. Lediglich über die (nicht sehr löblichen) Arbeitsbedingungen kann man einige Artikel finden.

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