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Verrückt: MDR.de fast eine Woche offline…

Die Seite des MDR war zwischen letztem Mittwoch und dem gestrigen Dienstag down und selbst der technische Leiter hatte wohl keine Rechte Ahnung, wie man das Problem beheben sollte. Er wollte sich zum Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme medial nicht äußern. Eine ebenso auf Schweigen basierte Strategie fäht man jetzt nachdem die Seite wieder im Netz ist.

Ursache soll ein Hardwareproblem gewesen sein, welches sich auf die Datenbank niederschlug. Das CMS trägt intern den liebevollen Namen “Oma”, den es auf Grund der immer und immer wieder verschobenen Upgrades verdankt. Eine Neuanschaffung ist schon länger geplant – die Migration einer Seite der Größe verschlingt allerdings doch die eine oder andere Mannstunde.

Via Heise.

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MSI bringt nach dem ALDI-Run “Wind”

Nachdem die vermutlich wieder mal groß angelegte Verkaufsaktion der (fast-MSI-Geräte) bei Aldi vorüber ist, wird MSI sein Gerät namens Wind auch selber auf dem deutschen Markt anbieten.

In der Preisklasse des EEE-PC wird man ein 10 Zoll großes Display bekommen, was 1024 * 600 Punkte auflöst. Anstelle eines Flash kommt eine 80 GB große Platte mit und der 1 GB große Ram sollte relativ zügiges Arbeiten – auch mit Windows XP – erlauben. Dieses ist auch gleich vorinstalliert. Über das Gewicht kann man noch verschiedene Angaben lesen – es werden wohl aber 950 oder 1200 g.

Für 399 € bekommt man so vermutlich ein brauchbareres Gerät als es der EEE darstellt.

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Rätselraten um die Intel-Strategie beendet?!

Die Unklarheiten über Intels Vertriebsstrategie scheint sich langsam zu lüften. In der FTD ist heute ein Artikel geführt, der sich schnell verbreiten dürfte. Darin heißt es:

Beharrlich leugnen die Chefs der Media-Saturn-Holding, den Chiphersteller Intel durch ihre Sortimentsauswahl zu bevorzugen. FTD-Recherchen belegen jedoch, dass sich der Elektronikhändler seit Jahren für den exklusiven Vertrieb von Intel-PC bezahlen lässt.

Dietmar Schneider gerät regelmäßig in Erklärungsnot. In seiner Media-Markt-Filiale in Dresden-Mickten, keine fünf Kilometer vom deutschen Werk des US-Chipkonzerns AMD entfernt, fragen Kunden täglich nach Rechnern mit AMD-Innenleben. Doch die darf Schneider partout nicht in seinem Sortiment führen – egal wie stark die Nachfrage ist. Ein Vertrag, den die Media-Saturn-Holding mit dem AMD-Rivalen und Branchenprimus Intel geschlossen hat, untersagt das allen Filialgeschäftsführern. Ein klarer Rechtsbruch.

Derart “vorgeprescht” ist man in dieser Thematik bisher nicht. Da selbst seitens der EU mittlerweile das Feuer für eine Bestrafung angezündet ist, dürfte sich wohl bald etwas ändern. Die momentan diskutierten Strafen belaufen sich auf bis zu 2,6 Mrd. € für Intel und 1,7 Mrd. € für die Media-Saturn-Holding, die in Deutschland quasi ein Monopol für Consumerelektronik innehaben dürfte.

Weiter ist zu lesen, dass die Transferzahlungen (namentlich Werbezuschüsse und Rabatte) quasi bewiesen sind – der Umfang soll für die Media-Saturn-Holding seit Existenz der Transfers mehr als 360 Mio. € betragen.

Interessanterweise haben sich hier in Dresden einige “kleinere” PC- und Teilehändler etabliert (M&M Comuter, PlayIT und Winner dürften die Größten sein), die (Vermutung der Redaktion) hauptsächlich AMD-basierende Produkte zu sehr günstigen Preisen absetzen. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Zustand beim ortsansässigen Mediamarkt nicht gerade zu Freudensprüngen führt – den Umsatz würde man wohl gern im eigenen Hause sehen.

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Polizei “beschaffungskriminell”?

Wie in verschiedenen Medien berichtet wurde, kam es letztens zu einem bizarren Fall bei der Verwendung beschlagnahmter Gegenstände. So gab es einen “Verwendungsvorschlag” für einen beschlagnahmten PC für den Polizeidienst. Bei Golem ist weiter zu lesen:

“Eine Verwertung als Auswerterechner der Polizei erscheint angesichts der starken Leistungsdaten und der klaren Multimediaausrichtung des Systems jedoch sinnvoller. Die externe Festplatte ist aufgrund der besonders großen Speicherkapazität geradezu prädestiniert für einen Einsatz im Bereich der Auswertung von Internetkriminalität.” So heißt es in dem “Verwertungsvorschlag” eines Justizoberinspektors für ein Medion-PC, das im Zuge eines Strafverfahrens der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen einen Tauschbörsennutzer beschlagnahmt wurde.

Der Verteidiger-Anwalt mutmaßt im Kanzlei-Blog:

Ganz offenbar ist also geplant, mit dem schnellen Rechner des Mandanten weitere Filesharer aufzuspüren und dingfest zu machen.

Da muss ich mich allerdings schon fragen, wozu man da einen voll multimediafähigen Aldi-PC benötigt. Ich könnte mir eher vorstellen, dass dies das erste Gerät mit anständiger Grafikkarte wäre und somit auch für die kurzweilige Pause geeignet ist.

Desweiteren gibt es den vollständigen Verwendungsvorschlag zum Download.