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Blogger sprechen übers Geld

Die große Unbekannte im Web 2.0 sind zweifelsfrei die Möglichkeiten zur Monetarisierung. Während bei größeren Projekten schon auf Grund der damit verbundenen Kosten und der investierten Zeit klar ist, dass diese durch Einnahmen gedeckt werden müssen, so ist dies bei kleinen Projekten meist völlig unklar.

Erstmal kurz zu den gängigen Möglichkeiten der Blog-Finanzierung:

  • AdSense
  • Direktwerbung
  • Trigami
  • Affiliate
  • Amazon
  • Adical
  • Ebay
  • Paid Links
  • Paid Blogging

Das wären in meinen Augen die Größten. Aber was bringt es denn nun? Blog-Marktführer Robert und selbstaendig-im-netz.de erheben regelmäßig Daten. Die Reichweite von Robert ist dabei deutlich höher (136 Teilnehmer) und die Auswertung ist sehr umfangreich – dafür findet man bei selbstaendig-im-netz (17 Teilnehmer) eher kleinere Blogs.

Generell kann man sagen, dass eine große Masse eher kleine Beträge (unter 100€) einnimmt, dafür einige wenige Blogs wirklich großzügige Einnahmen verzeichnen. Immerhin: die Kosten für Domain und Hosting sollten (für die, die sich das nicht leisten wollen) gedeckt sein und eine kleine Vergütung für “Schreibarbeit” ist auch drin. Über den zusätzlichen Aufwand, der mit der Vermarktung einhergeht, sehe ich an der Stelle einfach mal ab.

Wer denkt, auf die Schnelle mit einem Blog seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, dem sei getrost davon abgeraten. Die Größen der Blogosphäre bringen neben Kreativität und damit gutem Content ganz sicher auch die eine oder andere finanzkräftige Connection mit. Zum “Big Bang” dürften zudem einige jounalistische Skills von Vorteil sein.

Wer auf der Suche nach einer Möglichkeit zur Reduktion oder Deckung der Hostingkosten ist, kann sich einen guten Überblick über die Möglichkeiten holen. Auch die Höhe potenzieller Erlöse sollte (mit etwas Vorsicht) aus den Daten zu schätzen sein.

Aber, liebe Webmaster – denkt daran, dass Werbung auf der Seite nicht dazu führt, dass sich die Besucher wohler fühlen. Die Fläche geht für Content und Navigation verloren und lockt den Surfer von der Seite weg.

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Hosted Unternehmenssoftware – Stratos Interpretation

Der Internet-Diensteanbieter Strato steigt in gehostete Unternehmenssoftware ein. Das Angebot soll CMS-Systeme (Content Management), CRM (Customer Relationsship), Vertriebs- und Marketing-Tools und Support-Systeme und Dokumentenmanagement umfassen.

Da greift man ja mal richtig tief in die Modewörterkiste. Bedenkt man, dass dies alles Dinge sind, die nur prozessunterstützt über längere Zeiträume funktionieren, ist man vermutlich besser bedient, sich professionelle Unterstützung für diese Themen zu suchen als einfach ein Tool einzukaufen, von welchem man sich später (wenn das Thema gescheitert ist) aus Gründen der Migrationsunfähigkeit nicht mehr trennen kann bzw. will.

Strato kümmert sich um Updates, Patches und Backups seines Produkts, gab das Unternehmen bekannt. Nutzer des Angebots im Strato-Firmen-Portal sollen dabei ohne lokale Software-Installationen auskommen. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen.

Ähm – mit Verlaub… Das ist nicht mal das Mindeste.

Der Köderpreis von 8,90 € monatlich erscheint irgendwie lächerlich – die Preise für “Komplettpakete” zwischen 89 € und 279 € “aus der Luft gegriffen”.

Kurz zu den Teilprodukten und Möglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen:

  • Content Management Systeme gibt es kostenlose und kommerzielle. Die Lösungen schwanken zwischen eher einfachen für den Privatgebrauch bis hin zur Businessplattform. Profilösungen müssen von Profis betreut werden. Rechte- und Rollenzuweisungen können selbst die Lösungen für private Zwecke. Der Clou liegt nicht im Funktionsumfang sondern vielmehr in der Einrichtung der Systeme. Rechte und Rollen verwalten klingt erstmal trivial – die Fehler stellen sich (meist schmerzlich) später heraus.
  • SEO-Management und Reporting ist ein schönes Schlagwort. Leider können damit nur Leute etwas anfangen, die echte Internetskills aufweisen – für alle anderen dürften das “böhmische Dörfer” sein. Können Sie auf die Frage “Ihre Seite ist schlecht gerankt – wie können Sie die Platzierung in Suchmaschinen verbessern?” antworten und beherrschen Sie die Umsetzung?
  • CRM-Systeme beinhalten ihre sensiblen Kundendaten und viele Transaktionen mit und über Ihre Kunden. Sollten Sie keine solche Lösung besitzen, werden Sie sie vermutlich auch nicht in 20 Minuten einrichten…
  • Der Kracher: Google-Sitemaps werden als “Webmaster Tool” angeboten.

Fazit: Wer sich wirklich sicher ist, das Know How aufbringen zu können, kann den Schritt wagen. Ansonsten wäre ich da wohl eher vorsichtig.

Via Golem.

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Werbung auf Kundendomains?!

Einem Heise-Bericht zufolge macht der amerikanische Hoster Network Solutions auf nicht genutzten Subdomains von Kunden Werbung. Es handelt sich sowohl um eigene als auch um fremde Marketingbotschaften.

Im eigens erstellten Service Agreement nimmt sich der Hoster die Freiheit. Fraglich ist dieses Vorgehen allemal – wenn ich mir vorstelle, dass auf  subdomain.stefan-jung.net plötzlich Werbung platziert ist, mit der ich so (natürlich) garnicht einverstanden bin, müsste ich wohl über einen Anbieterwechsel nachdenken.

Von einer Beteiligung des Kunden an den Werbeeinnahmen ist nichts zu lesen. Weiß man allerdings von diesem Vorgehen, kann man dies (angeblich) über die Admin-Konsole unterbinden.

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Virtualisierung und Lösungsansätze für KMU

Letztens bin ich auf einige Möglichkeiten der Virtualisierung gestoßen. Neben Xen und OpenVZ gibt es noch einige mehr – was allerdings hier jetzt keine große Rolle spielen soll.

Kurze Theorie: durch Virtualisierung ist es möglich, auf einem Hardwareserver mehrere virtuelle Umgebungen (quasi eigene “Server”) zu betreiben. Dazu wird im Hostbetriebssystem eine (oder mehrere) virtuelle Umgebung gestartet, die ein separates Betriebssystem zur Verfügung stellt – aber keines wirklich ist. Momentan findet man solche Anwendungen vor allem in großen Rechenzentren – hauptsächlich bei Hostern. Rest des Artikels lesen »

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