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Sichere elektronische Kommunikation – Ring frei!

Seit Jahren existieren Verfahren, anhand derer man elektronische Korrespondenz vor Dritten geschützt und authentisch übermitteln kann. Die Verfahren verfügen über asymmetrische Verschlüsselungsverfahren und bedienen sich dadurch bedingt leider etwas holprig. Darüber hinaus sind im Vorfeld der Kommunikation zwingend Schlüsselteile auszutauschen und folgend zu verwalten, was offensichtlich vielen Nutzern lästig ist.

Nun hat – getriggert durch die DE-Mail-Offensive auch die Deutsche Post ihren Dienst E-Postbrief in die Startblöcke gestellt (aktuell ist die Registrierung von Adressen möglich). Beide Verfahren ähneln sich in einem Punkt doch auffallend: die Verschlüsselung auf der “letzten Meile” erfolgt mittels SSL. Da keine Schlüssel ausgetauscht werden müssen sind die Verfahren einfach zu bedienen – leider besteht die Notwendigkeit, die Inhalte beim Diensteanbieter kurz unverschlüsselt zu verarbeiten.

Aktuell steht insbesondere das Verfahren DE-Mail in der Kritik, was die Post nun vesucht, gewinnbringend zu vermarkten. So wird zum “Sicherheitscheck” aufgerufen, bei dem prinzipiell jeder – allen voran jedoch vor allem Firmen mit Hintergrund teilnehmen sollen. Dazu werden Accounts (leider nicht näher spezifiziert, vermutlich jedoch Nutzeraccounts wie sie später Kunden erhalten) mit der Bitte des Testings (“Hacking” – Einbruch – Ausspähen – Manipulieren – …) ausgegeben.

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen – entweder der Ansatz entwickelt sich zum Supergau oder es stellt sich tatsächlich heraus, dass die geplanten Sicherheitsmaßnahmen ausreichend dimensioniert sind – in beiden Fällen erwarte ich die intensive Auseinandersetzung mit der Presse :-)

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Google.cn – am 10. April soll Schluss sein

Die Spatzen zwitschern es von den Dächern: Google wird sein Suchgeschäft in China nahezu sicher zum 10. April 2010 einfrieren. Wie hier bereits dokumentiert kann ich mir dieses Szenario nach wie vor nicht vorstellen.

Wieso sollte sich ein Unternehmen aus dem Wachstumsmarkt schlechthin verabschieden? Es scheint mir über die Angriffe auf Nutzerkonten und weitere (nicht ganz so gravierende) Unwegsamkeiten eine Hidden Agenda zu existieren, deren Inhalte ich vielleicht garnicht kennen möchte.

Bis zum 10. April sind noch einige Tage Zeit – Zeit für wilde Spekulationen und am Ende vielleicht einer schlüssigen Argumentation für oder wider dem Vorhaben. Da der Ausgang in meinen Augen nach wie vor offen ist, werden die nächsten Tage in dieser Hinsicht also spannend.

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Update: Hackerwettbewerb

Wie ansich auch anders nicht zu erwarten war, wurde der Windowsrechner im Hackerwettbewerb auch noch geknackt. Erstaunlich, dass nicht das System ansich sondern der Flashplayer die Lücke bot.

Zwischenzeitlich hatte ich schon vermutet, dass auf die zweite Maschine kein Preis ausgesetzt ist, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass man bei den anderen zwei Systemen nicht hineinkommt. Die Knacker konnten sich  aber noch über 5000$ und ein Notebook freuen.

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