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iPad-Productplacement vom Feinsten…

In unserem Parlament sind elektronische Helfer teilweise verpönt und teilweise auch verboten. Unter die Regelung fallen Notebooks, deren Nutzung untersagt ist und Handys, bei deren Gebrauch immerhin das Schreiben und Lesen von SMS toleriert wird. Weiterhin gehe ich davon aus, dass sich auch der Kalender im Handy regen Gebrauchs erfreut – das Telefonieren selbst bleibt jedoch tabu.

Nachdem Jimmy Schulz (FDP) heute strammen Schrittes zum Rednerpult ging und ganz selbstbewusst ein iPad als Unterstützung für seine Rede bereithielt, entbrannte die Diskussion um das Für und Wider der Elektronik im Bundestag.

Die Diskussion wird leider sehr leidenschaftlich und weniger objektiv und fachlich sinnvoll geführt. Dass die Verbote in anderen Ländern der Geschichte angehören mag ein Argument für die Lockerung sein – im Gegensatz dazu besteht selbstredend das Risiko der vollständigen Zerstörung der (gefühlt!) ohnehin maroden Meetingkultur.

Vielleicht würde die Lockerung des Verbots auch zu erhöhter Teilnehmeranzahl führen, da diese sich während belangloser Sitzungen um ihre aktuellen Themen kümmern könnten? Vielleicht wäre aber auch jede Diskussion beendet, weil die Köpfe hinter den Bildschirmen versinken.

Egal wie – ich hoffe, dass sich Herr Schmitz Schulz auch der zweiten Perspektive – der werbenden, produkt- und markenvertretenden Rolle – bewusst ist…

More: CIO, Winfuture, SZ und viele mehr.

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LTE-Ausbau startet – und die Bandbreiten?

Nach der Versteigerung der LTE-Lizenzen, die dem Bund immerhin 1,3 Mrd. € einbrachten, beginnt nun der Netzausbau. Wenngleich sich die Betreiber eher zögerlich dem Thema nähern, könnte für Bewohner der “Weißen Flecken” die Zeit schmalbandiger Internetverbindungen bald ein Ende haben.

Die Telekom startet in Brandenburg mit der Erschließung nicht versorgter Gebiete (was im Rahmen der Versteigerung auch gefordert war). Bandbreitenzusagen gibt es unterdessen nicht und ich wage zudem zu bezweifeln, dass man diese sehr dünn besiedelten Gebiete mit 100 MBit/s “anschließen” wird. Die Betrachtung der Wirtschaftlichkeit eines solchen Ausbaus dürfte wohl nur für Ballungsgebiete positive Werte zurückliefern.

Auch wenn einige der Kommentare bei Golem die Maßnahme zerreißen: ich empfinde den Umstieg von ISDN auf 2 MBit/s schon gelungen und kann für mich feststellen, dass ich keinen höheren Bandbreitenbedarf besitze. So gesehen bleibt zu wünschen, dass die Tarifstruktur vernünftig ist und die Netzstabilität das Vergnügen im WWW nicht trübt :-)

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Next Generation iPhone – mit Glück mach Geld…

Die Geschichte ist so skurril, dass sie beinahe geschrieben erscheint. Ein Apple-Mitarbeiter lässt (aus Versehen) seinen iPhone-Prototypen im Restaurant liegen. Der Finder wundert sich über die leicht modifizierte Oberfläche und identifiziert das Gerät als neumodischen Prototypen. Statt selbst den Versuch der Veröffentlichung zu unternehmen, bietet er das Gerät für schlappe 5000 US-$ einem Blog, Gizmodo, an. Die 5.000 US-$ dürften hervorragend angelegt sein, bedenkt man den medialen Hype, der nun um das nächste iPhone entbrannt ist.

Soweit die Spekulationen – ich persönlich halte es durchaus auch für möglich, dass der besagte Mitarbeiter das Telefon in die Kneipe gelegt hat. Als Teil einer ausgeklügelten Marketingstrategie finde ich dies durchaus für valide und zielführend. An dieser Stelle: Glückwunsch an Gizmodo!

Sei’s drum: die “Lessons learned” beschränkt sich auf das Äußere – alle Anwendungen sowie alle Nutzdaten wurden aus der Ferne gelöscht. Um zur Optik noch kurz meine Meinung zu äußern: sehr gelungen :-)

Andere Meinungen, Vermutungen, Spekulationen und vielleicht auch die eine oder andere Tatsache findet man unter anderem bei: Gizmodo, Golem, Geizhandy, Petanews, Handelsblatt, Spiegel, Süddeutsche, Focus und ansonsten auch an jeder Ecke in der Blogosphäre.

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iPhone Upgrade-Konditionen bei T-Mobile sind raus

T-Mobile möchte seinen iPhone-Kunden eine Upgrade-Möglichkeit bieten und hat heute die Konditionen bekannt gegeben. Diese sind weniger kulant als man vermuten könnte.

Variante 1 ist die Beschaffung eines neuen iPhone-Tarif-Kunden – Dieser schließt “zu Gunsten des Bestandskunden” einen neuen Complete-Vertrag ab und löst damit den iPhone-Vertragsnehmer aus seinen Konditionen heraus. Zudem muss der geworbene Kunde das alte iPhone übernehmen, da er kein subventioniertes Gerät bekommt. Das dürfte also ausfallen.

Variante 2 ist die “monetäre Auslösung” des Vertrages. Für jeden Monat, der zur 2jährigen Vertragslaufzeit fehlt, zahlt man 15 € und ist damit sofort upgradefähig. Ein Problem dabei dürfte die noch reichliche Restlaufzeit der Verträge sein – das iPhone kam vor nichtmal einem Jahr, so dass bis November 2009 schonmal 240 € (16*15) anfallen.

Ich suche vergeblich nach dem Schnäppchen – wer es gefunden hat, darf sich gern zu Wort melden.

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SonyEricsson mit neuen Handys ab 50€

Gut – Businesslike sind sie nicht – aber sie telefonieren und verwalten Nachrichten. Die Organizerfunktion ist auch an Board und somit kommen die neuen Geräte J132 und K330 doch in die Wahl. Gerade für Jugendliche, die ja (so habe ich gehört) ab und an gern ein neues Gerät ihr Eigen nennen, dürfte das eine interessante Perspektive sein. Preislich bewegen sie sich beinahe in der Kategorie “Wegwerfhandy” – was ja aber ansich nur gut ist.

Der “Clou” am günstigen Gerät: es verfügt über keine Kamera. Das ist gerade im geschäftlichen Umfeld von Vorteil, da einige Firmen keine Aufnahmegeräte in ihren Räumen zulassen. Da es mittlerweile auch bei Businessgeräten zur Unsitte zum guten Ton geworden ist, regelrechte Megapixelmonster zu verbauen, greifen mehr und mehr Leute zu betagten (zum Beispiel dem Nokia 6310i) oder aber Einsteigermodellen.

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E-Plus wächst und zählt jetzt mehr als 16 Mio. Kunden

Die Strategie der “vielen Marken” geht für E-Plus-Chef Thorsten Dirks voll auf. Simyo und Base verkaufen sich wie backfrische, warme, duftende Semmeln zum Sonntagmorgen.

Nicht nur bei konventioneller Telefonie – vielmehr auch bei modernen Datenverträgen ist sich Dirks sicher, einmal mehr eine “Nase” bewiesen zu haben. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Qualität (nach anfänglich doch sehr holpriger Leistungserbringung) stetig gestiegen ist. Preislich hat sich entgegen der Vermutungen bei Ankündigung der neuen Tarife nicht viel nach oben bewegt.

Via Golem.

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