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Internet per TV-Kabel – jetzt doch?

Seit einiger Zeit ist der Trend sinkender Preise für Anschlüsse per TV-Kabel zu beobachten. Gleichzeitig werden Bandbreiten zur Verfügung gestellt, die die normalen DSL-User durchaus neidisch dreinschauen lassen.

In Hamburg hat Kabel Deutschland derweil die nächste Generation Internet getestet – dabei wird von Kunden mit Anschlussbandbreiten bis 200 MBit/s berichtet. Während der Kupferklingeldraht durch die Telekom momentan anhand von VDSL-Technik auf 50 MBit/s getunt wird, schreitet die Entwicklung auf der Verbindung mit dem größeren Durchmesser deutlich schneller voran.

Zugegeben – die Zugänge über TV-Kabel spielen im Moment eine untergeordnete Rolle – nichtsdesto trotz gibt es einen Markt, in dem Angebot, Preis und Nachfrage einen Regelkreis ergeben.

Via Golem.

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Amazon launched Paypal-Konkurrenz

Heimlich, still und leise startet der E-Commerce-Gigant Amazon ein Angebot, was dem Ebay-Ableger Paypal sehr ähnlich sein dürfte.

Die Lösung trägt den Namen Checkout und wird als komplette Bezahllösung – nicht nur für Amazon-Kunden – angepriesen.

Momentan läuft der Dienst nur in den USA – ich vermute allerdings, dass sich Amazon in einer durchaus komfortablen Lage befindet und die Expansion wirtschaftlich in näherer Zukunft Sinn machen wird.

Irgendwie kurios ist der Umstand, dass Google ebenfalls einen Dienst namens Checkout unterhält. Seit dem Launch im Jahr 2006 haben sich allerdings nur wenige Interessenten gefunden.

Via Golem.

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Steve Ballmer will unbedingt ins Netz

Microsoft-Chefstratege Steve Ballmer will es unbedingt wissen. Studien zufolge wird im Onlinewerbemarkt bis 2012 ein Volumen von 50 Mrd US-$ überschritten und genau auf diesem Zug möchte Microsoft doch noch mitfahren.

Den Einstieg hat man zu Zeiten, als man hätte problemlos mitmischen können, verpasst – den Vorsprung des Konkurrenten Google jetzt aufzuholen wird jetzt umso teurer. Ob das überhaupt möglich ist? Ist nicht alles irgendwie möglich?!

Die Yahoo-Übernahme, die man mit viel Getose und einem prall gefüllten Geldkoffer über die Bühne bringen wollte, ist gescheitert. 44 Mrd. US-$ sollten zu wenig sein, um ein Unternehmen mit 20% Marktanteil im Suchgeschäft zu kaufen. Da sich die Stakeholder von Yahoo auch nicht so recht einig sind, köchelt das Thema trotzdem weiter. Eine 100%-Übernahme halte ich unterdessen für recht unwahrscheinlich.

Die eigene Suchmarke fristet mit ca. 9% Marktanteil eher ein Nischendasein. Gerade für Leute wie Steve Jobs, die die Marktmacht in anderen Gebieten kennen und lieben, dürfte das einer Katastrophe gleichkommen.

Der nächste Versuch wird die eigene Marke betreffen: satte 1,2 Mrd US-$ stehen bereit, um den großen Angriff nochmal zu wagen.

Die Grundsatzfrage dürfte an der Stelle lauten: Ist Erfolg im Suchsektor käuflich? Vermutlich ist der Erfolg fast ausschließlich in der Macht der Marke begründet – und da liegt Google meilenweit vorn. Die Suche im Internet wird schon seit einiger Zeit “Googeln” genannt und ich meine, mich an die Diskussion um die Aufnahme des Begriffs in den Duden erinnern zu können. Ich habe ehrlich Zweifel, dass in absehbarer Zukunft ein Markenbuild möglich ist, der Google ernsthaft in Gefahr bringen könnte. Einzig kapitale Fehlentscheidungen und -entwicklungen seitens des Marktführers dürften diese Möglichkeit bieten. Aber selbst dann muss man stets (mit allen damit verbundenen Kosten) in den Startlöchern stehen und genau das dürfte Microsoft mit der Investition momentan tun.

Ein “Alternativplan” wäre doch ansich auch wie folgt vorstellbar: Die 1,2 Mrd. € investiert man (anstelle sie im Unternehmen zu verbrennen) in aussichtsreiche Startups. Das hat den unsäglichen Vorteil, dass man sich die eigene Marke nicht ramponiert. Die Erfolgswahrscheinlichkeit halte ich zudem für höher als in einem derart großen Unternehmen. Erfindergeist, Know-How und Durchhaltevermögen findet man meist in kleinen, abgelegenen Garagen – Kapital allerdings selten.

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Schade – Simple-Fax.de jetzt mit Preisliste

Der ehemals kostenfreie Dienst Simple-Fax ist nun ein wenig kommerzieller angehaucht und die Betreiber haben eine Preisliste implementiert. Diese gestaltet sich noch verhältnismäßig human – nichtsdestotrotz sind einige Hürden hinzugekommen.

Während man vorher einfach eine Datei hochgeladen und eine Zielnummer eingegeben hat, ist nun eine Registrierung erforderlich. Die innerdeutsche Seite kostet 7 Ct, was ansich nicht zu viel ist.

Desweiteren kann man sich eine eigene Fax-Nummer einrichten lassen – zum Preis von einmalig 4,99 € ist man dann unter einer 01803-Rufnummer erreichbar und erhält die Post per Mail.

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Premiere: Massenmedien verweisen auf Blogs!

Nicht gleich Zeitungen und auch nicht gleich höchstseriöse Medien – aber ein mehr als gut frequentierter Onlineauftritt der deutschen Medienlandschaft hat das “No-Go” gebrochen und einen Artikel mit lauter netten Verweisen auf deutschsprachige Blogs veröffentlicht.

Die Bild berichtet zwar über expliziten Inhalt – nimmt aber Bezug auf die deutschsprachige Blogosphäre, die ihren Platz so langsam aber sicher in der Medienlandschaft findet. Erwähnung finden Beiträge von:

Die Betreiber hatten teilweise ihre liebe Müh, mit der Menge an Seitenaufrufen in Folge dieses Artikels umzugehen. So waren einige Seiten zeitweilig nicht erreichbar.

Ob sich daran lediglich die These “Internet is for Porn” oder aber steigendes Interesse an kleineren Medien ableiten lässt, kann man diskutieren.

Via Robert Basic.

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Internet im Auto – demnächst ist es käuflich

Wer heutzutage im Auto in den Genuss eines Internetzugangs kommen möchte, muss noch sein Notebook samt Verbindung (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA) mitnehmen – in Zukunft wird sich das ändern. BMW hat seinen neuen “Kleinen” vorgestellt und wartet mit einigen technischen Gimmicks auf.

Die Top-Variante des Navigationssystems wird in Zukunft ein Display mit einer Auflösung von 1280 * 480 Pixeln mitbringen, was Multimediainhalte anständig zulassen sollte. Hinter dem Bildschirm arbeitet eine weitaus leistungsfähigere Logik, die Daten auf einer 80GB-Festplatte ablegen kann und zudem Zugriff auf das WWW bieten soll. Die Festplatte speichert Routeninformationen, um die Performance zu verbessern und ist darüber hinaus für die Ablage von Musik geeignet. Diese wird direkt von CD, MP3-Player oder USB-Stick “eingelesen”. Vorerst erfolgt der Internetzugriff ausschließlich per GPRS, was nicht das große Surfvergnügen verspricht. Allerdings hat man auch beim iPhone mit diesem Standard begonnen, um nun in der 2.0-Variante schnelle Verbindungen zu integrieren.

Ein Wehrmutstropfen ist definitiv die Sperre, die die Nutzung (wie vom TV schon lange praktiziert) ausschließlich im Stand zulässt. Da diese Funktionen ohnehin vornehmlich für den Beifahrer interessant sind, finde ich diese Regelung eher abschreckend.

Via Golem.

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