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Schluss mit Lustig? Komödie Dresden meldet Insolvenz an…

Die Komödie Dresden – mit 643 Plätzen größte (private) Theaterbühne in Sachsen – hat Insolvenz angemeldet. Nachdem das WTC (World Trade Center) den Vertrag mit der Komödie zum 31.08.2010 gekündigt hat, scheint sich der Ortswechsel als größtes Problem zu kristallisieren.

Auch wenn der Spielbetrieb für diese Saison weiter aufrechterhalten werden kann, finde ich die Entwicklung doch bedauerlich. Sehr schade.

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Stadt Dresden rettet Dynamo vor der Insolvenz

So oder so ähnlich soll es sein. Der seit Jahren angeschlagene Club im neuen Stadion leidet (vermutlich nicht nur aber spürbar) unter den finanziellen Zusatzbelastungen und kann sich mit der Stadt Dresden auf einen verlässlichen Partner verlassen.

Zusätzliche 1,2 Mio. € sowie das strategische Commitment, den Club auch in Zukunft (und damit in erster Linie bei der Lizenzbeantragung) nicht hängen zu lassen verhindern somit (vorerst) das Aus. (Via SZ)

In diesem Sinne: “Sport frei” und einen guten Wochenstart!

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Der Letzte macht das Licht aus…

Erschreckend aber wahr: nach der Qimonda-Pleite stiegen die Speicherpreise – und zwar nicht nur im Cent-Bereich. Nach der Ankündigung eines Insolvenzverfahrens dürften die meisten der einst 4000 Mitarbeiter noch auf eine gemäßigte Lösung gehofft haben – Sparmaßnahmen, Effizienzsteigerungen und Erhalt der Marke. Michael Jaffé wurde als Insolvenzverwalter eingesetzt und wollte / sollte die Wende schaffen.

In diesen Tagen gibt es nun vermutlich die letzten News über Qimonda zu lesen: die Verwertung der Insolvenzmasse brachte bisher 110 Mio. €. Die Summe klingt erstmal reichlich, bedenkt man allerdings das Milliardengeschäft, was sich hinter dem Namen verbarg, sind es wohl Peanuts. Immerhin kann sich Michael Jaffé dafür feiern lassen, während sich die ehemaligen Angestellten um den Verkauf des verbliebenen Inventars kümmern.

Während wir die Türen schließen, freuen sich nicht nur die Hersteller weit im Osten – dort kann man nun beginnen, die extreme Subventionierung zurückzufahren.

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Der Spreepark im Plänterwald

Spektakulär, spektakulär – mitten in Berlin gibt es einen Vergnügungspark der “etwas anderen Art”. Die Geschichte um die Schließung des Spreeparks im Plänterwald sowie den führenden Kopf des Unternehmens, Herrn Witte, ist medial mehr als ausgeschlachtet worden.

Seit 2001 hat sich auf dem Gelände mitten in Berlin kein Fahrgeschäft mehr bewegt, es folgte ein Insolvenzverfahren mit einigen spektakulären wie auch skurrilen Geschichten und nun konnte der interessierte Besucher das Gelände (offiziell) besichtigen. An dieser Stelle vielen Dank an Christopher Flade für die Organisation und Durchführung des interessanten Rundgangs. Die Freiheitsgrade während des Rundgangs waren großzügig – viele noch auf dem Gelände vorhandenen Fahrgeschäfte konnten (nach kurzen Sicherheitshinweisen) betreten werden.

Weitere Informationen können über

abgerufen werden. Google & Co liefern zum Spreepark selbst sowie den Unregelmäßigkeiten, die zur Schließung führten, reichlich Informations- und Bildmaterial. Erfreut bin ich über den Umstand, dass es mittlerweile eine reichliche Auswahl schicker Fotos aus dem Spreepark im Plänterwald gibt.

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Qimonda: Ab 01.04. noch 500 Arbeitnehmer

Ab 01.04.09 wird die Produktion am Dresdner Qimonda-Standort auf Null zurückgefahren. Für die Weiterentwicklung der Burried Wordline sowie Wartungsmaßnahmen an den Anlagen werden dann von den ehemals 2800 Angestellten nur noch 500 benötigt. Alle weiteren Beschäftigten wechseln in eine Transfergesellschaft – für den Fall, dass doch noch ein Investor gefunden wird könnten sie direkt wieder einsteigen.

Die Höhe der Gehälter in der Transfergesellschaft wurde noch nicht kommuniziert wenngleich der Kapitalbedarf mit 14 Mio. € bekannt und gedeckt ist.

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Rückt die Rettung näher?

Ungeachtet aller Einwände mehren sich die Fürsprecher der “chinesischen” Variante. Demnach könnte das Staatsunternehmen Inspur einsteigen – und damit zumindest einen Teil der Arbeitsplätze erhalten. 12 Tage vor Abschaltung der Produktionsanlagen wird der Druck auf alle Beteiligten größer und größer. Sachsens Regierung schließt eine Beteiligung nicht mehr aus – mehrere Hunder Qimonda-Angestellte zelebrieren bei der Bundesagentur für Arbeit einen “Einmarsch”.

Nach dem Ausschluss einer Staatsbeteiligung bringt Wirtschaftsminister Thomas Jurk eine weitere Möglichkeit ins Spiel: statt der bisher diskutierten 20% könnte der Freistaat sich mit 25,1% auch eine Sperrminorität am Unternehmen sichern. Gleichwohl ist die Unsicherheit über die Möglichkeiten der Politik in wirtschaftlichen Fahrwassern – gerade in Krisensituationen – groß.

Via SZ, Golem.

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