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Kurz mitgeteilt: T-Mobile LTE-Netz geht Online

Die Telekom hat ihren ersten LTE-Sendemast in Betrieb genommen. Interessanter Fakt: einige Pilotprojektteilnehmer wurden mit Geräten eines großen Handyherstellers versorgt, die mittels LTE bis zu 10 MBit/s übertragen können. Somit könnte in näherer Zukunft die Breitbandflaute in den ländlichen Regionen tatsächlich beendet sein.

Der Versuch startet in Kyritz, was sich meiner Recherche nach einige Kilometer nordwestlich von Potsdam im weiten Brandenburg befindet. Auch wenn im Golem-Forum schon wieder Unkenrufe zu lesen sind – ich bin mir sicher, die Erleichterung ist groß. Ich erinnere mich mit Grauen an die Zeit zurück, in der ich aufgrund von Glasfaserverkabelungen keinen DSL-Anschluss haben konnte. Auch wenn die Mobilfunker damals beteuerten, dass man mittels UMTS “schnell” im Internet unterwegs sein könne – vergleichbar ist die Technologie allein schon wegen der langen Latenzen mit kabelgebundenem Breitband keinesfalls.

So gesehen: viel Spaß  den Teilnehmern in der neu gewonnenen bunten Welt des WWW :-)

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Internethandel: Angebot und Annahme

Interessant zu wissen: das Angebot von Waren in einem Onlineshop entspricht der Auslage im Supermarkt. Es handelt sich somit noch nicht um ein rechtskräftiges Angebot. Erst der Käufer unterbreitet mit seiner Bestellung das Angebot, welches durch den Händler auch nicht durch den Versand einer Bestätigungsmail sondern erst durch die Bereitstellung der Ware selbst angenommen wird. Der Kaufvertrag kommt somit erst dann zustande, wenn das Produkt beim Käufer vorliegt.

So scheiterte ein Kunde mit seiner Forderung nach der Lieferung der bestellten Ware vor dem Landgericht München. Der Händler hatte sich bei der Bepreisung in seinem Webshop vertan und verweigerte die Lieferung der Ware – zu Recht.

Via Golem.

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Media-Saturn-Eigenmarke: Update

Bereits am 19. Januar diesen Jahres hatte ich von den Planungen der Media Saturn Holding über eine Eigenmarke des Konzerns berichtet. Nun berichtet Golem über weitere – wenngleich sehr abstrakte – “Details”. Demnach werden in einem ersten Schritt zwei Marken platziert, die nach Produktgruppen unterschieden werden (Weiße Ware und Kleinelektrogeräte).

Diese werden – und das ist ansich die interessantere Message – nicht nur in den Filialen sondern auch im Onlinehandel erhältlich sein. Betrachtet man die Präsenzen der Elektronikgiganten Mediamarkt und Saturn, kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass man in das Geschäft im Web noch nicht einsteigen konnte. Neben der wenig onlinekonformen Preisgestaltung dürfte es noch eine Reihe weiterer Gründe geben, die man in diesem Zuge sicher identifiziert und beseitigt.

Klingt nach einem schönen Projekt :-)

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LTE-Ausbau startet – und die Bandbreiten?

Nach der Versteigerung der LTE-Lizenzen, die dem Bund immerhin 1,3 Mrd. € einbrachten, beginnt nun der Netzausbau. Wenngleich sich die Betreiber eher zögerlich dem Thema nähern, könnte für Bewohner der “Weißen Flecken” die Zeit schmalbandiger Internetverbindungen bald ein Ende haben.

Die Telekom startet in Brandenburg mit der Erschließung nicht versorgter Gebiete (was im Rahmen der Versteigerung auch gefordert war). Bandbreitenzusagen gibt es unterdessen nicht und ich wage zudem zu bezweifeln, dass man diese sehr dünn besiedelten Gebiete mit 100 MBit/s “anschließen” wird. Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit eines solchen Ausbaus dürfte wohl nur für Ballungsgebiete positive Werte zurückliefern.

Auch wenn einige der Kommentare bei Golem die Maßnahme zerreißen: ich empfinde den Umstieg von ISDN auf 2 MBit/s schon gelungen und kann für mich feststellen, dass ich keinen höheren Bandbreitenbedarf besitze. So gesehen bleibt zu wünschen, dass die Tarifstruktur vernünftig ist und die Netzstabilität das Vergnügen im WWW nicht trübt :-)

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Verflixt, ich hab das Internet gelöscht!

So oder so ähnlich dürfte die Äußerung eines Denic-Mitarbeiters am heutigen Tage bei Feststellung des Fehlers im DNS-System gelautet haben. Die Ursache ist bis dato nicht veröffentlicht, während die Wirkung immense Auswirkungen zeigte. Da die DNS-Server für den gesamten DE-Namensraum bei Anfrage zurückmeldeten, dass es die angefragte Domain nicht gebe, konnten weder Internetseiten über die Domainnamen aufgerufen noch E-Mails zugestellt werden. Gut für diejenigen, die ihre Lieblingsseiten via IP-Adresse aufrufen.

Da die DNS-Auflösungen verteilt gecached werden, kam es vermutlich nicht zum Totalausfall (wobei mir dazu keine konkreten Informationen bekannt sind).

Der Angriffspunkt “DNS” ist äußerst kritisch – ich nehme an, dass die Nicht-Verfügbarkeit der Namensauflösung über einige Tage zum Zusammenbruch nahezu aller Wirtschaftsaktivitäten führen dürfte. Auch wenn bisher keine größeren Zwischenfälle bekannt sind – in Anbetracht der Abhängigkeit von diesem System würde es wohl nicht schaden, wenn man sich dem Thema Verfügbarkeit nochmals widmet.

Via Golem, Heise, und in fast allen weiteren Medien :-)

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Gefällt’s? Facebook mit neuen Ideen gegen(?) Google

Nachdem ich meine, in letzter Zeit bereits an der einen oder anderen Stelle die facebooktypischen “Gefällt mir”-Buttons gesehen zu haben, wandern diese heute in erstaunlicher Breite durch die Medien (u.A. FAZ).

Worum geht es? Webseitenbetreiber können dem Nutzer ermöglichen, die Seite auf die eigene Pinnwand zu beamen – diese erscheint dann mit dem Zusatz “Gefällt mir”.

Ich habe die Funktion (erstmal testweise) auf meine Seite integriert und bin irgendwie doch gespannt, ob sich einige Nutzer finden, die über diese Button auf Inhalte außerhalb von Facebook verweisen.

Erwartungsgemäß und passend zu Social Networks wird natürlich der Datenschutz “hochgezogen”. Wie immer weise ich darauf hin, dass jeder selbst für die von ihm im Internet verteilten Inhalte Sorge tragen muss. In letzter Konsequenz gibt natürlich auch der Eintrag über eine Webseite, die dem Profilbesitzer gefällt Aufschluss über dessen Denken und Handeln – bei politischen Themen etwas mehr, bei technischen Themen sicher etwas weniger.

Im Hinblick auf die Suche im Internet lässt die Menge der gesammelten Daten nicht unterzubewertende Aufschlüsse über das Nutzerverhalten im Internet zu. Google versucht seit Anbeginn, genau diese Daten zu sammeln und zu verwerten – so wird auch Facebook den Nutzen suchen. Solange bei der Verwendung keine Zusammenhänge zu Profilinformationen Verwendung finden, ist dagegen wohl auch nichts einzuwenden.

Irgendwie habe ich ohnehin Zweifel daran, dass Daten mit Personenbezug in den Mengen verarbeitet werden können, wie sie eingesammelt werden.

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