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DSL auf dem Lande – und die EU hilft mit

Das DSL-Desaster in ländlichen Regionen ist ja nicht erst seit gestern ein Problem – Grund genug für die EU, die Kassen zu öffnen und bei der Breitbandversorgung in Deutschlands Dörfern mitzuhelfen. Rund 141 Mio. € fließen großteils aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds in die Breitband-Erschließung eher dünn besiedelter Gebiete.

Welche Technologie bevorzugt wird, ist scheinbar noch offen. Mehr und mehr Medien berichten über die mäßige Präsenz von Kabelbreitband-Zugängen. Der Marktanteil liegt gerade mal bei 5% – und das bei mindestens gleicher Leistung zum gleichen Preis.

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Mobilfunk am Ende?!

Einem Golem-Bericht zufolge bereitet man sich bei E-Plus auf die nächste Generation Mobilfunk vor. Man geht wohl davon aus, dass das bestehende Modell (Telefonie und SMS) noch für die nächsten drei Jahre Gewinne erlaubt – danach möchte man neue Dienste anbieten.

Bei der Gelegenheit möchte ich auf die Marktsituation hinweisen: die Portaldienste der großen Anbieter kamen nicht so recht an, woraufhin man jetzt echte Onlineangebote anbietet. Mit der Unterstützung der Handyhersteller im Rücken versucht man, das WWW auf das Handydisplay zu bannen. Momentan stellt sich natürlich noch die Frage, ob der Preis für die Datenpakete die breite Masse zu Begeisterungsstürmen treibt. Letztlich führte die Markteinführung des iPhones hierzulande zumindest dazu, dass wirklich jeder mit dem Thema konfrontiert wurde. Zu guter letzt fehlt dem iPhone momentan noch der UMTS-Standard, so dass der schnelle Abruf von Informationen eher eine längerfristige Angelegenheit bleibt.

Die kleineren Mobilfunkbetreiber haben sich beizeiten auf echte Onlineangebote fokussiert. Das Angebot von Internetflattarifen zu bezahlbaren Konditionen dürfte gerade in Regionen ohne DSL-Verfügbarkeit zu anständigen Absätzen geführt haben.

E-Plus-Chef Dirks sieht die Zukunft in Partnerschaften mit Internetunternehmen. Dabei werden wohl noch Hürden in der Usability (Bildschirmgrößen und Auflösungen, Eingabekonzepte,…) und vor allem der Informationsorganisation genommen werden müssen. Was am PC-Bildschirm übersichtlich aussieht, ist auf dem deutlich kleineren Handydisplay leider ungenießbar.