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iPhone OS 4 – jetzt mit Multitasking

Apple wirft die nächste Generation des Betriebssystems für mobile Geräte (OS 4) auf den Markt und spendiert diesem die Fähigkeit, mehrere Anwendungen parallel laufen zu lassen (Multitasking).

Auch wenn bisher 85.000.000 User mit iPhone und iPod ohne Multitasking gefühlt ganz zufrieden waren, räumte Jobs ein, dass es an der Zeit sei, dies zuzulassen. Vergleicht man Geräte, die dies bereits seit einiger Zeit ermöglichen, lassen sich die Risiken schnell identifizieren:

  • mäßige Performance
  • deutlich verkürzte Akkulaufzeiten sowie
  • Abstürze beim Parallelbetrieb mehrerer Anwendungen.

Dies alles will Apple natürlich besser machen und hat sich auf die Suche nach den für den Betrieb im Hintergrund relevanten Funktionen gemacht. Im Gegensatz zu anderen Multitaskingumgebungen wird man (so mein Verständnis) nur einige Funktionen im Hintergrund laufen lassen. Die Anzahl derer beschränkt sich nach Apple-Informationen auf 7. Der Ansatz ist durchaus interessant – bedeutet jedoch, dass die bereits verfügbaren Applikationen angepasst werden müssen, um diese im Multitaskingbetrieb nutzen zu können. Während des Betriebs wird die Anwendung schließlich nicht vollständig am Leben gehalten sondern auf das nötigste beschränkt in den Hintergrund geschoben – das schont Ressourcen und lässt das OS performant weiterlaufen.

Na dann – allen iPhone-, iPod- und iPad-Nutzern viel Spaß damit!

More: GolemTechniknews, Petanews & Apfelwahn.

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iPad-Verkaufsstart – war das klar?

Im Gegensatz zu den in der Vergangenheit medial mit größtem Interesse verfolgten Starts von iPhone, iPod & Co waren die Vorzeichen beim jetzt erhältlichen iPad deutlich getrübt. Von nutzlos über zu teuer bis hin zu funktional zu stark beschränkt konnte man alles lesen.

Wider allen Erwartungen konnte das neue Apple-Gerät beim amerikanischen Verkaufsstart einen Rekordabsatz verzeichnen. Über die extreme Quote von 270.000 Stück auf die ersten zwei Handelstage beim iPhone-Start 2007 hinaus wurden noch weitere 30.000 Geräte abgesetzt und damit eine neue Rekordmarke gesetzt. Bei einem Preis zwischen 499 und 699 Dollar und der (zugegebenermaßen gewagten) Annahme, dass die Ausstattungsvarianten gleichverteilt an den Mann gebracht wurden, ergibt sich ein schickes Umsatzvolumen von ca. 180 Mio. US-$.

Nun kann man sagen was man will – Apple hat ganz offensichtlich wieder einmal alle Hausaufgaben erledigt. Viel Spaß den Besitzern mit dem neuen Spielzeug :-)

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AppStore nicht das “Gelbe vom Ei”

Apples Lösung für Programmierer, die ihre Software (geschrieben für das iPhone oder den iPhod) im Internet darbieten wollen, scheint nicht unbedingt das Optimum zu sein. Schwachstellen werden in der fehlenden Kommunikation (über Freischaltungen und Verkaufszahlen der eigenen Produkte) und die zu großen Update-Intervalle benannt.

AppStore ist der einzige (legale) Weg, Software für die mobilen Geräte anzubieten – andere Wege verbittet sich der Konzern. Die offizielle Begründung ist mit der “Unterbindung der Verteilung von Schadsoftware” zwar nicht falsch – die 30% Anteil am Vertriebserlös klingen aber irgendwie nach dem größeren Anreiz.

Nix für ungut: alle Neuheiten haben ihre Tücken – ich gehe doch davon aus, dass die Applikation in nächster Zeit für ein Lächeln bei den Programmierern sorgt.

Via Golem.

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