Wie heute in der Onlineausgabe des Magazins (mit den 4 großen Buchstaben) zu lesen ist, haben die Kandidatinnen von “Germanys next Topmodel” im Vorfeld (unter Einhaltung der üblichen Schweigepflichten) einige Verträge zu unterzeichnen. So ist dort zu lesen:
Sie müssen im ersten Jahr insgesamt 40 Prozent ihrer Einnahmen abgeben! Jeweils 20 Prozent an ProSieben und 20 Prozent an die Model-Agentur „Face your Brand“
Gut – nur frag ich mich, was daran jetzt so schlimm sein soll? Ähnlich wie bei DSDS kommen die Kandidaten mehr oder minder unvorbereitet dort an, durchlaufen ein Casting (was den Sender ja auch Geld kostet) und werden zu guter letzt noch fit gemacht für die große Bühne. Nun – der Sender (in dem Falle Pro7) wird sich die Werbepausen zwar auch entlohnen lassen – wirklich Geld verdient man bei der Konkurrenz allerdings erst, wenn die Platten im Laden stehen. So möchte man es hier eben auch handhaben. Es hat schließlich jeder der Kandidaten im Vorfeld die Möglichkeit, sich ein Lehrstelle zu suchen und den Vertrag abzulehnen. Was die Promotion über die Show angeht, kann ich mir kaum einen besseren Weg vorstellen.
Desweiteren darf man auch über die Dimensionen nachdenken. 60% bleiben den Models – leider bleibt die Frage offen, auf welche Ausgangswerte man hier die Regeln der Prozentrechnung anwenden darf. Bei Gagen im 6-stelligen Bereich dürfte die eine oder andere 20jährige mit besagten 60% recht zufrieden sein.
