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Exklusivvermarktung iPhone: Ende!

Seitdem das iPhone von Apple erhältlich ist, wurde es exklusiv (in Deutschland über T-Mobile) vertrieben. Apple hat damit einen strategisch interessanten Weg beschritten, der nun endet.

Abgesehen davon, dass bereits seit geraumer Zeit iPhones ohne SIM- oder Net-Lock über mehr oder minder offizielle und zulässige Kanäle bezogen werden konnten, steigen jetzt die Provider in das Geschäft mit den kleinen Spielzeugen ein. O2 und Vodafone machen den Start, wobei ich auf Grund fehlender HSDPA-Verfügbarkeit nicht davon ausgehe, dass E-Plus nachzieht.

Wo liegt der Preis? Entgegen meinen Erwartungen gelingt der Einstieg relativ nah am Markt. O2 bietet das iPhone 3GS für 529 € an; ein iPhone 4 gibt es ab 649 €. Das Topmodell liegt mittlerweile auch (weit entfernt vom Einführungspreis > 1000 €) in einem “erreichbaren” Rahmen und kann für 749 € erstanden werden.

Interessant dürften für die meisten Kunden die Kombinationen aus Gerät und Tarif sein. In Abhängigkeit vom fix vereinbarten Kostensatz wird der Preis wohl nochmal um einiges tiefer liegen.

Der größte Vorteil? Entgegen der bisherigen Praxis können sich iPhone-Interessierte ihr Gerät einfach beim Netzbetreiber ihrer Wahl abholen und es sind keine Konfigurationsänderungen für Zugriffe, etc. mehr erforderlich.

Die Klage, über die ich im Jahr 2007 berichtet habe, ist damit auch hinfällig :-)

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iPhones nicht nur bei T-Mobile

Der mittlerweile doch schon in die Tage gekommene Exklusivvertriebsvertrag zwischen Apple und T-Mobile läuft dieses Jahr aus, so dass danach auch die anderen Netzbetreiber Angebote mit dem beliebten Gerät schnüren können.Interessanterweise besteht durchaus auch jetzt schon die Möglichkeit, ein iPhone außerhalb eines Kontrakts mit T-Mobile zu beschaffen und auch zu nutzen – das vertragliche Werk existiert jedoch nach wie vor.

Für Apple wird es höchste Zeit, sich auch andere Kundengruppen zu erschließen. Google’s Android dürfte sich für Steve Jobs gefühlt wie die Pest verbreiten und steht dem Ansatz von Apple prinzipiell in nichts nach.Ich hoffe auf eine kleine Öffnung der bisher doch recht verschlossen und restriktiv regierten Apfel-Gemeinde bevor die Stimmung vollends kippt.

Tatsächlich hat sich Apple als Innovationstreiber in Punkto Usability gemausert und führt regelmäßig neue Technologien ins Feld. Ob sich der technologische Vorteil, der sich erfahrungsgemäß in relativ kurzer Zeit wieder auflöst, dauerhaft ausreichend Kaufpotenzial bietet, kann ich mir nicht so recht vorstellen – wenngleich der Gegenbeweise noch lange nicht erbracht ist.

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iPhone Upgrade-Konditionen bei T-Mobile sind raus

T-Mobile möchte seinen iPhone-Kunden eine Upgrade-Möglichkeit bieten und hat heute die Konditionen bekannt gegeben. Diese sind weniger kulant als man vermuten könnte.

Variante 1 ist die Beschaffung eines neuen iPhone-Tarif-Kunden – Dieser schließt “zu Gunsten des Bestandskunden” einen neuen Complete-Vertrag ab und löst damit den iPhone-Vertragsnehmer aus seinen Konditionen heraus. Zudem muss der geworbene Kunde das alte iPhone übernehmen, da er kein subventioniertes Gerät bekommt. Das dürfte also ausfallen.

Variante 2 ist die “monetäre Auslösung” des Vertrages. Für jeden Monat, der zur 2jährigen Vertragslaufzeit fehlt, zahlt man 15 € und ist damit sofort upgradefähig. Ein Problem dabei dürfte die noch reichliche Restlaufzeit der Verträge sein – das iPhone kam vor nichtmal einem Jahr, so dass bis November 2009 schonmal 240 € (16*15) anfallen.

Ich suche vergeblich nach dem Schnäppchen – wer es gefunden hat, darf sich gern zu Wort melden.

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Berichte um “günstiges” iPhone 3G verdichten sich

Mehr und mehr ausländische Mobilfunkanbieter lüften das Geheimnis um die Vertragsgestaltung des neuen iPhone 3G.

Vodafone Italien wird das Gerät ab 11. Juli unter Anderem als Prepaid-Bundle anbieten – die 8GB-Variante kostet so 499€ – gerade 100€ mehr als das Vorgängermodell mit Knebelvertrag in Deutschland.

One vermeldet aus Österreich, dass das Gerät mit Vertrag (25€ monatlich) in der gleichen 8GB-Variante 149€ kosten wird – mit erweitertem Speicher (16GB) werden 229€ fällig.

T-Mobile hält sich bisher noch bedeckt – ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass wir das einzige Land bleiben, wo iPhones echte Statussymbole bleiben.

Der Eintritt in dieses Preissegment dürfte den anderen Handybauern das Fürchten lehren – jetzt wird es wirklich Zeit, dass es auch anständige Geräte weiterer Hersteller gibt.

Via M4gic und Golem.

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Telekom senkt iPhone-Preis

Was die FAZ unter “Jetzt verramscht die Telekom das iPhone” als Lektüre anbietet ist meines Erachtens nach eine längst überfällige Preissenkung der Apple-Hardware. Der Köderpreis von 99€ kommt dem Kunden (nicht unerwartet) teuer zu stehen, da es diesen nur in Verbindung mit dem Premiumpaket für schlappe 89€ monatlich gibt. Den Gesamtpreis rechnet man da im Vorfeld lieber nicht zusammen.

Genug geschimpft – tatsächlich ist der Preis gesunken – und zwar nicht ganz unerheblich. Interessant könnte für einige “Design- und Überzeugungskäufer” der neu eingeführte Tarif für 29€ sein. Für das Gerät müsste man dann allerdings 249 € berappen – und die Internetflat ist auch nicht enthalten, was die Freude für Multimediafans deutlich trüben dürfte.

Technikbegeisterte werden ohnehin die nächste Version des Gerätes abwarten, mit der es den UMTS-Standard erlernt haben soll.

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Au weia oder doch nicht?

Wie in diverse (unter anderem hier und hier) Quellen zu lesen ist, bleibt es beim exklusiven Vertrieb des iPhones durch T-Mobile. Damit ist die kurze Zeit der freien Verfügbarkeit des Gerätes (999 € ohne SIM-Lock) vorbei.

Bei heise.de ist zu lesen:

“Das iPhone-Vertriebsmodell ist ein innovativer Ansatz, der Auswirkungen auf die gesamte Branche hat”, sagt Nikolaus Mohr, Experte bei Accenture. Ein Mobilfunkmanager schränkt allerdings ein: “Auch in Zukunft werden die meisten Mobiltelefone ohne eine exklusive Bindung verkauft.” Nur bei Verkaufsrennern würden die Hersteller künftig wohl eine Beteiligung einfordern. Wichtig ist dafür neben Technik und Design das Image des Herstellers. So profitiert Apple beim Einstieg in das Mobilfunkgeschäft von seiner starken Marke. “Jeder fünfte neue Vertragskunde entscheidet sich derzeit für ein iPhone”, sagt ein T-Mobile-Sprecher. Das Apple-Gerät entwickelt sich damit zu einem der am besten verkauften Mobiltelefone.

Dass das iPhone Sonderstatus besitzt steht mittlerweile außer Frage. Über eine grundlegende Änderung der Vergütungen zwischen Mobilfunkanbieter und Handyhersteller zu diskutieren finde ich allerdings übertrieben. Wenn man sich anschaut, wie identisch die Leistungen der Hersteller sind, frage ich mich welcher Kunde dafür einen Bonus zahlen möchte. Apple hat mit diesem Modell (Beteiligung an Umsätzen) durch hervorragende Vorleistung – gerade durch iTunes – den Grundstein für den Erfolg gelegt.

Die Bedeutung des eigenen Image hat auch Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo erkannt: “Wir wollen zur besten Marke der Welt werden”, kündigte er am Dienstag an. Mit dessen Zugkraft will er die eigenen Dienste wie das mobile Internetportal Ovi zum Erfolg führen.

Die Einrichung eines (sorry) banalen Internetportals dürfte bei Weitem kein Alleinstellungsmerkmal sein wie es bei Apple verfügbar ist. Eine bessere Strategie scheint mir die Errichtung eines Konkurrenzproduktes zu iTunes & Co zu sein.

Das Image der Firma Apple ist gigantisch – und das obwohl man sich mit vielen Dingen (zum Beispiel dem Betriebssystem) einfach der Masse angepasst hat. Apples Rechner laufen mittlerweile auch mit Microsoft-Produkten.

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