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Der Wirtschaftskrise zum Trotz: “Big Blue” IBM schreibt Gewinne

Aktuell dürfte es kaum Branchen geben, die nicht unter den Belastungen der Krise stöhnen – IBM gehört nicht dazu. Der Branchenprimus hat Zahlen vorgelegt – trotz rückläufigem Umsatz ist es gelungen, am Ende der Rechnung eine schwarze Zahl zu präsentieren. Der Umsatz gab um knapp 7% auf 23,5 Mrd. US $ nach, der Gewinn konnte im Vergleich zum zweiten Quartal um 14% auf 3,2 Mrd. US-$ gesteigert werden (Golem).

Interessant: der Konzern verfügte vor einem Jahr noch über 386.000 Mitarbeiter – heute sind es (trotz Stellenstreichungen) ca. 400.000. Offensichtlich lassen sich rückläufige Umsätze mit personellen Aufstockungen und Gewinnen kombinieren. Charmanter Ansatz.

Der Chartverlauf des letzten Jahres dürfte die Anleger erfreut haben – am heutigen Tag muss der Wert allerdings ein Minus von 4,7% hinnehmen.

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Grafik: Yahoo Finance

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Weitere Erholung an den Börsen

Am heutigen Freitag erholen sich die Aktienmärkte weiter deutlich. Nachdem gerade die gebeutelte Bankenbranche schon die letzten Tage deutliche Gewinne verbuchen konnte, zeigen sich auch die anderen Werte der Indizes überwiegend freundlich.

In Amerika berichteten einige große Unternehmen und überraschten teilweise ihre Aktionäre. “Big Blue” IBM steigerte Umsatz und Gewinn deutlich über den Erwartungen und war damit nicht allein.

Schlechter sah es bei Microsoft und Google aus, wo allerdings eher die Analystenerwartungen verfehlt wurden als dass das Geschäft schwächelte. Beide wurden von den Börsianern abgestraft.

Die Top-5 im Dax waren:

  • Infineon – 8,3%
  • Commerzbank – 6,3%
  • Deutsche Lufthansa – 5,5%
  • Hypo Real Estate – 5%
  • Deutsche Börse – 5%

Die Erholung der letzten Tage kam kurz, knackig und doch etwas unerwartet. Ich vermute für die nächste Woche weiter große Sprünge – nach oben wie nach unten.

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IBMs SolidDB für performancesensitive Anwendungen

IBM vermarktet demnächst eine neue DB-Engine namens SolidDB, welche man mit dem Unternehmen Solid Information Technology eingekauft hat. Der Clou soll die Performance sein, die sich um das 10fache oberhalb der anderer DBMS ansiedelt. Ursache dafür ist die Auslagerung der Informationen in den Hauptspeicher. Wie sich die Performance verhält, wenn der RAM ausgeht, ist im Heise-Artikel leider nicht zu lesen.

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Lenovo biegt in die Billigschiene ab?!

Dass der Consumermarkt interessant und rentabel ist, dürfte nur wenigen verborgen geblieben sein. Lenovo hat vor einiger Zeit die Thinkpad-Sparte von IBM geerbt und damit ansich ein eher hochpreisiges Segment erobert. Nun möchte man scheinbar auch preiswerte Geräte anbieten.

Per Golem ist über die Geschäftssituation zu lesen:

In Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) stieg die Zahl der ausgelieferten Rechner um 30 Prozent. Weltweit verbesserte Lenovo die Zahl der ausgelieferten PCs um 21 Prozent. Laut Angaben von IDC erreichten die Konkurrenten Acer mit 66 Prozent und Dell mit 22 Prozent in dem Zeitraum aber einen höheren Zuwachs.

Wo die Motivation zu suchen ist, wäre damit klar. Zu bedenken ist trotzdem, dass Geiz zwar geil ist, Kunden aber trotzdem Qualität und Namen kaufen.

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Streik in Second Life

Wie heute bei heise.de nachzulesen ist, wird in der virtuellen Welt “Second Life” gestreikt. Das Unternehmen IBM hatte eine Forderung der (realen) Beschäftigten auf eine Lohnerhöhung um 40 € mit der Kürzung um (geschätzte) 1000 € beantwortet, woraufhin sich diese zum virtuellen Streik entschlossen.

Pikant ist, dass IBM scheinbar versucht über Second Life ihr Image zu verbessern oder sogar Umsätze zu erzeugen. 5000 Leute arbeiten bei IBM ausschließlich für und in der virtuellen Plattform.

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